FKB 123
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 FKB 123  Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1904 Gw

Franzburger Kreisbahnen (FKB)
Deutsche Reichsbahn (DR)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 6.200 mm Rahmenlänge: 5.300 mm
Achsstand: 3.500 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.500 kg (3.940 kg?)
Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 7.850 kg
Ladelänge: 5.200 mm Ladefläche: 12,2 m²
Bremsen: --      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 123 gehört schon zu einer späteren Lieferserie für die Franzburger Kreisbahnen, gebaut von einem der Hauptlieferanten der Betreiberfirma Lenz & Co, der Waggonfabrik Beuchelt & Co. in Grünberg/Schlesien. Bei Übernahme der Franzburger Kreisbahn in die Pommerschen Landesbahnen 1940 wurde der Wagen zur Nummer PLB 671. Die Deutsche Reichsbahn führte ihn in der ersten Numerierung als DR 10.363p, später als DR 99-30-47. Nach Stillegung der Schmalspurbahn 1969 überlebte der Wagenkasten als Viehstall. 2015 erfolgte der Verkauf an Kleinbaan Service BV. Die betriebsfähige Aufarbeitung in eigener Werkstätte konnte bis Mai 2017 abgeschlossen werden.

 
Lebenslauf:

1904 Ablieferung an die Franzburger Kreisbahn (FKB)
1949 Übernahme durch Deutsche Reichsbahn
1969 Verkauf an privat
2015 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 KKB 54
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 KKB 54  Beuchelt & Co., Grünberg   1899 Ow

Kehdinger Kreisbahn (KehKB)
Kolberger Kreisbahn (KKB)
Polskie Koleje Państwowe (PKP)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: x.xxx mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: 3.500 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: x.xxx kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 7.750 kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: 12,2 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Den Wagen 54 fanden wir in Greifenberg (Gryfice) bei der PKP. Geliefert waurde er aber vermutlich von der Waggonfabrik Beuchelt & Co., Grünberg an die Kehdinger Kreisbahn Stade - Itzwörden. Nach Stillegung der Bahn gelangten viele Fahrzeuge um 1928 nach Pommern, einige auch zur Kolberger Kreisbahn. Vermutlich gehörte dieser Wagen seinerzeit dazu. Er hat deutlich von anden anderen Lenz-Güterwagen abweichende Abmessungen. 2019 konnte Kleinbaan Service BV den Wagen von der Nadmorska Kolej Wąskotorowa Sp. z o.o. erwerben. Die zugeordnete Nummer ist eine willkürlich gewählte aus der Reihe der Kehdinger Wagen der Kolberger Kreisbahn. Für die endgültige Klärung besteht noch Forschungsbedarf. Bei der PKP trug der Wagen die Nummer 00-07 542 0540-0.

 
Lebenslauf:

x.x.1899 Ablieferung an die Kehdinger Kreisbahn (KehKB).
1928 an Kolberger Kreisbahn
1945 Übernahme durch PKP
20xx Übernahme durch NKW
2019 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 OG E 81
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OG E 81  Pennock, Den Haag   1915 Gw

Stoomtramweg-Maatschappij Oostelijk Groningen (OG)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 6.940 mm 
Rahmenlänge: 6.000 mm
Achsstand: 2.400 mm 
   
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.600 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.000 kg
Ladelänge:  mm Ladefläche: xx,x m²
Bremsen: --      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

De eerste lijn van de Stoomtramweg-Maatschappij Oostelijk Groningen (OG) die gereed komt is Winschoten - Ter Apel. In 1915 beginnen de trams te rijden. In 1915 wordt deze goederenwagon afgeleverd door de Pennock wagonfabriek, Den Haag. Deze machinefabriek had de vorige aanbesteding gewonnen op basis van de gunstigste prijs; deze wagens worden aangeboden voor 1275 hfl/stuk. De E81 was het eerste voertuig van 12. Na de sluiting van het smalspoor in 1948 heeft deze wagen het geluk gehad als opslagloods te worden gebruikt totdat hij in 2015 door Kleinbaan Service werd verworven. Een vernieuwing is gepland voor een latere datum.

Als erste Linie der Ostgroninger Dampfstraßenbahngesellschaft (OG) ging Winschoten - Ter Apel im Jahr 1915 in Betrieb.Im gleichen Jahr wird dieser Güterwagen von der Waggonfabrik Pennock, Den Haag, geliefert, Diese Maschinenfabrik hatte die zuvor geschehene Ausschreibung aufgrund des günstigsten Preises gewonnen, diese Wagen wurden für 1275 hfl/Stück angeboten. Der E81 war dabei das erste Fahrzeug von 12 Stück. Nach Stillegung der kapspurigen Schmalspurbahn im Jahr 1948 hatte dieser Wagen das Glück, eine Nachnutzung als Lagerschuppen zu finden, bis er 2015 von Kleinbaan Service erworben werden konnte. Eine Aufarbeitung ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

 

 
Lebenslauf:
1915 an Oostelijk Groningsche Stoomtramwegmaatschappij (OG)
1948 an Privat
2015 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 OG E 93
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OG E 93 La Brugeoise et Nicaise & Delcuve, Brugge (B)   1930 Gw

Stoomtramweg-Maatschappij Oostelijk Groningen (OG)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 7.442 mm Rahmenlänge: 6.500 mm
Achsstand: 3.250 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 5.760 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: x.xxx kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: xx,x m²
Bremsen: --      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Die N.V. Stoomtramweg-Maatschappij Oostelijk Groningen (OG) beschloß noch im Mai 1929 die Neubeschaffung von 10 neuen gedeckten Güterwagen für den Transport von Kunstdünger, was auf dieser Bahn ein bedeutendes Geschäft darstellte. Die OG bediente seit 1915 ihre Hauptlinie Ter Apel - Winschoten - Delfzijl mit einem Abzweig von Blijham nach Bellingwolde. Die Bahn wurde in den in den Niederlanden häufigen Spurweite von 1067 mm errichtet (Kapspur). Nach dem 2. Weltkrieg endete der Trambetrieb, nachdem schon ab 1936 der Prsonenverkehr teilweise auf Busse umgestellt worden war. 1950 fuhr der letzte Kleinbahnzug. Dieser gerade erst 20 Jahre alte Wagen fand eine lange Nachnutzung als Viehstall bei Alteveer. 2013 konnte der Wagenkasten durch Kleinbaan Service geborgen werden.

 

 
Lebenslauf:

 1930 abgeliefert an OG
 1950 verkauft an E. W. Smit, Nijmegen (Händler)
 ca. 1950 verkauft an Privat
 2013 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 Dummybild
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 DEV 164
 RhB 82??
Waggonfabrik Rastatt   1913 SSw

Rhätische Bahn (RhB)
Deutscher Eisenbahn-Verein (DEV)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 15.900 mm Rahmenlänge: 14.980 mm
Achsstand: 11.900 mm    
Achsstand im Drehgestell: x.xxx mm Drehzapfenabstand: xx.xxx mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 13.400 kg Ladegewicht: 25,0 t
    Tragfähigkeit: 25.500 kg
Ladelänge: 14.980 mm Ladefläche: 35,8 t
Bremsen: Hardy- /
Spindelbremse
     
Festhaltekraft Handbr. x.xxx kg Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Die Rhätische Bahn erhielt 1913 von der Waggonfabrik Rastatt eine Lieferung von 18 Rungenwagen mit den Nummern Rkp 8201 bis 8218 für Holztransporte. Zu einem nicht bekannten Zeitpunkt wurde dieser Wagen umnumeriert in Xak 9326, wobei seine ursprüngliche Nummer leider nicht mehr bekannt ist. 
1991 konnte der Deutsche Eisenbahn-Verein den Wagen erwerben mit dem Verwendungszweck für Schienentransporte im Gleisbau. Bis 2016 blieb der Wagen so in Bruchhausen-Vilsen im Einsatz, dann erfolgte der Verkauf an Kleinbaan Service.

 
Lebenslauf:

 1913 Rhätische Bahn (RhB)
 1992 DEV
 2016 Kleinbaan Service BV

 
 
 
 
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 OEG870
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 870  Horney & Rödler, Neustadt i. Meckl.   1899 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 5.960 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: 3.000 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.920 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 10,81 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 4.500 kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 870 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Horney & Rödler, Neustadt in Mecklenburg (heute Neustadt-Glewe), an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim in einer Serie von 20 Wagen geliefert. Der Wagen erhielt die Nummer 870 aus der Reihe 863 bis 883. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 1930 erhielt er im Rahmen der Umrüstung der OEG eine Knorr-Druckluftbremse statt der bisherigen Hardy-Vakuumbremse. Ferner wurden Scharfenbergkupplungen angebaut und die Handbremsbetätigung an die Wagenstirnseiten verlegt.
1973 wurde der Wagen an die Rhein-Haardt-Bahn zur Nutzung als Bahndienstwagen verkauft und trug dort die Nummer 33. 1992 konnten die Bahnfreunde Rhein-Neckar den Wagen übernehmen und verkauften ihn noch im gleichen Jahr an den Deutschen Eisenbahn-Verein (DEV). In den Jahren 2000 bis 2004 erfolgte eine betriebsfähige Aufarbeitung in der Museumsbahnwerkstatt und er ging unter der Nummer 114 in Betrieb. 2015 wurde der Wagen schließlich an Kleinbaan Service verkauft und erneut erhielt er eine betriebsfähige Aufarbeitung in der Werkstatt Alan Keef Ltd.

 
Lebenslauf:

1899 neu an Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG)
1911 weiter an Oberrheinische EIsenbahn-Gesellschaft (OEG)
1973 an Rhein-Haardt-Bahn (RHB)
1992 an Bahnfreunde Rhein-Neckar
1992 an Deutscher Eisenbahn-Verein (DEV)
2015 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 DSC 9324 klein
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 RhB 2207 SIG Neuhausen   1911 WR4i

Rhätische Bahn (RhB)
Deutscher Eisenbahn-Verein (DEV)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 15.350 mm Rahmenlänge: xx.xxx mm
Achsstand: 12.300 mm    
Achsstand im Drehgestell: 1.500 mm Drehzapfenabstand: 10.800 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse 48 (vormals 64)
Leergewicht: 17.500 kg Ladegewicht: --
    Tragfähigkeit: --
Ladelänge: -- Ladefläche: --
Bremsen: Charmilles- /
Spindelbremse
     
Festhaltekraft Handbr. x.xxx kg Bremsgewicht: 13.400 kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Die Rhätische Bahn beschaffte 1911-13 eine letzte Serie vierachsiger Personenwagen mit offenen Plattformen und mit hölzernem Wagenkasten. Dabei waren 20 Wagen 3. Klasse mit den Nummern 2201 - 2220. Damit wurden die deutlich älteren Zweiachser in untergeordnete Dienste abgeschoben. Die Fahrzeuge blieben bis in die 1970er-Jahre im Einsatz. 1977 konnte der Deutsche Eisenbahn-Verein den Wagen 2207 erwerben mit dem Ziel, diesen als Buffetwagen in seinen Museumszügen einzusetzen, nachdem der zuvor dafür genutzte Wagen der Kleinbahn Leer - Aurich - WIttmund renovierungsbedürftig abgestellt werden mußte. Ein Viertel der Sitzplätze des Wagens wurde durch eine Thekeneinrichtung ersetzt. Bis 2018 blieb der Wagen so in Burchhausen-Vilsen im Einsatz. Kurze Zeit zuvor war er an Kleinbaan Service verkauft worden.
2019 wurde der Wagen zur Sauerländer Kleinbahn versetzt und ist seither dort im Betrieb.

 
Lebenslauf:

 1911 Rhätische Bahn (RhB)
 1977 DEV
 2018 Kleinbaan Service BV

 
 
 
 
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 Dummybild
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 MM 186  Waggonfabrik Rastatt  1803 1903 Gw

Localbahn Mosbach - Mudau (MM)
Deutsche Reichsbahn (DR)
Deutsche Bundesbahn (DB)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 7.200 mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: 3.500 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.750 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 7.500 kg
Ladelänge: 5.800 mm Ladefläche: 13,2 m²
Bremsen: Wbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der zweiachsige gedeckte Wagen 186 war zur Eröffnung der Schmalspurbahn Mosbach - Mudau an die Firma Vering & Wächter als Betreiber geliefert worden. Bei Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn erhielt er die Nummer G Karlsruhe 186. Bei der Stillegung der Mosbacher Schmalspurbahn verschrottete man am 1.6.1973 den Aufbau des Wagens und verschickte nur das Fahrgestell auf die Nordseeinsel Wangerooge, wo der Wagen fortan als X63 064 seinen Dienst im Gepäckcontainerverkehr bis ins Jahr 2003 leistete. Danach verblieb er am Bahnhof Wangerooge abgestellt bis zur Übernahme durch Kleinbaan Service im Jahr 2019.

 
Lebenslauf:

x.x.1903 Ablieferung an Vering & Wächter, Mosbach - Mudau (MM).
1929 an DRG
1949 Übernahme durch Deutsche Bundesbahn
1973 an Inselbahn Wangerooge (DB), Umbau zu Flachwagen
2019 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 MM42
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 MM 42  Waggonfabrik Görlitz   1904 Ci

Localbahn Mosbach - Mudau (MM)
Deutsche Reichsbahn (DR)
Deutsche Bundesbahn (DB)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 8.430 mm Rahmenlänge: 7.xx0 mm
Achsstand: 4.000 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse 32
Leergewicht: 6.800 kg Ladegewicht: --
    Tragfähigkeit: --
Ladelänge: -- Ladefläche: --
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: Dampf      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Mit 8 Personenwagen (nach anderer Quelle 10) eröffnete die Firma Vering & Wächter im Jahr 1904 den Betrieb der Schmalspurbahn Mosbach - Mudau. Dabei waren vier gemischtklassige Wagen 2./3. Klasse, sowie vier reine 3.-Klasse-Wagen. Als letzter davon wurde Wagen Nr. 8 von der Waggonfabrik Görlitz geliefert. Bei Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn erhielt er die Nummer 42 Kar. Im Jahr 1965, nach Lieferung von Neubauwagen der DB, konnte das Fahrzeug ausgemustert werden und begann ein zweites Leben als Gartenlaube in Möschenhardt. Von dort übernahm 1999 die Märkische Museums-Eisenbahn den Wagenkasten und lagerte ihn ab 2002 in Hüinghausen ein. Am 9.1.2016 erfolgte der Verkauf an Kleinbaan Service BV. Der Wagenkasten ist derzeit eingelagert.

 
Lebenslauf:

x.x.1904 Ablieferung an Vering & Wächter, Mosbach - Mudau (MM).
1929 an DRG
1949 Übernahme durch Deutsche Bundesbahn (DB)
1965 an privat, Möschenhardt
1999 an MME
2016 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 Dummybild
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 MM 332  Waggonfabrik Rastatt   1904 OOw

Localbahn Mosbach - Mudau (MM)
Deutsche Reichsbahn (DR)
Deutsche Bundesbahn (DB)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 10.960 mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: 7.500 mm    
Achsstand im Drehgestell: 1.500 mm Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 7.390 kg Ladegewicht: 15.500 kg
    Tragfähigkeit: 15.500 kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: xx,x m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 332 war zur Eröffnung der Schmalspurbahn Mosbach - Mudau an die Firma Vering & Wächter als Betreiber geliefert worden. Bei Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn erhielt er die Nummer RR 332. Bei der Stillegung der Mosbacher Schmalspurbahn wechslte der Rungenwagen in den hohen Norden auf die Insel Wangerooge als letzte verbliebene DB-Meterspurbahn. Dort versah er seinen Dienst im Gepäcktransport zwischen Anleger und Inselort bis 1998 unter der Nummer 63 050, zuletzt seit 1987 als Flachwagen Nr 63 036. Im Jahr 1987 erfolgte durch die Werkstatt der Inselbahn ein Neuaufbau, wobei vom ursprünglichen Fahrzeug nur noch wenige Teile (u. a. die Drehgestelle) behalten wurden. Nach Lieferung neuer Flachwagen durch das DB Dlw Meiningen im Jahr 1999 blieb er ab 2002 abgestellt und konnte 2019 von Kleinbaan Service übernommen werden. Da der Wagen durch Umbauten am Ende seiner Laufbahn kaum noch Originalsubstanz aufwies, wird er lediglich noch als Teileträger für die Restaurierung weiterer Fahrzeuge Verwendung finden.

 
Lebenslauf:

x.x.1904 Ablieferung an Vering & Wächter, Mosbach - Mudau (MM).
1929 an DRG
1949 Übernahme durch Deutsche Bundesbahn
1972 an Inselbahn Wangerooge (DB)
2019 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 MKG F4
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 MKB F 4  Düsseldorfer Waggonfabrik, vorm. Carl Weyer   1903 GGw

Mindener Kreisbahnen (MKB)

Status: in Aufarbeitung
Länge über Puffer: xx.x50 mm Rahmenlänge: x.x00 mm
Achsstand: --    
Achsstand im Drehgestell: 1.200 mm Drehzapfenabstand: x.x00 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: x.xx0 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.000 kg
Ladelänge: x.xx0 mm Ladefläche: xx,x m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

In der Sammlung von Kleinbaan Service nimmt dieser vierachsige gedeckte Güterwagen einen besonderen Platz ein. Zusammen mit den vierachsigen Personenwagen der Borkumer Kleinbahn vertritt er die typischen Bauarten der Waggonfabrik Weyer aus Düsseldorf, die einst bei vielen Kleinbahnen zu finden waren. Leider haben von den gedeckten Güterwagen nur sehr wenige die Zeiten überlebt.
Dieser Wagen wurde neu an die ursprünglich meterspurigen Mindener Kreisbahnen geliefert, und verbrachte auch dort seine gesamte aktive Laufbahn.

Vermutlich nach der vollendeten Umspurung der MKG von Meterspur auf Regelspur wurde der Wagenkasten an eine Privatperson in Hartum verkauft und diente dort in einem Garten als Lagerschuppen, in unmittelbarer Nähe zum Mittellandkanal. Eine Stirnwand wurde dazu mit einer zweiflügeligen Tür versehen. Von dort konnten wir ihn im Jahr 2015 bergen und zunächst gesichert einlagern.
Im März 2020 wurde mit der Aufarbeitung des Fahrzeugs begonnen.

 
Lebenslauf:

1903 neu geleifert an Mindener Kreisbahnen
etwa 1957 als Wagenkasten an privat verkauft
2015 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 DSC 2436 reduziert
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 Lok III
Krauss & Comp.,
München
 5742 1907 Bn2t

Geiger, Züblin & Co.
Frigorifico Sansinena, Argentinien 
Corporación Argentina de Productores de Carne (CAP)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: x.xxx mm Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
Achsstand: 1.100 mm Raddurchmesser:  600 mm
Kesselüberdruck: 13 atm Leistung: 20 PS
Zylinderdurchmesser: 140 mm Kolbenhub: 240 mm
Rostfläche: 0,2 m² Heizfläche: 6,21 m²
Leergewicht:  4.740 kg Dienstgewicht: 6.030 kg
Wasservorrat: 0,660 cbm
Kohlenvorrat: 290 kg
Bremsen:   Hbr
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  Kobelschornstein, befahrbarer Mindesradius: 15 m, Krauss-Typ XIV ah
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Im Jahr 1908 lieferte die Lokomotivfabrik Krauss & Comp. München an die Baufirma Züblin eine kleine Feldbahnlokomotive mit der für Maschinen in dieser Größe eher ungewöhnlichen Spurweite von 1000 mm. Auch damals waren Baufeldbahnen zumeist in kleinerer Spurweite ausgeführt, was Spekulationen darüber zuläßt, ob diese Spurweite mit dem Hintergrund eines speziellen Bauprojekts gewählt wurde. Es gilt als belegt, daß zu diesem Zeitpunkt jene Firma mit dem Umbau des Bahnhofs Prien der meterspurigen Chiemseebahn betraut war. Unklar ist aber, ob dafür schienengebundene Fahrzeuge überhaupt notwendig waren.
Klar ist hingegen der spätere EInsatzort der Maschine. Er fand sich bei der argentinischen Fleischkonservenfabrik "Frigorifico Sansinena" in Puerto Cuatreros, die bereits seit 1903 über zwei baugleiche Maschinen verfügte. Dort galt es, die Fabrik über eine etwa 3 Kilometer lange Strecke mit einem Schiffsanleger zu verbinden. Die Fabrik wurde am 1.10.1903 eingeweiht.Die Inbetriebnahme der Bahn erfolgte am gleichen Tage.
Der Schiffsanleger blieb bis etwa 1962 in Betrieb, danach erfolgte die Verfrachtung der Produkte mittels Lastwagen nach Buenos Aires, und die Verbindungsbahn wurde nicht mehr genutzt. Es ist unklar, wie lange die Krauss-Lokomotive noch innerbetrieblich genutzt wurde. Seit 2000 ist die Fabrik stillgelegt, und alle drei Dampflokomotiven haben bis zum heutigen Tage überlebt. Lok I befindet sich in Privatbesitz in Buenos Aires und wurde äußerlich aufgearbeitet. Lok II steht noch als Denkmal auf dem Werksgelände, jedoch in bei letzter Sichtung sehr schlechtem Zustand. Die Lokomotive Nummer "III" fand schließlich über einen englischen Maschinenhändler zu Kleinbaan Service.
Nach einer betriebsfähigen Aufarbeitung in Großbritannien erfolgte im Jahr 2013 ein erster Einsatz auf der Selfkantbahn...

 
Lebenslauf:

1908 geliefert an Geiger, Züblin & Co.
1908 an Frigorifico Sansinena, Argentinien
2003 an Preston Services (GB)
2009 an Kleinbaan Service an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 Dummybild
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 826
 OEG 827
 Herbrand & Cie., Cöln-Ehrenfeld   1898 Hw

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 7.110 mm Rahmenlänge: 6.450 mm
Achsstand: 3.800 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: x.xxx kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: -- Ladefläche: 14,4 m²
Bremsen: 826: Kbr / Hbr
827: --
     
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesen Fahrzeugen:

Die beiden Wagen 826 und 827 sind ein sogenanntes Langholzwagenpaar. Für den Transport sehr langer Güter, beispielsweise Holzstämme, besaß die SEG vier solcher Wagenpaare. Ein Paar (Nrn. 711 - 712) wurde 1887 von Schmieder & Mayer, Karlsruhe, geiefert, zwei weitere Paare mit den Nummern 792 bis 795 beschaffte man bei der Waggonfabrik Ludwigshafen im Jahr 1893. 1898 wurden unsere beiden Wagen noch von Herbrand & Cie. nachgeliefert.
Langmaterial konnte dabei auch so transportiert werden, daß die Ladung die Verbindung zwischen den Wagen darstellte. Schon um 1914 verlängerte die OEG diese Wagen um 1,4 Meter und rüstete sie etwa 1930 mit der Scharfenberg-Kupplung aus. Bis 1997 blieben sie bei der OEG im Einsatz, und gelangten dann zur MME, blieben aber dort abgestellt. Von dort Weiterverkauf an Kleinbaan Service BV im Jahr 2015.

 

 
Lebenslauf:

1898 Ablieferung an SEG
1911 OEG 826 - 827
1997 an MME.
2015 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 Wangerooge 033 und 035 1
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 805''  Waggonfabrik Ludwigshafen   1893 OOw

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Inselbahn Spiekeroog (IBS)
Inselbahn Wangerooge (DB)

Status: in Aufarbeitung
Länge über Puffer: 9.980 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: --    
Achsstand im Drehgestell: 2.400 mm Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 7.800 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.500 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 18,9 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 7.500 mm
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Die Ludwigshafener Waggonfabrik lieferte 1893 an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim eine erste Serie von 12 vierachsigen offenen Güterwagen mit 10 t Ladegewicht. Hinzu kamen 7 baugleiche Wagen von der Waggonfabrik Herbrand, die aber fast alle an die Nebenbahn Zell - Todtnau weitergegeben wurden. Unter den Nummern 741 - 742 und 750 - 759 fanden sie Aufnahme in den Fahrzeugpark der SEG.
Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Im Jahr 1958 erhielten die Wagen dieser Serie neue Nummern von 801 bis 811, bis auf den schon 1907 an Zell - Todtnau abgegebenen Wagen 741. Die Nummern 801 bis 806 wurden dabei zum zweiten Mal vergeben; Wagen 753 wurde somit zum OEG 805''. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges erhielt der Wagen einen Aufbau zur Nutzung für Transporte von Kriegsgefangenen. Nach dem 2. Weltkrieg Rückbau zum hochbordigen Güterwagen.
1971 verkaufte die OEG 7 Wagen dieser Serie an Nordseeinselbahnen; davon gingen 3 direkt an die Inselbahn Juist, vier weitere an die Inselbahn Spiekeroog. Dabei wurden der OEG 805'' zum IBS 45 und der OEG 808 zum IBS 47. Nach Stillegung der Inselbahn Spiekeroog 1981 erwarb die DB für die Inselbahn Wangerooge einen Großteil des Spiekerooger Fahrzeugparks. Auf Wangerooge wurde also der IBS 45 zum DB 63 033 und der IBS 47 zum DB 63 035. Etwa seit 2004 abgestellt, konnten die beiden zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen OEG-Wagen auf Wangerooge 2019 an Kleinbaan Service BV veräußert werden.
Beide heute bei Kleinbaan Service vorhandenen Wagen hatten ursprünglich keine Bremsausrüstung. Erst nach 1960 wurden bei der OEG Druckluftbremsen eingebaut.
Der Wagen 805'' befindet sich momentan in Aufarbeitung, die Fertigstellung ist für 2023 zu erwarten.

 
Lebenslauf:


1893 geliefert an SEG Nr. 753
1911 an OEG Nr. 753
1958 OEG Nr. 805''
1971 an Inselbahn Spiekeroog Nr. 45
1981 an DB Inselbahn Wangerooge.Nr. 63 033
2019 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 Wangerooge 033 und 035 2
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 808  Waggonfabrik Ludwigshafen   1893 OOw

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)
Inselbahn Spiekeroog (IBS)
DB Inselbahn Wangerooge (DB)

Status: in Aufarbeitung
Länge über Puffer: 9.980 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: --    
Achsstand im Drehgestell: 2.400 mm Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 7.800 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.500 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 18,9 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 7.500 mm
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Die Ludwigshafener Waggonfabrik lieferte 1893 an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim eine erste Serie von 12 vierachsigen offenen Güterwagen mit 10 t Ladegewicht. Hinzu kamen 7 baugleiche Wagen von der Waggonfabrik Herbrand, die aber fast alle an die Nebenbahn Zell - Todtnau weitergegeben wurden. Unter den Nummern 741 - 742 und 750 - 759 fanden sie Aufnahme in den Fahrzeugpark der SEG.
Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Im Jahr 1958 erhielten die Wagen dieser Serie neue Nummern von 801 bis 811, bis auf den schon 1907 an Zell - Todtnau abgegebenen Wagen 741. Die Nummern 801 bis 806 wurden dabei zum zweiten Mal vergeben; Wagen 753 wurde somit zum OEG 805''.
1971 verkaufte die OEG 7 Wagen dieser Serie an Nordseeinselbahnen; davon gingen 3 direkt an die Inselbahn Juist, vier weitere an die Inselbahn Spiekeroog. Dabei wurden der OEG 805'' zum IBS 45 und der OEG 808 zum IBS 47. Nach Stillegung der Inselbahn Spiekeroog 1981 erwarb die DB für die Inselbahn Wangerooge einen Großteil des Spiekerooger Fahrzeugparks. Auf Wangerooge wurde also der IBS 45 zum DB 63 033 und der IBS 47 zum DB 63 035. Etwa seit 2004 abgestellt, konnten die beiden zu diesem Zeitpunkt noch vorhandenen OEG-Wagen auf Wangerooge 2019 an Kleinbaan Service BV veräußert werden.
Beide heute bei Kleinbaan Service vorhandenen Wagen hatten ursprünglich keine Bremsausrüstung. Erst nach 1960 wurden bei der OEG Druckluftbremsen eingebaut.
Der Wagen 808 befindet sich momentan in Aufarbeitung, die Fertigstellung ist für 2023 zu erwarten.

 
Lebenslauf:

1893 geliefert an SEG Nr. 756
1911 OEG Nr. 756
1958 OEG Nr. 808''
1971 an Inselbahn Spiekeroog Nr. 47
1981 an DB Inselbahn Wangerooge.63 035
2019 an Kleinbaan Service
 
 
 
 
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 OEG 879 54332 A LETTERING LAYOUT
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 879 Horney & Rödler, Neustadt i. Meckl.   1899 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: in Aufarbeitung
Länge über Puffer: 5.960 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: 3.000 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.000 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 10,5 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 879 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Horney & Rödler, Neustadt i. Mecklenburg, an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 1929 wurde der Wagen auf Scharfenbergkupplung umgerüstet.
Der Wagen 879 gehörte zu einer Serie von 40 Stück offener Güterwagen, die die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft für die Mannhein-Weinheim-Heidelberg-Mannheimer Eisenbahn beschaffte. Der zweite Teil der Serie kam von der mecklenburgischen Waggonfabrik Horney und Rödler, Neustadt.
Seit 2019 befindet sich der Wagen in Aufarbeitung und wird voraussichtlich Ende 2021 fertiggestellt.

 

 
Lebenslauf:
1899 geliefert an MWHME
1911 weiter an OEG
201x an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 DSC03821
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 BTB 55 Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik Schlieren   1931 C4i

Birsigtalbahn AG (BTB)
Baselland Transport (BLT)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 15.020 mm Rahmenlänge:  mm
Achsstand: 12.300 mm    
Achsstand im Drehgestell: 1.500 mm Drehzapfenabstand: 10.800 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse 56
Leergewicht: 14.000 kg Ladegewicht: --
    Tragfähigkeit: --
Ladelänge: -- Ladefläche: --
Bremsen: Charmilles- /
Spindelbremse
     
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:
Für die 1891 von Basel nach Rodersdorf eröffnete Birsigtalbahn bestellte an 1925 eine vierteilige Serie neuer, sehr langer Vierachspersonenwagen, denen noch 1931 eine Nachbestellung von zwei weiteren Wagen folgte. Die Fahrzeugserie blieb bis in die 1980er-Jahre auf ihrer Stammstrecke in Betrieb, die bei Leymen auch ein Stück über anfangs deutsches, ab 1919 französisches Gebiet führt. Nach der Umstellung der Bahn auf Straßenbahnbetrieb (mit teilweiser Verringerung der Gleisabstände) wurden die Eisenbahnfahrzeuge der Birsigtalbahn aber abgestellt, und alle 6 Wagen der Serie konnten an neue Interessenten veräußert werden. Heute befinden sich die Wagen B53 und B56 im Stadtbereich Basel als Denkmäler, der 54 kam über das Ecomusée im Elsaß wieder nach Basel; der C52 befindet sich noch im Ecomusée. Die Wagen 51 und 55 kaufte die Märkische Museums-Eisenbahn, gab den 51 schließlich an die Brohltalbahn ab. Aus dem Brohltal gelangte der Wagen 51, allerdings aufgrund des desolaten Zustandes des Aufbaues nur noch als Fahrgestell, an Kleinbaan Service. 2019 wurden daraus alle brauchbaren Teile (Drehgestelle, Bremsteile) entnommen und der Rahmen verschrottet.
Der Wagen 55 jedoch konnte bei der MME betriebsfähig aufgearbeitet werden.In einem Fahrzeugkonvolut erwarb Kleinbaan Service auch diesen Wagen, beließ ihn aber einstweilen in Plettenberg.
 
Lebenslauf:

 1932 Birsigtlbahn Basel - Rodersdorf BTB
 1974 Übergang an Baselland Transport (BTB)
 ~1984 MME
 2018 Kleinbaan Service BV

 
 
 
 
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 AB X806
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
AB X 806 SIG Neuhausen /
Eigenbau Appenzeller Bahnen
  1886/1963 X
  • Appenzeller Bahn (AB)
Status: betriebsbereit
Länge über Puffer: x.xxx mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: x.xxx mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 10.000 kg
Ladegewicht: 10.000 kg (als F94)
    Tragfähigkeit: 10.000 kg (als F94)
Ladelänge: -- Ladefläche: - m²
Bremsen: Oerlikon- / Spindelbremse      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

In 1886 ging die Appenzeller Bahn aus der Schweizerischen Gesellschaft für Localbahnen hervor. Diese hatte 1875 schon mit der Bahn Winkeln - Herisau - Urnäsch die zweite Schmalspurbahn auf eidgenössischem Gebiet eröffnet. Das Rollmaterial war aber schon nach nur einem Jahrzehnt überholungsbedürftig und wurde mit Neubauten ergänzt.
Im gleichen Jahr wurde der Wagen F94 als Teil einer Serie von 6 hochbordiger offener Güterwagen der Nummern F90 bis F95 von der SIG geliefert, wobei seinerzeit Teile älterer Fahrzeuge (Fahrwerksteile) verwendet wurden, ab 1890 als Nummern L90 bis L95 geführt.

1931 erhielten die Wagen L91 bis 95 neue Blechböden , bis auf den Wagen L94, den man zu einem Schneepflug umbaute, fortan unter der Nummer X 160 geführt. Erst im Jahr 1946 erhielt dieser einen geschlossenen Wagenkasten unter Beibehalt der alten halbhohen Seitenwände und die neue Nummer X 806. 1963 wurde der Wagenkasten nochmals erneuert. 1954 EInbau einer OP-Bremse. Zeitweise war der Wagen irrtümlich als X 908 beschriftet (Schablone falsch herum angebracht)! In dieser Form versah er Dienst bis 2012 auf seiner Stammbahn, und wurde dann an das Eisenbahnmuseum Kerzers übergeben. Am 28.12.2018 erfolgte der Verkauf an Kleinbaan Service und im Juli 2019 der Transport in die Niederlande.

 
Lebenslauf:

1886 Appenzeller Bahn
2012 Eisenbahnmuseum Kerzers
2018 Kleinbaan Service BV

 
 
 
 
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Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 4 / RUR Henschel
& Sohn,
Kassel
5276 1899 Bn2K

Dürener Dampfstraßenbahn AG
Felix Schoeller
Selfkantbahn

Status: in Aufarbeitung
Länge über Puffer: 5.400 mm Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h
Achsstand: 1.400 mm Raddurchmesser: 930 mm
Kesselüberdruck: 14 kg/cm² Leistung: 70 PS
Zylinderdurchmesser: 225 mm Kolbenhub: 300 mm
Rostfläche: 0,64 m²
Heizfläche: 24,2 m²
Leergewicht: 12,7 t Dienstgewicht: 15,6 t
Wasservorrat: 1,0 m³
Kohlenvorrat: 0,40
Bremsen: Fußbremse, Feststellbremse, Druckluftbremse, Saugluftbremse (nur für Zug)
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  Dachkondensator
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Unter Führung des Kg. Kommerzienrates Felix Heinrich Schoeller bildete sich 1888 in Düren ein Gründungsausschuss zum Bau und Betrieb einer Dampfstraßenbahn für den Güterverkehr von Düren nach Birkesdorf. Die Gründungsveranstaltung der Dürener Dampfstraßenbahn A.G. fand am 31. März 1892 statt. Am Samstag, den 1 April 1893 erfolgte die Inbetriebnahme der Bahn, zunächst nur für den Güterverkehr. Die Aufnahme des Personenverkehrs verzögerte sich bis zum 1. Juni 1894.

Da die Konzession vor der Verabschiedung des Kleinbahngesetzes vergeben worden war, wurde im Mai 1894 eine neue Genehmigung erteilt. „Der Dürener Dampfstraßenbahn=Aktiengesellschaft zu Düren wir auf Grund des Gesetzes über Kleinbahnen und Privatanschlußbahnen 28. Juli 1892 ... die Genehmigung erteilt, auf der Strecke von Düren nach Birkesdorf ...eine Kleinbahn mittels Dampflokomotiven zur Beförderung von Personen und Gütern ... zu betreiben.“ In 3 Abschnitten wurde die Strecke 1901, 1908 und 1927 bis nach Inden verlängert. 1937 wurde eine neue Betriebsgenehmigung für die Strecke Düren – Inden als nebenbahnähnliche Kleinbahn erteilt, gültig bis zum 31. Dezember 1967. Der Name der Aktiengesellschaft wurde in Dürener Eisenbahn AG (DEAG) geändert. 

Die Kastendampflokomotiven der DEAG von Henschel und Sohn

An Betriebsmittel für den Güterverkehr waren zur Betriebseröffnung am 1. April 1893 vorhanden: 2 Lokomotiven, 1 G-Wagen, 1 O-Wagen, 11 Rollwagen. Hierbei handelte es sich um eine leichtere Lokomotive „DÜREN“ und eine schwere Lokomotive „BIRKESDORF“ von Henschel, Fabriknummer 3892. Eine Schwestermaschine der „BIRKESDORF“, die „INDUSTRIE“  kam Anfang August 1893 in Düren an. „Behufs Verstärkung der Reserve und Bewältigung des durch die hinzugekommenen Anschlüsse vermehrten Verkehrs" wurde 1899 eine vierte Kastenlok vom Typ der BIRKESDORF beschafft. Im August 1899 lieferte Henschel & Sohn, Cassel, die „neue Trambahn Locomotive mit Oberflächen Condensator Fabrik No. 5276 mit Namen „RUR“ mit sämtlichen zugehörigen Ausrüstungsgegenständen“ für 19.200 Mark an die Dürener Dampfstraßenbahn. 
Bis 1907 wurden 7 weitere Kastenloks vom gleichen Typ bei Henschel nachbeschafft:

Betr.Nr. 

Name

Bauart

Hersteller

Baujahr

Fabr.Nr.

Verbleib

2

 Birkesdorf

Bn2tK

Henschel

1893

3892

1952 – 1954 +

3

Industrie

Bn2tK

Henschel

1893

3893

1916 an Fa. Künstler

4

RUR

Bn2tK

Henschel

1899

5276

1942 an Fa. Schoeller

5

Hoven

Bn2tK

Henschel

1900

5569

1952 – 1954 +

6

Merken

Bn2tK

Henschel

1900

5570

1952 – 1954 +

7

Pier

Bn2tK

Henschel

1901

5847

1948 + nach Kriegsschäden

8

Inden

Bn2tK

Henschel

1905

7286

1917 an Crefelder Straßenbahn

9

Lucherberg

Bn2tK

Henschel

1906

7739

1916 an Bayer & Co.

10

Schophoven

Bn2tK

Henschel

1907

8331

1942 Reichsverkehrsdirektion Kiew

11

Lamersdorf

Bn2tK

Henschel

1907

8332

1942 Reichsverkehrsdirektion Kiew

An der RUR sinde heute Teile von mindestens drei Schwesterloks verbaut: An einigen Triebwerksteilen sind die Fabriknummern der BIRKESDORF, der MERKEN und der PIER eingeschlagen. Offen ist, ob bereits zu Zeiten der Dürener Dampfstraßenbahn Teile zwischen den baugleichen Loks bei Revisionen freizügig getauscht wurden, oder erst in der Nachkriegszeit für die Instandsetzung der RUR (die weiter von der Werkstatt der DEAG in Düren betreut wurde) Ersatzteile aus den abgestellten Loks der DEAG entnommen wurden.


1912 kaufte die Dürener Dampfstraßenbahn 3 weitere Kastenloks, allerdings waren dies Dreiachser anderer Bauart.

Henschel hat über einen Zeitraum von 35 Jahren – 1878 bis 1913 – über 400 Kastendampfloks gebaut. Nach 1913 folgten noch weitere ca. 30 Heißdampflokomotiven, die teils wieder in klassischer Henschel Bauart mit Innentriebwerk, teilweise aber auch mit Außentriebwerk (Typ „PLETTENBERG“) ausgeführt wurden.

Kastenloks von Henschel wurden an eine ganze Reihe von Klein- und Straßenbahn in Deutschland geliefert. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Dürener Dampfstraßenbahn; Krefelder Straßenbahn, Straßenbahn Kassel (1435 mm); die Bachmann / SEG -Bahnen in Mainz, Wiesbaden, Darmstadt und Mannheim (die spätere OEG); Duisburger Straßenbahn (1435 mm); Dortmunder Straßenbahn (1435 mm), Karlsruhe - Durlach (1435 mm); Karlsruher Lokalbahn; Frankfurter Lokalbahn (1435 mm); Frankfurter Waldbahn (1435 mm); Kleinbahn Eltville – Schlangenbad; Hohenlimburger Kleinbahn, Trambahn Saarlouis – Ensdorf; Tramway Ottrott – Erstein; Dampfstraßenbahn Diedenhofen - Niederjeutz, Zell-Todnau, Straßenbahn Halberstadt (unsicher), Straßenbahn Gera, Kleinbahn Altona-Kaltenkirchen (1435 mm); Kleinbahn Gießen – Bieber. Dazu eine Zweit- oder Drittverwertung bei Werksbahnen, nachgewiesen für die Farbwerke Bayer und die Westdeutschen Sprengstoffwerke. Eine größere Anzahl von Henschel Kastenloks ist in den Niederlanden und in Italien gelaufen. Die auf den gestern Blick „baugleichen“ Kastenloks haben sich im Detail aber unterschieden:

In einem Katalog von Henschel & Sohn für Feldbahn- und Industrie-Lokomotiven aus dem Jahr 1913 sind Kastenloks (Tabelle XXIX  für 1000/1067 mm spurige 2/2 gekuppelte Straßenbahnlokomotiven) sind im Sinne eines Baukastens 8 Leistungsklassen von 30 PS bis 120 PS aufgeführt. Die Ausführungen von 30 PS bis 80 PS haben einen Radstand von 1400 mm; die 100 PS Version einen Radstand von 1600 mm und die Version mit 120 PS einen Radstand von 1800 mm. Die gleichen 8 Größen gibt es noch mal für Normalspur. Es ist offen, ob Kastenloks auch in allen der angebotenen Größen tatsächlich gebaut wurden. Die technischen Daten der RUR entsprechen weitgehend dem Typ „Teddy“ mit 70 PS. Allerdings sind die Dürener Kastenloks gut 200 mm länger (was an den runden Stirnseiten gegenüber gerade Stirnseiten im Katalog liegt) und durch den Dachkondensator auch deutlich schwerer. 

 
Lebenslauf:

Als dritte Lok der schweren zweiachsigen Kastenloks wurde die "RUR" 1899 in Betrieb genommen. Wahrscheinlich schon nach wenige Einsatzjahren erhielt der ursprüngliche offene Lokkasten der Lok zum Wetterschutz seitliche Schiebefenster und an den Stirnseiten jeweils links und rechts zusätzliche Frontscheiben. Eine Betriebsaufnahme aus dem Jahr 1936 zeigt die RUR so vor einem Rollwagenzug in Birkesdorf. Die Klappen der unteren Triebwerksverkleidung sind nicht mehr vorhanden. Im Unterschied zu den meisten anderen Kastenloks in Deutschland und im benachbarten Ausland behielten die Katenloks der Dürener Dampfstraßenbahn in Abdampfkondensator. Nach der Elektrifizierung des Personenverkehrs im Jahr 1913 waren die Dampfloks der Dürener Dampfstraßenbahn nur noch im Güterverkehr eingesetzt. Hierfür nicht mehr benötigte Einrichtungen wie z.B. die Dampfheizung oder die Schläuche der Saugluftbremse (nur die Loks waren gebremst, die Rollwagen hatten keine Saugluftbremse) wurden zurückgebaut. Auch nach Elektrifizierung des Personenverkehrs waren die Kastenloks für den Güterverkehr unentbehrlich. Im Geschäftsjahr 1940 waren beachtliche 10 Dampflokomotiven im Einsatz. Erst 1941 wurde eine E-Lok von der Iserlohner Kreisbahn gekauft und begonnen, die ersten Anschlussgleise mit einer Oberleitung zu versehen.

Am 16. Juni 1942 wurde die RUR an den größten Anschließer der DEAG - die Reflex-Papier-Fabrik F. H. Schoeller GmbH in Birkesdorf – verkauft. Dort war sie vor werksinternen Strohzügen und zum Rangieren der aufgeschemelten Normalspurgüterwagen eingesetzt. 1943 wurde die RUR zur feuerlosen Lokomotive umgebaut und erhielt, unter Verwendung des Reglers und der Sicherheitsventile vom ursprünglichen Kessel, einen neuen Speicherkessel von der Aachener Firma Wilhelm Küsters (Fabr.-Nr. 3079, Baujahr 1943).  Beim Umbau alle für den Einsatz als Speicherlok nicht mehr benötigten Bauteile – Abdampfkondensator, Wasserkästen, Kohlenkasten, Speisepumpen, Körting-Doppelsauger etc.  – entfernt. Das Triebwerk blieb unverändert; zum Unterbringen des großen Speicherkessels, der über die gesamte Länge des Lokkastens reichte, wurde das Dach ein Stück höhergelegt. In dieser Form war sie bis Ende der sechziger Jahre werksintern im Einsatz und überlebte damit die Betriebseinstellung der DEAG um mehrere Jahre. 

Im Oktober 1972 wurde die RUR von der Papierfabrik Schoeller dankenswerterweise der Selfkantbahn überlassen. Anfang 1973 kam sie von Birkesdorf zunächst zum Betriebshof Weeserweg der Krefelder Straßenbahn, weil vorgesehen war, sie - nach Rückbau zu einer rostgefeuerten Lok - zum Doppeljubiläum "600 Jahre Krefeld" und "90 Jahre Crefeld - Uerdinger Localbahn", der sogenannten Krefeldiade, im Frühjahr 1973 einzusetzen. Dieses Vorhaben stellte sich nun doch als zu ambitioniert heraus, und so verbrachte die Lok noch mehrere Jahre in Krefeld, bis sie schließlich im April 1977 die Gleise der Selfkantbahn erreichte. Eine fest geplante Aufarbeitung scheiterte immer wieder an den hohen Kosten und es blieb bei einen behelfsmäßigen Neuanstrich Anfang der 1980er Jahre.Erst 2013 ergab sich eine Möglichkeit diesen langen Wunschtraum zu realisieren. Der Kleinbahnfreund Wim Pater mit seiner Firma Kleinbaan Service B.V. erklärte sich bereit, die Lok auf seine Kosten komplett und professionell aufarbeiten zu lassen und anschließend der Selfkantbahn kostenlos für Einsätze zu überlassen. September 2013 wurde die Lok für ein symbolischen Euro am Wim Pater verkauft und zur Aufarbeitung abgeholt. Im Rahmen der umfangreichen Restaurierung hat die RUR einen neuen Kessel bekommen und auch der Abdampfkondensator wurde rekonstruiert. Voraussichtlich im Frühjahr 2022 wird die RUR wieder in Betrieb genommen werden können.

 
Galerie:
 
 
 NKAG
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 NKAG 530
 NKAG 534
 AG zur Fabrikation von EIsenbahnmaterial, Görlitz   530: 1917
534 :1919
Owk

Nassauische Kleinbahn Aktiengesellschaft (NKAG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 530: 7.290 mm
534: 6.640 mm
Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: 2.500 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 530: 7.370 kg
534: 6.720 kg
Ladegewicht: 530: 12.350 kg
534: 13.000 kg
    Tragfähigkeit: 530: 12.350 kg
534: 13.120 kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: --
Bremsen: Hbr, Gewbr      
Festhaltekraft Handbr. 530: x.xxx kg
534: --
Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  530: Bremserhaus; Görlitzer Gewichtsbremse
 
Informationen zu diesen Fahrzeugen:

Die 1900 bis 1903 abschnittsweise eröffnete Nassauische Kleinbahn AG erschloß den nordwestlichen Taunus mit drei von Nastätten ausgehenden Meterspurstrecken mit den Endpunkten Oberlahnstein, Sankt Goarshausen und Zollhaus. Vorwiegende Transportgüter waren Holz und Gestein, Anschluß an die Staatsbahn gab es in Zollhaus, Braubach und Sankt Goarshausen, in beiden letzteren Orten auch jeweils eine Hafenanlage am Rhein.
In der Nähe der Burg Hohlenfels, nördlich von Mudershausen, wurde ein großes Kalksteinvorkommen Anfang des 20. Jahrhunderts erschlossen und durch die Gewerkschaft Hibernia ausgebeutet. Ab etwa 1916 bestand ab dem Bahnhof Hohlenfels ein längeres Anschlußgleis, das der Bahn bis 1962 das Überleben sichern sollte. Während des ersten Weltkrieges entschied man sich hier für ein modernes Umschlagsystem aus der Waggonfabrik Görlitz mit jeweils zwei auf einem Fahrzeug aufgesetzten Klappmulden, die einzeln an einem Kran abgehoben und entleert werden konnten. Zeitgleich wurde der Rheinhafen in Sankt Goarshausen mit einem Portal-Drehkran der Firma DEMAG ausgerüstet. Über den Rheinumschlag konnte nun der Kalkstein zu den Dyckerhoff’schen Zementwerken in Amöneburg und zum Bonner Zementwerk (ab 1928 mit Dyckerhoff & Söhne assoziiert) transportiert werden. Die seinerzeit üblichen Rheinleichter der 300-Tonnen-Klasse (Peniche) konnten mit etwa 23 Wagenladungen voll beladen werden, da jeder der Zweiachser eine Tragfähigkeit von 13 t besaß. Die Kleinbahn erhielt 1917 30 dieser Spezialwagen, davon 12 mit Bremserhaus. 1919 folgte noch eine Nachlieferung von 5 Wagen ohne Bremserhaus. Alle Wagen waren mit der Görlitzer Gewichtsbremse ausgerüstet, die von einer Haspel im Bremserhaus bedient wurde. Gekuppelt wurden die Bremsen unter dem Fahrzeugrahmen mittels Ketten. Offenbar sollten damit jeweils Drei-Wagen-Gruppen gebildet werden, die betrieblich möglichst beisammenblieben. Erkennbarer Unterschied zwischen den Klappmulden der verschiedenen Baujahre war die Konstruktion der umfangseitigen Verstärkungsprofile: Bauart 1917 hatte hier T-Profile, 1919 wurden zwei L-Profile stattdessen aufgenietet. So prägten diese Wagen das Bild der Züge der NKAG zwischen Hohlenfels und Sankt Goarshausen bis zur Stillegung der Verbindung zum Rhein im Jahr 1956.
Über 60 Jahre verblieben nach der Stillegung fünf Mulden nun im Hafen Sankt Goarshausen, die meiste Zeit davon unbewegt. Im Jahr 2020 wurde schließlich, der Hafen war im Jahr 2000 stillgelegt worden, der nun schon über 100-jährige Hafenkran durch den Eigentümer nach Initiative des Fördervereins Häusener Kran e. V. als Denkmal restauriert. Im Rahmen dieser Maßnahme sollte jedoch nur eine von 5 Mulden im Hafen bleiben. Nun schlug die Stunde von Kleinbaan Service, und wir konnten die vier weiteren Exemplare übernehmen. Einstweilen sollen jedoch nur die Mulden selbst museumsmäßig restauriert werden. Langfristig ist aber auch der Wiederaufbau eines kompletten Wagenpäärchens denkbar. Die vier übernommenen Exeplare gehören jeweils paarweise dem Baujahr 1917 und 1919 an. Bei einem Stück konnte anhand einer baulichen Besonderheit sogar die Wagennummer 530 zugeordnet werden. Die beiden Mulden des Baujahres 1919 gehören zur Nummernreihe 531 bis 535 - die gewählte Nummer 534 ist willkürlich.

 
Lebenslauf:
1917/1919 Ablieferung an die NKAG
ca. 1953  Mulden an Wasser- und Schiffahrtsamt (WSA)
11.2020 an Kleinbaan Service
 
 
 
 
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 OEG863
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 863  Horney & Rödler; Neustadt i. Meckl.   1899 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 5.953 mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: 2.400 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.720 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 10,5 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 4.500 mm
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 863 gehörte zu einer Serie von 40 Stück offener Güterwagen, die die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft für die Mannhein-Weinheim-Heidelberg-Mannheimer Eisenbahn beschaffte. Der zweite Teil der Serie kam von der mecklenburgischen Waggonfabrik Horney und Rödler, Neustadt. 1930 erhielt der Wagen statt der ursprünglichen Vakuumbremse eine Druckluftbremse, und der Bremsersitz entfiel. Ferner rüstete die OEG zu dieser Zeit alle Fahrzeuge auf die automatische Scharfenbergkupplung um. Zuletzt erfolgte sein Einsatz als Baufahrzeug, bis der Wagen 1987 an die MME verkauft wurde. Von 2003 bis zum 9.11.2017 stand der Wagen 863, beschriftet als StMB 541, als Erinnerung an die Steinhuder Meer-Bahn am früheren Bahnhof Leese-Stolzenau. Von dort Weiterverkauf an Kleinbaan Service BV im Jahr 2017.

 
Lebenslauf:

1987 an Sauerländer Kleinbahn.
2003 Denkmal in Leese-Stolzenau
7.11.2017 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 KKB 25  Beuchelt & Co., Grünberg   1899 Gw

Kehdinger Kreisbahn (KKB)

Status: betriebsfähig
nge über Puffer: 6.900 mm Rahmenlänge: 6.000 mm
Achsstand: 3.400 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.160 kg Ladegewicht: 5.000 kg
    Tragfähigkeit: 7.875 kg
Ladelänge: 5.250 mm Ladefläche: 12,3 m²
Bremsen: Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  Bremserhaus
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der im Jahr 1889 von Beuchelt gebaute Wagen gehörte zu einer Serie von gedeckten Güterwagen mit Bremserhaus der Kehdinger Kreisbahn. Nach der Stillegung der Kleinbahn im Jahr 1937 konnte dieses Fahrzeug nicht mehr an andere Schmalspurbahnen verkauft werden und erhielt eine Nachnutzung durch die Marine als Lagerschuppen auf dem Gelände der Festung Grauerort (Minendepot). Dort verblieb er bis zum Erwerb durch Kleinbaan Service im Jahr 2014. Mittlerweilse erfolgte eine betriebsfähige Aufarbeitung, ein erster Einsatz konnte noch im Jahr 2019 erfolgen. 

 
Lebenslauf:
1899 abgeliefert an Kehdinger Kreisbahn
1937 verkauft an Eisen Edler
1937 an Marinedepot Festung Grauerort
201x an Kleinbaan Service.
 
Galerie:
 
 
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 KKB 17
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 KKB 26  Beuchelt & Co., Grünberg   1899 Gw

Kehdinger Kreisbahn (KKB)

Status: abgestellt
nge über Puffer: 6.900 mm Rahmenlänge: 6.000 mm
Achsstand: 3.400 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.160 kg Ladegewicht: 5.000 kg
    Tragfähigkeit: 7.875 kg
Ladelänge: 5.250 mm Ladefläche: 12,3 m²
Bremsen: Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  Bremserhaus
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Aus dem leider geschlossenen Technikmuseum Stade konnte Kleinbaan Service einen Wagenkasten eines gedeckten Güterwagens der früheren Kehdinger Kreisbahn übernehmen. Bekannt ist von diesem lediglich, daß er zu einer Serie gedeckter Güterwagen von der Waggonfabrik Beuchelt aus dem Jahr 1899 stammt. Nach Stillegung der Kehdinger Kreisbahn Stade - Itzwörden im Jahr 1930 wurde das gesamte Rollmaterial an einen Altmaterialhändler veräußert. Viele Fahrzeuge konnten noch an andere Meterspurbahnen verkauft werden, manche dienten fortan ihrer Fahrgestelle beraubt als Lagerschuppen. Ein Wagen mit unbekannter Nummer gelangte später zum Technikmuseum Stade und wurde dort optisch wieder hergerichtet.
Zur Zeit ist der Wagen bei Kleinbaan Service eingelagert.

 
Lebenslauf:
1899 abgeliefert an Kehdinger Kreisbahn
1937 verkauft an Eisen Edler
1937 weiter an privat
198x an Technikmuseum Stade
2013 an Kleinbaan Service.
 
Galerie:
 
 
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 OEG727
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 727  Schmieder & Mayer   1887 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 6.020 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: 2.400 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 2.800 kg Ladegewicht: 5.000 kg
    Tragfähigkeit: 5.250 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 10,2 m²
Bremsen: --      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 727 wurde im Jahr 1889 von der Waggonfabrik Herbrand, Cöln-EHrenfeld, an die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in geliefert, die ihn zunächst auf der Strecke Zell - Zodtnau im Schwarzwald einsetzte. Später gelangte er zur Strecke Mannheim - Weinheim - Heidelberg - Mannheim. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Um 1930 erfolgte der Umbau auf die Scharfenbergkupplung; eine Bremse hat der Wagen nie besessen. 1953 entfernte man den Aufbau und der Wagen war fortan als Flachwagen im Einsatz. Später trug er noch die Betriebsnummern 698, danach 702. 1989 ging der Wagen an die MME über, wo er seinen Aufbau wieder erhielt und zeitweise als offener Personanwagen eingesetzt wurde, 2015 Verkauf an Kleinbaan Service BV.

 
Lebenslauf:
2.12.1989 an Märkische Museums-Eisenbahn (MME)
2015 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 OEG864
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 864  Horney & Rödler, Neustadt i. Meckl.   1899 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 6.050 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: 3.000 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.720 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 10,5 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 4.500 mm
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 864 gehörte zu einer Serie von 40 Stück offener Güterwagen, die die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft für die Mannhein-Weinheim-Heidelberg-Mannheimer Eisenbahn beschaffte. Der zweite Teil der Serie kam von der mecklenburgischen Waggonfabrik Horney und Rödler, Neustadt. 1930 erhielt der Wagen statt der ursprünglichen Vakuumbremse eine Druckluftbremse, und der Bremsersitz entfiel. Ferner rüstete die OEG zu dieser Zeit alle Fahrzeuge auf die automatische Scharfenbergkupplung um. Zuletzt erfolgte sein Einsatz als Baufahrzeug, bis der Wagen 1987 an die MME verkauft wurde. Von dort Weiterverkauf an Kleinbaan Service BV im Jahr 2015.

 
Lebenslauf:

1899 Ablieferung an SEG
1987 an MME.
2015 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 OEG886
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 886  Waggonfabrik Weimar   1899 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 5.960 mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: 3.000 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.000 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: 10,5 m²
Bremsen: --      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 886 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Weimar an die SEG geliefert. Die Wagen der Kleinbahnen mußten in ihrer Ladekapazität mit der "großen Eisenbahn", der sie zuarbeitete, schritthalten. Üblich war, daß zwei Schmalspurbahnwagen einem Regelspurbahnwagen entsprachen. Mit der Einführung von 15 t tragenden Regelspurwagen bruachte folglich die Schmalspurbahn statt der zuvor überlichen 5-Tonner nunmehr 7,5-Tonner Güterwagen. Eine dritte Serie von 15 Fahrzeugen dieser Größe erhielt die SEG 1899. Der SEG 886 (später OEG 886) bekam 1930 seine Scharfenbergkupplung, die er erst wieder im Rahmen seiner Restaurierung verlor. Nach Ausmusterung erwarb das Straßenbahnmuseum Stuttgart den Wagen für das Museumsbahnprojekt Neckarsteinach -.Schönau; nach dessen Aufgabe kam er zur Märkischen Museums-Eisenbahn. Weiterverkauf an Kleinbaan Service BV im Jahr 2015, nachfolgend Aufarbeitung bei Alan Keef Ltd in Ross-on-Wye.

 
Lebenslauf:
1899 Ablieferung an die SEG
19xx an Straßenbahnmuseum Stuttgart (SMS)
199x  Märkische Museums-Eisenbahn (MME)
2015 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 TB L45  RBS G514
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 TB L 45  SIG, Neuhausen a. Rhein   1904 Ow

Trogener Bahn (TB)
Appenzeller Bahnen (AB)
Berner Tramway-Gesellschaft (BTG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer / Kupplung: 6.800 mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: 2.500 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.200 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.000 kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: xx,x m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen L45 wurde mit 5 weiteren baugleichen offenen Güterwagen von der Trogener Bahn Sankt Gallen - Trogen als Teil ihrer Erstausstattung in Betrieb genommen. DIe Wagen L41 bis L44 wurden 1903 geliefert, der L45 1904 und der L46 schließlich 1906. Ein Umbau erfolgte 1968, bei dem der Wagen um 0,8 Meter verlängert  und der Achsstand von 1,8 auf 2,5 Meter wuchs. Nach einem Einsatz als Blumenbehälter in Trogen während des einhundertjährigen Jubiläums der TB wurde der inzwischen als Ek45 benannte Wagen an die Dampftram Bern veräußert, wo er wenige Einsätze hinter der Tramwaylok 18 im Berner Stadtgebiet erlebte. Aus Platzmangel (Veräußerung des Depots Burgernziel) wurde der Wagen 2016 an Kleinbaan Service BV abgegeben und trat zusammen mit dem RBS G514 am 6.10.2016 die Reise in die Niederlande an.

 

 
Lebenslauf:

x.x.1904 Ablieferung an die Trogener Bahn, Sankt Gallen
ca. 2004 Abgabe an den Tramverein Bern
2016 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 MOB K524
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 MOB K 524  Busch, Bautzen   1905 Gw

Montreux Oberland Bernois Bahn (MOB)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 7.550 mm Rahmenlänge: 6.040 mm
Achsstand: 3.150 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 5.900 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.000 kg
Ladelänge: 5.900 mm Ladefläche: 14,0 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: ? kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 524 wurde im Jahr 1905 von der Waggonfabrik Busch, Bautzen, an die Montreux Oberland Bahn zu deren Betriebsaufnahme geliefert. Die gesamte Serie umfasste 30 Wagen, die einen Holzkasten mit senkrechter Lattung besaßen. Im Jahr 1965 erhielt der 524 einen neuen Aufbau mit eisernen Stützen und waagerechter Verlattung und ein stark gewölbtes Aluminiumdach. Seit 1976 ist die Gattungsbezeichnung nunmehr Gk statt zuvor K. Ab 1997 diente der Wagen nur noch Lagerzwecken im Bahnhof Zweisimmen und wurde am 20.10.2015 an Kleinbaan Service BV abgegeben.

 
Lebenslauf:
x.5.1905 Ablieferung an die Montreux Oberland-Bernois Bahn (MOB).
20.10.2015 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 MOB K525
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 MOB K 525  Busch, Bautzen   1905 Gw

Montreux Oberland Bernois Bahn (MOB)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 7.550 mm Rahmenlänge: 6.000 mm
Achsstand: 3.150 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 5.630 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.000 kg
Ladelänge: 5.900 mm Ladefläche: 14,0 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: ? kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 524 wurde im Jahr 1905 von der Waggonfabrik Busch, Bautzen, an die Montreux Oberland Bahn zu deren Betriebsaufnahme geliefert. Die gesamte Serie umfasste 30 Wagen, die einen Holzkasten mit senkrechter Lattung besaßen. Im Jahr 1954 erhielt der 524 einen neuen Aufbau mit eisernen Stützen und waagerechter Verlattung. Seit 1974 ist die Gattungsbezeichnung nunmehr Gk statt zuvor K. Ab 1997 diente der Wagen nur noch Lagerzwecken im Bahnhof Zweisimmen und wurde am 20.10.2015 an Kleinbaan Service BV abgegeben.

 
Lebenslauf:

x.5.1905 Ablieferung an die Montreux Oberland-Bernois Bahn (MOB).
20.10.2016 an Kleinbaan Service.
17.7.2018 an Selfkantbahn

 
 
 
 
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 RBS G514
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 RBS G 514  Schweizerische Wagonsfabrik A.G., Schlieren, Zürich   1915 Gw

Elektrische Schmalspurbahn Solothurn–Bern (ESB)
Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn (SZB)
Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: x.xx0 mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: x.xxx mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 6.000 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.000 kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: xx,x m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 514 gehörte zur Anfangsausstattung der elektrischen Schmalspurbahn Solothurn-Bern, und ging mit dieser am 9.4.1916 in Betrieb. Geliefert als letzter einer vier Stück umfassenden Serie, trug er zunächst die Nummer K 104. Der Wagen blieb bis zu seiner Ausmusterung 2015 immer auf dieser Bahn im Einsatz. Nach über 100 Jahren, am 6.10.2016, verließ der Wagen erstmals wieder sein angestammtes Revier im Schweizer Mittelland und wurde an Kleinbaan Service BV abgegeben.

 
Lebenslauf:

x.x.1915 Ablieferung an Elektrischen Schmalspurbahn Solothurn-Bern (ESB)
1.1.1921 Übergang an Solothurn-Zollikofen-Bern-Bahn (SZB)
1984 Übergang an Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS)
6.10.2016 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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 OEG702
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 702 Schmieder & Mayer, Karlsruhe   1887 Ow

Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 6.050 mm Rahmenlänge: 5.xxx mm
Achsstand: 2.400 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 3.200 kg Ladegewicht: 5.000 kg
    Tragfähigkeit: 5.250 kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: 10,2 m²
Bremsen: --      
Festhaltekraft Handbr. Hbr, Kbr Bremsgewicht: 3.200 kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der offene Güterwagen 702 ...

 
Lebenslauf:

1887 an SEG abgeliefert
19xx an
20xx an Kleinbaan Service B.V.

 
 
 
 
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 OEG801
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 801  Waggonfabrik Ludwigshafen   1894 OOw

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 9.980 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: --    
Achsstand im Drehgestell: 2.400 mm Drehzapfenabstand: 6.000 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 7.800 kg Ladegewicht: 10.000 kg
    Tragfähigkeit: 10.500 kg
Ladelänge: 5.120 mm Ladefläche: 18,9 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 7.500 mm
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 801 wurde im Jahr 1894 von der Ludwigshafener Waggonfabrik an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 1929 wurde der Wagen auf Scharfenbergkupplung und Druckluftbremse umgerüstet. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges Nutzung des Wagens für Transporte von Kriegsgefangenen. Nach dem 2. Weltkrieg Nutzung als Flachwagen. 1984 kaufte das Straßenbahnmuseum Stuttgart (SMS) den Wagen für eine geplante Museumsbahn Neckarsteinach - Schönau. Nachdem diese nicht zustandekam, erwarb die Märkische Museumseisenbahn (MME) den Wagen 1996. 2015 Verkauf an Kleinbaan Service BV.

 
Lebenslauf:

1894 geliefert an SEG
1984 an SMS
1996 an MME.
2015 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 OEG895
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 895  Waggonfabrik Weimar   1899 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 5.960 mm Rahmenlänge: 5.200 mm
Achsstand: 3.000 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.000 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: _.___ mm Ladefläche: 10,5 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 3.200 mm
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 895 wurde im Jahr 1899 von der Waggonfabrik Weimar, an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. 19xx wurde der Wagen auf Scharfenbergkupplung und Druckluftbremse umerüstet.
Im Jahr 1976 kam der Wagen 895 zur Selfkantbahn und ging dort bald in Betrieb, zunächst mit einseitiger Scharfenbergkupplung als Pärchen mit dem G-Wagen 302.

2018 Verkauf an Kleinbaan Service BV.

 

 
Lebenslauf:
197x an Interessengeminschaft Historischer Schienenverkehr e. V.  (IHS), Selfkantbahn.
2018 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 GFM X1001
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 GFM X 1001  Schweizerische Wagonsfabrik, Schlieren, Zürich   1903 PwPost

Chemins de fer Electriques de la Gruyère (CEG)
Chemins de fer fribourgeois Gruyère–Fribourg–Morat (GFM)
Transports publics fribourgeois SA (TPF)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: x.xx0 mm Rahmenlänge: x.x00 mm
Achsstand: 2.xxx mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: x.xxx kg Ladegewicht: x.xxx kg
    Tragfähigkeit: x.xxx kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: xx,x m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  Dachkanzel, Schiebetüre nur einseitig
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen X 1001 ist ein Bahndienstfahrzeug zur Fahrleitungsinstandhaltung. 1903 wurde er als Gepäckwagen an die CEG abgeliefert. Ein ursprünglich baugleiches Fahrzeug blieb in der Sammlung der Museumsbahn Blonay - Chamby (CH) im Ursprungszustand erhalten. Der Umbau zum Arbeitswagen der Fahrleitungsmeisterei erfolgte 19xx. Dabei wurde im Dach eine Kanzel zur Beobachtung des Fahrdrahtes während der Fahrt eingebaut. 2019 Verkauf an Kleinbaan Service BV.

 

 
Lebenslauf:
1903 Ablieferung an CEG.
x.x.2... an Bahnmuseum Kerzers (BMK)
2019 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OJB 23 Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG Schlieren (SWS)   1908 Ci
  • Langenthal - Jura - Bahn (LJB)
  • Oberaargau - Jura - Bahnen (OJB)
Status: abgestellt
Länge über Puffer: 9.570 mm Rahmenlänge:  mm
Achsstand: 4.350 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse 36
Leergewicht: 7.000 kg Ladegewicht: --
    Tragfähigkeit: --
Ladelänge: -- Ladefläche: --
Bremsen: Oerlikon- /
Spindelbremse
     
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:
1908 bestellte die Langenthal-Jura-Bahn LJB für ihre Strecke Langenthal – Niederbipp – Oensingen zwei zweiachsige Personenwagen C 23 und C 24 bei der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik AG, Schlieren-Zürich (SWS). Die Wagen waren mehr oder weniger Nachbauten der beiden ersten Personenwagen C 21 – 22 der LJB, die jedoch von der Prager Waggonfabrik Ringhoffer gebaut worden waren. Ursprünglich hatten die Wagen der LJB eine Mittelpufferkupplung; bereits 1916 erfolgte die Umrüstung auf die automatische „+GF+“-Kupplung. 1958 fusionierte die LJB mit der Langenthal-Melchnau-Bahn zu den Oberaargau Jura-Bahnen (OJB). Folgerichtig wurde der Personenwagen LJB C 23 in OJB B 23 ungezeichnet.

Weitgehend unverändert war der Wagen bis 1966 im Einsatz, dann bis 1973 auf einem Gleis hinter der Werkstatt der OJB abgestellt. Danach erwarb ihn ein Privatmann aus Oensingen, der ihn kaum verändert hat, aber geschützt in einer Halle nahe dem SBB-Bahnhof Oensingen unterstellen konnte. Der gute Zustand bewog im März 1984 eine Gruppe von interessierten Fotografen, den Schlieren-Wagen für eine Extrafahrt auf die OJB-Gleise zurückzuholen – was ohne Probleme funktioniert habe: Für die Überführung des Wagens hatte der Privateigner seinerzeit eigens einen Anhänger zum Straßentransport konstruiert, der nun ebenfalls durch Wim Pater übernommen wurde. Später gelangte der Wagen dann in die Obhut des geplanten Bahnmuseums Kerzers-Kallnach. Ob der Wagen bei seinem neuen Besitzer in den Niederlanden betriebsfähig aufgearbeitet wird, steht noch nicht fest, der Zustand ist aber sehr gut.

Am 20.12.2018 erwarb Kleinbaan Service BV den Wagen bei Auflösung des Eisenbahnmuseums Kallnach und transportierte ihn im Juli 2019 nach Veendam.

 
Lebenslauf:

 1908 Langenthal-Jura-Bahn LJB
 1958 Oberaargau Jura - Bahnen
 1973 Privateigentum
 ca. 2000 EIsenbahnmuseum Kerzers
 2019 Kleinbaan Service BV

 
Galerie:
 
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 MOB X14
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
MOB X 14 Busch,
Bautzen / Sachsen
  1905 Sw
  • Montreux - Oberland Bernois - Bahn
Status: betriebsbereit
Länge über Puffer: 7.550 mm Rahmenlänge:  mm
Achsstand: 3.150 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 10.400 kg
gerechnet mit Aufbaukran
Ladegewicht: 2.000 kg
    Tragfähigkeit: 2.000 kg
Ladelänge:  mm Ladefläche: 14 m²
Bremsen: Vakuum- / Spindelbremse      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Im Jahr 1905 wurde die Montreux - Oberland Bernois - Bahn zwischen Montreux am Genfer See und Zweisimmen in Betrieb genommen und schaffte damit eine West-Ost-Verbindung nördlich des Alpenhauptkammes. Hauptausstatter dieser Bahn war die sächsische Firma Busch in Bautzen, die sämtliche Wagen der Anfangsausstattung lieferte.

Dieser Wagen wurde 1905 an die Montreux - Oberland Bernois Bahn neu abgeliefert und war Bestandteil einer Serie von 21 zweiachsigen hochbordigen offenen Güterwagen. Beidseitig gab es eine zweiflügelige Ladetüre.

1976 wurde der Wagen umgebaut zu einem Dienstwagen mit Aufbaukran für Gleisbauzwecke und diente in dieser Form mit einem Atlas AK 4002 bis ins Jahr 1999 unter der Nummer X 14. Danach gab es nur noch eine Nachverwendung als Alteisentransportwagen innerhalb des Depots Zweisimmen, bevor die Ausmusterung 2015 erfolgte. Am 20.10.2015 wurde der Wagen zusammen mit zwei weiteren Fahrzteugen der MOB an Kleinbaan Service verkauft.

 
Lebenslauf:

1905 Montreux Oberland Bernois
2015 Kleinbaan Service BV

 
Galerie:
{gallery}fahrzeuge/fahrzeuge/mobx14{/gallery}
 
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BTI Wagen 1 BTI Wagen 2
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
SLB K 53
SLB K 56
Schweizerische Industrie-Gesellschaft, Neuhausen (CH)   53: 1919
56: 1944
Gw
  • Seeländische Localbahn-Gesellschaft
  • Biel - Täuffelen - Ins - Bahn
Status: abgestellt
Länge über Puffer: .... mm Rahmenlänge:  mm
Achsstand: .... mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht:

53: ..... kg
56: ..... kg

Ladegewicht: 5.000 kg
    Tragfähigkeit: 5.000 kg
Ladelänge:  mm Ladefläche: 14 m²
Bremsen: Druckluftbremse      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesen Fahrzeugen:

Die Seeländische Lokalbahnen nahmen mitten im 1. Weltkrieg ihre Strecke von Biel (Nidau) nach Siselen, später nach Ins verlängert, im Schweizer Kanton Bern in Betrieb. Trotz der Neutralität der Schweiz war die Region von militärischem Handeln geprägt, denn man befürchtete einen Versuch einer Umgehungsbewegeung durch deutsche oder französische Truppen durch die Schweiz. Insofern bestellte die sehr vorsichtig ausgestattete Bahn gleich nach Eröffnung noch einen dritten gedeckten Güterwagen zu den anfangs gelieferten beiden Stücken nach gleichem Plan nach. Dieser wurde als Wagen K 53 (nach Nummern 51 und 52) in 1919 geliefert.

Im zweiten Weltkrieg hatte die Bahn ebenfalls wieder Verkehrszuwachs und orderte erneut 2 Wagen gleicher Bauform nach, die 1944 mit den Nummern 55 und 56 in Betrieb gingen.

Nach 1945 wurde das Nummernschema geändert und aus dem Wagen K 53 wurde nun der G 571, aus dem K 56 der G 572. In den 1980er-Jahren erfolgte eine erneute Nummernverschiebung; der K 53 hieß nun G 581, der K 56 lief nun als G 582. Beide Wagen besaßen bei der BTI eine Dachrutenkupplung für den Verkehr zwischen Triebwagen und Steuerwagen.

Nach Ausmusterung bei der BTI um das Jahr 2000 wurden beide Wagen an das Bahnmuseum Kerzers abgegeben, von wo Kleinbaan Service sie am 31.12.2018 erwerben konnte.

 
Lebenslauf:

K 53: 1919 Seeländische Lokalbahnen Biel Täuffelen - Ins
          1945: Biel - Täuffelen - Ins - Bahn
          2018 Kleinbaan Service BV
K 56: 1944 Seeländische Lokalbahnen Biel Täuffelen - Ins
          1945: Biel - Täuffelen - Ins - Bahn
          2018 Kleinbaan Service BV

 
 
 
Galerie:
{gallery}fahrzeuge/fahrzeuge/SLBK53-56{/gallery}
 
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Ein Ziel von Kleinbaan Service ist die Erhaltung möglichst authentischer Fahrzeuggarnituren. Ein Fokus liegt dabei auf Güterwagen um auch auf Museumsbahnen einen Güterverkehr wie früher nachstellen zu können. Hinzu kommen einige interessante Einzelfahrzeuge die von Verfall und Verschrottung bedroht waren. Die Sammlung reicht von schrottreifen Wagenkästen, die nach Ausmusterung als Schuppen dienten, bis zu betriebsfähig aufgearbeiteten Fahrzeuge.

Ein Sammlungsschwerpunkt sind Fahrzeuge der früheren Süddeutschen Eisenbahngesellschaft und einer ihrer Nachfolgegesellschaften, der Oberrheinischen Eisenbahngesellschaft (OEG) im Städtedreieck Mannheim – Weinheim – Heidelberg. Insgesamt befinden sich 29 Wagen der SEG / OEG in der Sammlung, von denen ein Zugstamm aus 16 O-Wagen betriebsfähig aufgearbeitet ist (Stand Dezember 2021). Schwesterloks unserer Kastendampflok RUR fuhren früher bei der OEG; eine Original-Dampflok der OEG ist heute bei der Selfkantbahn betriebsfähig erhalten.

Ein zweiter Sammlungsschwerpunkt sind Fahrzeuge von Lenz & Co und deren Tochter- Nachfolgegesellschaften. Aktuell umfasst die Sammlung über 30 Fahrzeuge, darunter 2 Dampfloks. Hier ist ein Zugstamm aus 11 Güterwagen betriebsfähig. Hinzu kommt ein Zugstamm westfälischer / niedersächsischer Wagen.

Eine Aufstellung der vorhandenen Fahrzeuge wird noch laufend aufgebaut und aktualisiert. Fahrzeuge mit gelb hinterlegter Betriebsnummer  sind aufgearbeitet oder betriebsfähig. Fahrzeug mit hellblau hinterlegter Betriebsnummer sind momentan in Aufarbeitung.
Bei Fahrzeugen mit der Betriebsnummer in grüner Schrift ist die Betriebsnummer ein klickbarer Link zu technischen Daten und weiteren Detailinformationen zu diesem Fahrzeug.
 

Dampflokomotiven

 Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahn
2 "Nastätten" Henschel, Kassel 5575 1900 Cn2t
  • Kleinbahn Selters - Hachenburg
  • Nassauische Kleinbahn (NKAG 16)
III Krauss & Comp, München 5742 1908 Bn2t Geiger, Züblin & Co., München
Frigorifico Sansinena - Puerto Cuatreros, Argentinien
RUR Henschel, Kassel 5276 1899 Bn2tK
  • Dürener Dampfstraßenbahn
    (später Dürener Eisenbahn AG)
  • Papierfabrik Schoeller, Birkesdorf
4 Borsig, Berlin 5327 1904 Cn2t
  • Nebenbahn Mosbach - Mudau
  • Deutsche Reichsbahn (99 7204)
5i

Vulcan,
Stettin

1379 1894 Bn2t
  • Franzburger Kreisbahnen
  • Deutsche Reichsbahn (99 5606)
5 Krauss & Comp., München 3142 1894 Bn2t Dortmund-Hörder-Hütten-Union 
13 CARL Hohenzollern, Düsseldorf 2241 1907 Cn2t Kreis Altenaer Eisenbahn
14g 01 
14g
Krauss & Comp.,
München
7558 1918 Dn2t
  • Eisenbahn-Ersatzpark (H.K. 87)
  • Westdeutsche Eisenbahn Gesellschaft (14g)
  • Lohja Kalkwerke (3)
DHHU 20 Henschel, Kassel  27122  1950   Bn2t Dortmund-Hörder-Hütten-Union
Sauerländer Kleinbahn (nicht im Einsatz)

 

Dieselloks und Draisinen

 Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahn
 V 9 LKM  250434  1967  Cdm  VEB Mansfeldkombinat August-Bebel-Hütte, Helbra 
 V 20 CKD   4686  1959 Bdh

ČSD T 211.0059, Typ BN150, 1435mm;
ČSD 700 059-9T,  ČSD 701 101
1993 TYREX Zdice / umgespurt 1000 mm Baureihe 29.0
1994 Kummler+Matter Tm 2/2 20
2010 Deutsche Privatbahnen

 V 21  O & K 25833  1957  Bdh 

Braunkohlen- und Brikettwerke Roddergrube AG, Brühl "39"
Rheinische Braunkohlenwerke AG "151" Consorzio Gottardo Sud CGS, für Autobahn-Straßentunnel Airolo [CH] "CHRISTALLINA 21"
Rhätische Bahn (nicht iE),
Dampfbahn Furka Bergstrecke (nicht iE) 
Kummler + Matter AG, [CH] "21"

 D6 Draisinenbau Hamburg    193x    an Wehrmacht für Sylt,
Sylter Inselbahn, Umbau in Spritzwagen A3,
Inselbahn Langeoog 

Personenwagen und Packwagen

 

 Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahn
FKB 6 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1894 BPwPost

Franzburger Kreisbahnen
DR

FKB 10 Waggonfabrik Görlitz   1894 Ci

Franzburger Kreisbahnen
DR

KKB 7 Waggonfabrik Görlitz   189x ABCi Kolberger Kleinbahnen,
PKP
SKB 15 Waggonfabrik Wismar   1911 PwPost Saatziger Kleinbahnen AG
PKP
LKB 6 Steinfurt   1911 .. 17 Ci Lycker, Oletzkoer oder Pillkallener Kleinbahn
PKP
StMB 13 Buschbaum & Holland, Hannover   1898 Ci4

Steinhuder Meer-Bahn
Inselbahn Langeoog

BK 2 Weyer, Düsseldorf   1903 BCi4 Mindener Kreisbahnen,
Bielefelder Kreisbahnen 2 II,
Borkumer Kleinbahn 103
BK 7 Weyer, Düsseldorf   1902 Ci4 Bielefelder Kreisbahnen 7,
Borkumer Kleinbahn 102
BK 38 Weyer, Düsseldorf   1909? PwPost Bielefelder Kreisbahnen
BK 52 Oldenburg   1926 Ci4 Borkumer Inselbahn
K.P.Rh. 54 Van der Zypen & Charlier, Köln    1905 PwPost4 Kleinbahn Piesberg Rheine
SEG 124 MAN, Nürnberg 39965 1886 BCi4

SEG für Mannheim - Weinheim
Nebenbahn Zell Todnau
Mittelbadische Eisenbahn
Inselbahn Spiekeroog
DEV

SEG 174 Herbrand, Köln   1891 Ci4 SEG für Mannheim - Weinheim
Nebenbahn Zell Todnau
Mittelbadische Eisenbahn
Inselbahn Spiekeroog
DEV
OEG 104 MAN, Nürnberg 39996 1886 BPw Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
LRE 12 Van der Zypen & Charlier, Köln   1893 PwPost Lokalbahn Rhein - Ettenheimmünster 12
Nebenbahn Mosbach - Mudau 17
MM 42 Görlitz   1904 Ci Nebenbahn Mosbach - Mudau
Bay BL 9302 MAN, Nürnberg  41362 1890 Bi Pfälzische Eisenbahn, DRG, DB
Bay BCL 9300 Rastatt (?)   1904 Ci Pfälzische Eisenbahn für Speyer - Neustadt; von DRG 1930 umgesetzt zur Walhalla-Bahn, 1944 ausgemustert
OJB 23 SWS   1908 Ci Langenthal Jura-Bahn C 23
Oberaargau Jura-Bahn B 23 
RhB 2207 SIG Neuhausen   1911 WR4i Rhätische Bahn C 2207,
DEV 15
GFM X 1001  SWS    1903 PwPost Chemins de fer électriques de la Gruyère (CEG),
GFM
BTB 55 SWS   1933 C4i Birsigtalbahn,
Sauerländer Kleinbahn

 

 

 

Güterwagen

 Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahn
SKB 102 Waggonfabrik Görlitz   1894 Gw Saatziger Kleinbahnen AG
PKP
RKB 104 Waggonfabrik Görlitz   1896 Gw Regenwalder Kleinbahn AG oder Saatziger Kleinbahnen AG
PKP
FKB 105 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1894 Gw Franzburger Kreisbahnen
DR
FKB 106 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1894 Gw Franzburger Kreisbahnen
DR
FKB 123 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1904 Gw Franzburger Kreisbahnen
DR
SKB 126 Waggonfabrik Görlitz   1896 Gw Saatziger Kleinbahnen AG
(oder Regenwalder Kleinbahn AG)
PKP
FKB 138 Van der Zypen & Charlier, Köln   1899 Gw Cöln Bonner Kreisbahnen,
Köln Bonner Eisenbahn
Franzburger Kreisbahen
DR
SKB 148 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1910 Gw Saatziger Kleinbahnen AG
PKP
KKB 63 Van der Zypen & Charlier, Köln   1898? Gw

Köln Bonner Eisenbahn AG
Kolberger Kleinbahnen AG
PKP

Gryfice #1 Waggonfabrik Görlitz     Gw Lenz-Bahn in Hinterpommern
PKP 0000 9420 053-2
Gryfice #2 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
    Gw Lenz-Bahn in Hinterpommern
PKP 
KKB 161 Waggonfabrik Wismar   1936? (o. 1912) Gw Kolberger Kleinbahnen AG
PKP
MKL 107 L. Steinfurt, Königsberg   1908 GG Memeler Kleinbahn AG (M.Kl.A.G.)
PKP
rkb219 
RKB 219
Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1908? Ow Regenwalder Kleinbahn AG ?
PKP
RKB 220  Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1908?  Ow Regenwalder Kleinbahn AG ?
PKP
RKB 223 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
    Ow Regenwalder Kleinbahn AG ?
PKP
RKB 224 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
    Ow Regenwalder Kleinbahn AG ?
PKP
KKB 242 Waggonfabrik Görlitz   1894 Ow Kolberger Kleinbahn AG
PKP (289/08 K)
GbKB 1050 Waggonfabrik Görlitz   1901 Ow

Greifenberger Kleinbahnen AG
PKP (284/08 K)

KKB 54 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
 

1899?

Ow Kehdinger Kreisbahn
Greifenberger Kleinbahnen AG
PKP (00-07 542 054-0 oder 059-0)
Gryfice #5
 
    Ow Lenz-Bahn in Hinterpommern
PKP 00-07 542 0569-0
KKB 29x Van der Zypen & Charlier, Köln    1904 Ow Kreisbahn Norderdithmarschen
Kolberger Kleinbahn-AG
PKP 
KKB 25 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1899 Gw Kehdinger Kreisbahn
KKB 26 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1899 Gw Kehdinger Kreisbahn
IBL 11 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1911 SS Eckenförder Kreisbahnen
Inselbahn Juist
Inselbahn Langeoog
IBL 23 Waggonfabrik Gebr. Hofmann &Co. AG, Breslau   1905 Ow

Straßenbahn Meißen
Inselbahn Langeoog

StMB 155 Weyer, Düsseldorf    1897  Ow 

Steinhuder Meer-Bahn
Inselbahn Langeoog 17

StMB 194 Both & Tilmann, Dortmund    1901  OO  
  • Salzwedeler Kleinbahnen
  • Steinhuder Meer-Bahn
  • Inselbahn Langeoog 14
MKB F Nr4 Weyer, Düsseldorf   1903/ 07 o. 09 GG Mindener Kreisbahn
Reg 1802 MAN   1902 OO LAG für Walhallabahn, GG 594 o. 595
DRG, Umbau GG in Niederbordwagen
DB, zuletzt Inselbahn Wangerooge 63 069
63 038 Busch?   1923? OO Neu an KPEV oder RBD Erfurt für Feldabahn
1935 umgesetzt zur Inselbahn Wangerooge
zuletzt DB Inselbahn Wangerooge 63 038
LU 9405 MAN   1890  Gw Pfälzische Ludwigsbahn-Gesellschaft für
Frankentahl - Großkarlbach
DRG
DB, zuletzt Inselbahn Wangerooge 63 048
MEG 133 Waggonfabrik Rastatt   1900 Gw Mittelbadische Eisenbahnen AG
Leihgabe GKB
156 Lindner   1907 Gw  
NKAG 530 Waggonfabrik Görlitz   1917 Owk Nassauische Kleinbahn AG, nur Teile
NKAG 534 Waggonfabrik Görlitz   1919 Owk Nassauische Kleinbahn AG, nur Teile
OEG 301 Schmieder & Mayer, Karlsruhe    1886 Gw Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft 
OEG 305 MAN    1887  Gw Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft 
OEG 326 Herbrand, Köln    1889  Gw
  • Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 328 Herbrand, Köln   1889 Gw
  • Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
  • Rhein-Haardtbahn
OEG 335 Herbrand, Köln   1889 Gw Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 362 Fuchs, Heidelberg   1915 Gw Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 368 Waggonfabrik Wismar     1917  Gw 
  • Deutsche Waffenfabrik, Karlsruhe
  • Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 718 MAN   1886  Gw (ex. BC)

Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft

OEG 702 Schmieder & Mayer, Karlsruhe   1887 Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 727 Herbrand, Köln   1891 Ow Nebenbahn Zell-Todnau
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 801 Waggonfabrik Ludwigshafen    1894 OO Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 805 Waggonfabrik Ludwigshafen    1893 OO  Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
Inselbahn Spiekeroog
DB - Schiffsdienst und Inselbahn Wangerooge
OEG 808 Waggonfabrik Ludwigshafen     1893  OO Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
Inselbahn Spiekeroog
DB - Schiffsdienst und Inselbahn Wangerooge 
OEG 826 Herbrand, Köln   1898 Hw Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 827 Herbrand, Köln   1898 Hw Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 860 Waggonfabrik Weimar   1899 Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 863 Waggonfabrik Weimar   1899 Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 864 Horney & Rödler, Neustadt / Mecklenburg    1899  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 866  Horney & Rödler, Neustadt / Mecklenburg    1899  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
Rhein-Haardtbahn
OEG 870 Horney & Rödler, Neustadt / Mecklenburg     1899  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 879 Horney & Rödler, Neustadt / Mecklenburg   1899 Ow Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft
OEG 880  Horney & Rödler, Neustadt / Mecklenburg    1899  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 886 Waggonfabrik Weimar   1899  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 895 Waggonfabrik Weimar   1899  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 1017 Herbrand, Köln   1900  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 1021 Herbrand, Köln   1903  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 1024 Herbrand, Köln   1903  Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
OEG 1029 Herbrand, Köln   1903 Ow Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft
"E 81" Pennock, Den Haag   1915 (1916?) Gw Stoomtramweg-Maatschappij Oostelijk Groningen
"E 93" La Brugeoise, Brugge   1930  Gw Stoomtramweg-Maatschappij Oostelijk Groningen
164 Waggonfabrik Rastatt   1913 SSw
  • Rhätische Bahn (CH)
  • Deutscher Eisenbahnverein
63 020 AW Offenburg   1977 Z Kesselwagen, Neubau unter Verwendung eines alten Kessels
31 M        Gw
  • unbekannt (ggf. elektrische Kleinbahnen im Mansfelder Land)
  • Elektrische Bahn Klingenthal
  • DR
L 45 SIG Neuhausen   1904 Ow
  • Trogener Bahn (CH)
  • Dampftram Bern (CH)
MOB 524 Busch, Bautzen   1905 Gw Montreux - Oberland - Bernois Bahn (CH)
MOB X 14 Busch, Bautzen    1905  Ow Montreux - Oberland - Bernois Bahn (CH), urspr. MOB L620
RBS 514 Schweizerische Wagonsfabrik AG, Schlieren   1915  Gw  ESB K 104
Solothurn-Zollikofen-Bern Bahn (CH)
SLB K 53 SIG Neuhausen   1919 Gw

Seeländische Lokalbahnen (CH)
Biel - Täuffelen - Ins-Bahn (CH)
BTI G 571 -> BTI G 581

SLB K 56 SIG Neuhausen   1944 Gw  Seeländische Lokalbahnen (CH)
Biel - Täuffelen - Ins-Bahn (CH)
BTI G 572 -> BTI G 582
AB X 806  SIG Neuhausen    1886  X  Appenzeller Bahn, 1931 Umbau in Schneepflug
 

sonstige Fahrzeuge

 Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Bauart ehemalige Heimatbahn
-- ?  -- 197x Straßenroller ??? (CH)
Eisenbahnmuseum Kerzers (CH)

 

14g 01
 
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 EKB 14g Krauss & Comp.,
München
7558 1918 Dn2t
  • Eisenbahn-Ersatzpark
  • Westdeutsche Eisenbahn Gesellschaft
  • Lohja Kalkwerk (Fin)
Status: in Aufarbeitung
Länge über Puffer: 8.455 mm Höchstgeschwindigkeit: 30 km/h
Achsstand: 3.200 mm Raddurchmesser: 930 mm
Kesselüberdruck: 12 kg/cm² Leistung: 350 PS
Zylinderdurchmesser: 405 mm Kolbenhub: 460 mm
Rostfläche: 1,50 m²
Heizfläche: 93,09 m²
Leergewicht: 29,5 t Dienstgewicht: 38 t
Wasservorrat: 4,4 m³
Kohlenvorrat: 1,2 t
Bremsen: Wurfhebelbremse und Dampfbremse
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  Gölsdorf Achsen, befahrbarer Mindesradius: 50 m
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Vierkuppler vom Krauss-Typ E VIIId war im Januar 1918 als HK 87 mit 11 weiteren Loks (HK 92 – HK 93) vom Königlich Preußischen Eisenbahn-Ersatzpark des Heeres für den Einsatz auf Nachschubstrecken an der Front in Frankreich und Belgien bestellt worden. Bei Fertigstellung der Lok Ende 1918 war der Krieg jedoch vorbei. Zusammen mit sechs Schwestermaschinen kam, nach jetzigen Forschungsstand die Lok - als Ersatz für an das Heer verliehene und in Frankreich verlorene Maschinen - zur WEG und erhielt dort vermutlich die Nummer 14g. Im Gegensatz zu den drei ersten Loks (Krauss # 7555 - 7557 ex HK 84 - 86), die als 11g – 13g bei den Euskirchener Kreisbahnen liefen, ist die 14g vermutlich über Probefahrten hinaus bei der WEG nicht im Einsatz gewesen. Eine weitere Schwestermaschine (Krauss #7562, HK 91) kam 1919 zur Härtsfeldbahn und war dort als WN 5 bis 1958 im Einsatz. Weitere Schwestermaschinen waren bei der Albtalbahn, der Ruhr-Lippe-Eisenbahn und der Amtsbahn Alsen im Einsatz.

1925 wurde in Finnland für die Lohja Kalkwerke eine meterspurige Eisenbahn zwischen Virkkala (Zementwerk) und Ojamon (Kalksteinbruch) eröffnet. Zunächst reichten zwei kleine Dampfloks, ein B-Kuppler von O&K und ein Dreikuppler von Henschel, aus. Durch das gestiegene Verkehrsaufkommen wurde am 3.5.1928 die Krauss Nr. 7558 vom Berliner Händler FENOBA GmbH gekauft. Der Preis war 6500 RM zuzüglich Verladung (500 RM) und Transport (549,10 RM). Wo die Lok vor dem Kauf stand, ob sie zwischen 1919 und 1928 überhaupt eingesetzt oder nur die ganze Zeit abgestellt war und wie die Lok in den Besitz der FENOBA kam – dies ist alles unbekannt und noch Gegenstand der Fahrzeugforschung. Mit einer Leistung von 350 PS war die neue Lok wesentlich stärker als die beiden bisherigen Loks (50 PS und 80 PS) zusammen. Zum Vergleich: 350 PS entsprechen in etwa der Leistung der Mallets bei den Harzer Schmalspurbahnen und reichen in einer 1:50 Steigung für eine Anhängelast von rund 200 t bzw. einem voll beladenen Rübenzug aus 13 O- Wagen a 10 t Ladegewicht aus. In der Ebene liegt die mögliche Anhängelast bei über 1.000 t.

Die Krauss Lok erhielt bei dem Lohja Kalkwerk die Betriebsnummer 3 und die Spitznamen „Iso-Pässi“ (Großer Widder). Bis 1966 war die Lok bis zum Ersatz durch Dieselloks eingesetzt. 1970 wurde die Werksbahn stillgelegt, die beiden Dieselloks verkauft und die meisten anderen Fahrzeuge, darunter auch erst wenige Jahre alte Kippwagen, verschrottet. Durch eine Initiative finnischer Eisenbahnfreunde im Jahr 1971 blieb die Dampflok erhalten. Sie wurde neu gestrichen und auf einem kurzen Gleisstück vor dem Verwaltungsgebäude des Zementwerks in Virkkala als Denkmal aufgestellt. In den 1990er Jahren wurde das Zementwerk geschlossen und die Lok kam zur finnischen Jokioisten Museumsbahn. Da die Jokioisten Bahn auf 750 mm fährt ging die Lok als Leihgabe zum Eisenbahnpark in Haapamäki. Nach gut 50 Jahren Aufstellung als Denkmallok im Freien und einem entsprechend schlechten Zustand wurde die Lok von dort Ende 2015 zurückgeholt und zunächst in einer Abstellhalle der Jokioisten Museumsbahn in Humppila hinterstellt. Da es weder bei der Jokioisten Museumsbahn selber eine Aufarbeitungsperspektive gab, noch ein anderes Museum in Finnland Interesse an einer Aufstellung zeigte, ergab sich die Möglichkeit die Lok zu erwerben. Im Herbst 2016 wurde die Lok von Roland Molz und Wim Pater gekauft und zurück nach Deutschland geholt. Im Herbst 2018 wurde mit der gründlichen Aufarbeitung der Lok begonnen.

 
Lebenslauf:
 1919  abgeliefert an EIsenbahn-Ersatzpark
 1928  verkauft an Lohja Oy
 1971  Denkmal in Virkkala
 1990  Eisenbahnmuseum Haapamäki
 2018  Kleinbaan Service BV
 
Galerie:
 
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Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 305  MAN   1887 Gw

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: abgestellt
Länge über Puffer: 6.100 mm Rahmenlänge: 5.800 mm
Achsstand: 2.400 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.850 kg Ladegewicht: 5.000 kg
    Tragfähigkeit: 5.250 kg
Ladelänge:  mm Ladefläche: 11,5 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der im Jahr 1887 von der MAN gebaute Wagen gehörte zu einer Serie von 6 Wagen, die an die damalige Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (SEG) in Mannheim geliefert wurde. Ab dem Jahr 1911 wurde die Gesellschaft in Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft (OEG) umbenannt. Ursprünglich besaß der Wagen eine Saugluftbremse und eine Handbremse, zu deren Bedienung ein Bremsersitz auf dem Wagendach angeordnet war. Im Zuge einer Modernisierung des Wagenparks rüstete die OEG den Wagen im Jahr 1931 mit einer automatischen Mittelpufferkupplung der Bauart Scharffenberg aus und baute die Bremsanlage zu einer Druckluftbremse um. Die hochliegende Spindel der Handbremse wurde durch ein Feststellhandrad an der Pufferbohle ersetzt. Die Abstellung erfolgte erst Anfang der 1980er Jahre.  

 

 
Lebenslauf:
1984 von OEG an Stuttgarter Straßenbahn-Museum (SMS) in Schönau (nicht im Einsatz).
12.12.1995 an Sauerländer Kleinbahn.
2015 an Kleinbaan Service.
 
Galerie:
 
 
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 Parade der grauen G Wagen
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 FKB 105
 FKB 106
Beuchelt & Co., Grünberg   1894 Gw

Lenz & Co. Franzburger Kreisbahnen (FKB)
Pommersche Landesbahnen (PLB)
Deutsche Reichsbahn (DR)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 6.200 mm Rahmenlänge: 5.300 mm
Achsstand: 2.600 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 3.750 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 7.500 kg
Ladelänge: 5.150mm Ladefläche: ca. 13,0 m²
Bremsen: --      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesen Fahrzeugen:

Die beiden Wagen FKB 105 und 106 erwarb die Baufirma Lenz & Co. für die Erstausstattung der von ihr erbauten und betriebenen Franzburger Kreisbahnen im Jahr 1894 aus der schlesischen Waggonfabrik Beuchelt & Co. in Grünberg. Insgesamt bestand die Serie aus 15 gleichen gedeckten Güterwagen. Sieben der Wagen besaßen eine Handbremse (mit Bremserhäuschen), die restlichen, wozu auch die Nummern 105 und 106 gehörten, besaßen keine Bremse. Auch die zeitgleich gebaute Saatziger Kreisbahn erhielt 11 gleiche Wagen, die aber von der Waggonfabrik Görlitz geliefert wurden. Nach Übernahme der in der sowjetischen Besatzungszone befindlichen Bahnen durch die DR im Jahr 1949 bekamen die Wagen die Nummern 10.345 und 10.346, später wurden sie zu 99-30-11 und 99-30-03. Nach ihren Ausmusterungen am 23.12.1968 bzw. 16.1.1967 erfolgte der Verkauf der Wagenkästen an die KOG Vogelwiese in Altenpleen, wo sie fortan als Schuppen bzw. Garage dienten. So überlebten sie auch das Ende der DDR und 2010 konnte Kleinbaan Service beide Wagenkästen erwerben. Die Aufarbeitung in Werkstätten in Ilmenau und Coburg konnte 2016 erfolgreich abgeschlossen werden.

 FKB 105 106

 
Lebenslauf:

4.5.1895 an Franzburger Kreisbahnen (FKB)
1.1.1940 an Pommersche Landesbahnen (PLB)
x.x.1949 an Deutsche Reichsbahn (DR)
1968 an KOG Altenpleen
2010 an Kleinbaan Service B.V.

 
 
 
 
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rkb219
 
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 RKB 219 Beuchelt & Co.,
Grünberg in Schlesien
  1908 Ow
  • Regenwalder Kleinbahnen AG?
  • PKP
Status: betriebsbereit
Länge über Puffer: 6.700 mm Rahmenlänge: 5.800 mm
Achsstand: 3.500 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 3.940 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 7.850 kg
Ladelänge: 5.200 mm Ladefläche: 12,2 m²
Bremsen: Spindelbremse      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Eine Hauptaufgabe für viele Kleinbahnen war der Transport landwirtschaftlicher Güter wie Kartoffeln und Zuckerrüben. Bei den meterspurigen Bahnen von Lenz & Co. in Pommern waren u.a. Zuckerfabriken in Barth, Stralsund und Greifenberg sowie eine Kartoffelstärkefabrik in Labes direkt angeschlossen. Hinzu kam der Kohlentransport für Ortschaften und Betriebe und, je nach Bahn, der Transport von Sand, Kies oder Kalk aus angeschlossenen Gruben. Aus diesem Grund waren offene Güterwagen für den Massenguttransport auch die Fahrzeuggattung mit den meisten Exemplaren. Die Pommerschen Landesbahnen übernahmen von den 5 meterspurigen Kleinbahnen in Pommern die beachtliche Anzahl von 691 offenen Güterwagen.

Die zweiachsigen O-Wagen von Lenz & Co hatten ein einheitliches Ladegewicht von 7,5 Tonnen. Dies passte zum leichten Oberbau (maximale Radlast 3,5 Tonnen). Beim Umladen passten 2 schmalspurige O-Wagen genau zu einem normalspurigen O- Wagen mit damals üblichen 15 Tonnen Ladegewicht. Die ersten Lieferungen 1894 an die Franzburger und die Saatziger Kleinbahnen hatten einen Radstand von nur 2,60 m; bei der Erstausstattung 1895 für die Kolberger Kleinbahnen wurde ein Radstand von 3,20 m gewählt. Schon bald ging Lenz & Co auf einen Radstand von 3,50 m über.

Bis 1914 wurden von diesem „Einheitstyp“ an die 450 Wagen beschafft. Lieferant war entweder die "Fabrik für Brückenbau und Eisenkonstruktionen, Waggonbauanstalt, BEUCHELT & Co, GRÜNBERG in SCHLESIEN" oder, mit einem kleineren Lieferanteil, die "AG zur Fabrikation von Eisenbahnmaterial zu Görlitz". Die Hauptabmessungen der Wagen beider Waggonfabriken sind gleich und die Wagen lassen sich nur durch geringe Unterschiede bei der konstruktiven Gestaltung des Rahmens unterscheiden. Die gebremsten Wagen waren wahlweise mit einer konventionellen Spindelbremse oder mit einer Gewichtsbremse ausgestattet. Über 30 baugleiche O-Wagen gingen auch an die Lenz & Co Tochter „Westdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft“ im Rheinland und fuhren auf den Kreisbahnen in Bergheim und Euskirchen.

Der vorliegende Wagen wurde 2010 im Bahnhof Gryfice (Greifenberg) vorgefunden. Seine Betriebsnummer bei der polnischen Staatsbahn war PKP 00-07 542 0766-0 Wh. Zusätzlich war zuletzt auch die Inventar-Nummer PKP 291/01 K angeschrieben; die ursprüngliche Betriebsnummer zu Kleinbahnzeiten ist leider unbekannt. Der Wagen stimmt mit einer Genehmigungszeichnung überein, die Beuchelt & Co. 1906 für die Regenwalder Kleinbahnen angefertigt hat. Deshalb wurde die Nummer des ersten an die RKB gelieferten gebremsten Wagen dieser Reihe (RKB 219 mit Baujahr 1908) als Betriebsnummer gewählt. Die Aufarbeitung des Wagens wurde 2015 begonnen und im Juli 2017 beendet. 3 weitere von Beuchelt gebaute Schwesterfahrzeuge – der gebremste RKB 220 und die ungebremsten RKB 223 und RKB 224 – befinden sich in der Sammlung.

 
Lebenslauf:
1908 - 1945   RKB, später PLB
1945 - 2010   PKP
ab 2010         Kleinbaan Service BV
 
 
Galerie:
 
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Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 4  Borsig,
Berlin
5327 1904 Cn2t

Nebenbahn Mosbach Mudau

Status: in Aufarbeitung
Länge über Puffer: 7.060 mm Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h
Achsstand: 2.140 mm Raddurchmesser: 900 mm
Kesselüberdruck: 12 kg/cm² Leistung: ca. 160 PS
Zylinderdurchmesser: 320 mm Kolbenhub: 420 mm
Rostfläche: 0,77 m²
Heizfläche: 47,15 m²
Leergewicht: 18 t Dienstgewicht: 23 t
Wasservorrat: 2,4 m³
Kohlenvorrat: 0,95 t
Bremsen: Wurfhebelbremse und Druckluftbremse
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Die Berliner Eisenbahn-Bau- und Betriebs-Gesellschaft Vering & Waechter, die die meterspurige Nebenbahn von Mosbach nach Mudau im Odenwald für den badischen Staat baute, beschaffte für diese Bahn vier dreiachsige Tenderlokomotiven normaler Bauart von der Lokomotivfabrik Borsig in Berlin. Die Maschinen wiesen die für die damalige Zeit üblichen konstruktiven Merkmale auf und ähnelten in ihrem Erscheinungsbild deshalb den bekannten regelspurigen Lokomotiven der Bauart T 3. Diese Lok war am 20.10.1904 ausgeliefert worden und trug bis zur Übernahme durch die DRG die Bahnnummer 4, sie wurde in den Jahren 1916 bis 1919 leihweise auf der Bahn Gera-Meuselwitz-Wumsdorf eingesetzt.
Die Firma Vering & Waechter ging später in der Deutschen Eisenbahn Betriebs-Gesellschaft AG (DEBG) auf und betrieb die Bahn bis zur Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft am 01. Mai des Jahres 1931. Die vier Maschinen blieben im Einsatz und wurden entsprechend dem Nummernschema der DRG in die Baureihe 99.72 eingereiht. Aus dieser Bezeichnung mit 7000er Nummern und dem Umstand, dass die Maschinen keine gegossenen, sondern nur Email-Schilder erhalten hatten, war ersichtlich, dass eigentlich ihre baldige Ausmusterung vorgesehen war. Trotzdem blieben die sehr leistungsfähigen Lokomotiven bis 1965 im Einsatz und wurden erst mit der Modernisierung des Fahrzeugparks durch Diesellokomotiven der Baureihe V 52 ersetzt.
Erstaunlicherweise sind alle vier vorhandenen Maschinen bis heute erhalten geblieben. Nach der Ausmusterung der 99 7204 am 18.03.1965 erwarb sie der Sägewerksbesitzer Anton Heggenstaller aus Unterbernbach in Bayern. Nach einer äußerlichen Instandsetzung wurde sie im Oktober 1969 vor dem Sägewerk aufgestellt.
Nach vierzehnjährigen Bemühungen, konnte der Verein MME (Sauerländer Kleinbahn) am 4. April 1998 einen Vertrag darüber abschließen, dass die Maschine in seinen Besitz überging. Nachdem der Verein die Aufarbeitung des mittlerweile bei ihm vorhandenen kompletten Personenzuges dieser Bahn aufgegeben hatte, ist die Maschine im Mai 2014 an Kleinbaan Service verkauft worden. Seit dem 13. November 2014 ist die Lok in der Eisenbahnwerkstatt Krefeld zur Aufarbeitung, die bisher noch nicht abgeschlossen werden konnte. Im Rahmen dieser Arbeiten soll sie im Zustand gegen Ende der 1920er Jahre restauriert werden, d.h. sie bekommt wieder eine kleine einstufige Luftpumpe und die großen Einheitskesselarmaturen der DB werden durch zeitgenössische kleinere Armaturen ersetzt, die allerdings zusammengesucht oder völlig neu angefertigt werden müssen.

 
Lebenslauf:
- 1904 an Vering & Wächter für Nebenbahn Mosbach - Mudau Lok "4"
- 1931 mit Bahn an Deutsche Reichsbahngesellschaft, 99 7204
- 1965 an Anton Heggenstaller als Denkmal in Unterbernbach
- 1998 an MME für Sauerländer Kleinbahn
- 2014 an Kleinbaan Service
 
Galerie:
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Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 M.Kl.A.G. 108 L. Steinfurt,
Königsberg
  1908 GG

Memeler Kleinbahn AG
PKP 

Status: abgestellt
Länge über Puffer:  mm Rahmenlänge:  mm
Achsstand:  mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: 5.500 mm
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht:  kg Ladegewicht: .. kg
    Tragfähigkeit: .. kg
Ladelänge: .. mm Ladefläche:  
Bremsen:        
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: --
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  Lieferung mit Scharfenberg Kupplung
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Im Oktober 2018 haben wir auf einem Bauernhof in Modlimowo - zwischen Gryfice (Greifenberg) und Resko (Regenwalde) in Polen gelegen - den Wagenkasten eines vierachsigen geschlossenen Güterwagens gefunden und gekauft. Über ein noch vorhandenes Fabrikschild sind der Hersteller (Waggonfabrik L. Steinfurt in Königsberg) und das Baujahr 1908 eindeutig belegt. Im Gegensatz zu den meisten Güterwagen in Hinterpommern hat der Wagen seinen ursprünglichen Wagenkasten behalten und ist nicht im Wagenwerk Resko der PKP rekonstruiert worden. Leider ist bei der Aufstellung als Lagerraum die ursprünglich vorhandene Bremserbühne abgetrennt worden.
Die Herkunft des Wagens gab uns ursprünglich Rätsel auf - konnte aber mit Hilfe von Recherchen der IG Wagen und Untersuchungen am Wagenkasten selber geklärt werden: 
Lieferungen 1908 von L. Steinfurt an die meterspurigen Bahnen in Hinterpommern sind nicht bekannt. In der Umzeichnungsliste der Pommerschen Landesbahnen von 1940 findet sich auch bei den vierachsigen G-Wagen mit unbekanntem Hersteller kein Wagen mit einem passenden Drehzapfenabstand. Eine abgetrennte Scharfenbergkupplung am Rahmen brachte uns auf die richtige Spur: Die von Karl Scharfenberg patentierte und bei L. Steinfurt entwickelte Kupplung wurde erstmalig 1908 an die Memeler Kleinbahn AG als Pilotbetrieb geliefert. Erst nach diesem erfolgreichen Piloteinsatz folgten andere Bahnen. Auch ist belegt, dass L. Steinfurt 1908 sechs vierachsige geschlossene Güterwagen nach Memel lieferte. Damit bleibt nur die Memeler Kleinbahn als Ursprungsbahn übrig.
Nach den amtlichen Bahnstatistiken sind bis 1940 keine Güterwagen von der Memeler Kleinbahn abgegeben worden. Im Spätsommer 1944 wurde das Memelgebietes evakuiert. Am 10.09.1944 sichtete ein Eisenbahnfreund im normalspurigen Bahnhof Frauenburg der Haffuferbahn (gehörte wie die Memeler Kleinbahn zur Ostdeutschen Eisenbahn Gesellschaft) die beiden Güter 101 und 108 der Memeler Kleinbahn. Auch 9 weitere meterspurige Güterwagen anderer OEG-Bahnen standen dort. 1945 fiel Frauenburg an Polen.  Die PKP fand den Güterwagen - wahrscheinlich in Frauenburg - auf und verbrachte ihn zum Meterspurnetz nach Hinterpommern.

Als eines der Testfahrzeuge für die Scharfenbergkupplung besitzt der Wagen für die Kleinbahngeschichte eine besondere Bedeutung. 

 
Lebenslauf:
  • Lieferung 1908 an die Memeler Kleinbahn AG.
  • Bei der Evakuierung des Memelgebietes 1944 nach Frauenburg (Bahnhof der normalspurigen Haffuferbahn der OEG) verbracht; dort Sichtung am 10.09.1944. 
  • Nach 1945 von der PKP auf dem Meterspurnetz in Hinterpommern eingesetzt.
  • 1966 von den Drehgestellen abgehoben und Wagenkasten im Bahnhof Gryfice von der Bahnmeisterei als Lagerraum genutzt. 
  • Um 1986 Wagenkasten verkauft an einen Bauer in Modlimowo.
  • 2018 an Kleinbaan Service.
 
Galerie:


 
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 OEG860
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 OEG 860 Waggonfabrik Weimar   1899 Ow

Süddeutsche Eisenbahn Gesellschaft (SEG)
Oberrheinische Eisenbahn Gesellschaft (OEG)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: 6.100 mm Rahmenlänge: 5.250 mm
Achsstand: 2.400 mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: 4.850 kg Ladegewicht: 7.500 kg
    Tragfähigkeit: 8.000 kg
Ladelänge: 5.170 mm Ladefläche: 10,5 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: 4.500 mm
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 860 gehörte zu einer Serie von 40 Stück offener Güterwagen, die die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft für die Mannhein-Weinheim-Heidelberg-Mannheimer Eisenbahn beschaffte. Der erste Teil der Serie kam von der Waggonfabrik Weimar. 1930 erhielt der Wagen statt der ursprünglichen Vakuumbremse eine Druckluftbremse, und der Bremsersitz entfiel. Ferner rüstete die OEG zu dieser Zeit alle Fahrzeuge auf die automatische Scharfenbergkupplung um. Nach der Ausmusterung kaufte das Straßenbahnmuseum Stuttgart den Wagen für eine geplante Museumsbahn Neckarsteinach - Schönau. bis der Wagen Nach Scheitern dieses Projektes erwarb die MME den Wagen, ließ ihn aber abgestellt. Von dort Weiterverkauf an Kleinbaan Service BV im Jahr 2015.

 

 
Lebenslauf:
198x an SMS
1984 an Sauerländer Kleinbahn (MME).
2015 an Kleinbaan Service.
 
 
 
 
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 FKB 138
Eckdaten / technische Daten:
Betriebs-Nr./Name Hersteller Fabriknr. Baujahr Gattung ehemalige Heimatbahnen
 FKB 138  Van der Zypen & Charlier, Cöln   1899 Gw

Cöln-Bonner Kreisbahnen (CBK)
Franzburger Kreisbahnen (FKB)
Deutsche Reichsbahn (DR)

Status: betriebsfähig
Länge über Puffer: x.xx0 mm Rahmenlänge: x.xxx mm
Achsstand: x.xxx mm    
Achsstand im Drehgestell: -- Drehzapfenabstand: --
Sitzplätze 2. Klasse -- Sitzplätze 3. Klasse --
Leergewicht: x.xxx kg Ladegewicht: 5.000 kg
    Tragfähigkeit: x.xxx kg
Ladelänge: x.xxx mm Ladefläche: 10,2 m²
Bremsen: Kbr, Hbr      
Festhaltekraft Handbr. -- Bremsgewicht: x.xxx kg
Heizung: --      
Besondere Einrichtungen:  
 
Informationen zu diesem Fahrzeug:

Der Wagen 138 entstand 1899 in Cöln am Rhein für die zu dieser Zeit meterspurige Cöln-Bonner Kleinbahn, auch Vorgebirgsbahn genannt. Als diese EIsenbahn in den Jahren 1929 bis 1934 auf Regelspur umgebaut und elektrifiziert wurde, konnten einige Wagen an die pommerschen Kleinbahnen verkauft werden. Sechs davon erhielt die Franzburger Kreisbahnen, die dort zumeist bis zur Stillegung der Strecken 1969 im EInsatz blieben. Danach blieb Wagen FKB 138 als Stall auf einem Gehöft in Zansebuhr erhalten und wurde bis 2014 so genutzt. 2015 erfolgte der Verkauf an Kleinbaan Service BV. Die betriebsfähige Aufarbeitung in eigener Werkstätte konnte bis 2018 abgeschlossen werden.

 
Lebenslauf:

x.x.1899 Ablieferung an die Cöln-Bonner Kreisbahn (CBK).
ca. 1929 an Franzburger Kreisbahn
1949 Übernahme durch Deutsche Reichsbahn
1969 Verkauf an privat in Zansebuhr
2015 an Kleinbaan Service.

 
 
 
 
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