30. September 2018: Dokumentationsarbeiten Lok 14g

Der Termin zum Abladen der FKB 5i wurde genutzt um Armaturen und den Verlauf der Leitungen auf der Lok 14g zu dokumentieren. Hierzu wurde die Lok im wahrsten Sinne des Wortes "bestiegen" um auch Details zu erfassen die "von unten" nicht zu sehen sind. 

Zunächst eine Detailaufnahme vom Gestänge für die Zylinder-Entwässerungshähne. Gut ist zu erkennen, dass der Rauchkammermantel so nicht weitervewendet werden kann....

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Weiter oben auf der Lok. Schön ist, dass die Wasserkästen noch ihre originalen Klappen und Griffstangen haben. An drei abgebrannten Nieten auf dem Wasserkasten kann abgeleitet werden, dass die Lok ursprünglich auch auf der Heizerseite einen Feuerwehrschlauch-Anschluss hatte. Das Läutewerk ist erst bei der Aufstellung als Denkmal von der rechten Rauchkammerseite auf den Kesselscheitel versetzt worden. Dies ist auch daran zu erkennen, dass das Läutewerk nicht festgeschraubt sondern nur mit ein paar Schweißpunkten auf dem Kesselblech angeheftet ist.

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Durch die vermotterten Holzlatten ist auch das Verkleidungsblech vom Führerhausdach eingesunken und sollte besser nicht mehr bestiegen werden. Die Pfeife ist original, die Sicherheitsventile sind ein schwedisches Fabrikat.

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Mit der Demontage der ersten Armaturen wurde begonnen. Hier der sichtbare Wasserstand. 

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