4. August 2025: Nietarbeiten GbKB 537 Teil 2
Niet für Niet gehen die Arbeiten am Rahmen vom GbKB 537 weiter. Die Nietverbindungen zwischen Pufferplatten, Kopfstücken und Rahmenlängsträgern sind hergestellt.
3. August 2025: Instandsetzung Boschöler RUR
Beim Boschöler wurde der Schauglashintergrund entrostet, entfettet und weiß lackiert. Mit dem eingedichteten Schauglas in der Öler jetzt wieder dicht.
Zum Abschmieren wurde der Ratschenantrieb teildemontiert.
Der Boschöler ist wieder am Rahmen montiert und Antrieb und Leitungen wieder angeschlossen.
2. August 2025: Erstes Pressebild RUR zur Bewerbung der Fahrten ab dem 12. September
Das Dach ist jetzt komplett mit der Dichtmasse aus Leinöl, Burgunderharz und Kreide gestrichen. Nach dem Trocknen gibt es nächste Woche an den zweiten Anstrich und das Besanden. Danach können die Dachaufbauten wieder montiert werden.
Die Lokschilder sind wieder montiert.
Auch wenn die Dachaufbauten noch fehlen und Klebeband und Schutzfolien oben am Wagenkasten optisch noch etwas stören, hier gibt es das erste "Pressebild" zur Bewerbung der ersten öffentlichen Fahrten der RUR ab dem 12. September bei der Selfkantbahn. Den Fahrplan wollen die Kollegen in Schierwaldenrath heute ausarbeiten . Das Ergebnis müsste dann zeitnah hier https://www.selfkantbahn.de/fahrplaene-angebote/veranstaltungen/125-jahre-gkb und hier Herbstfest Selfkantbahn erscheinen.
1. August 2025: Schornsteinaufsatz RUR und Abdampfleitung Schalldämpfer
Nach Aufbringung des Leinendaches wurde der Funkenfängeraufsatz oben auf den Schornstein gesetzt. "Unten" hat die RUR einen weiteren Funktenfänger in der Rauchkammer.
Für den Schallldämpfer der Saugluftbremse wurde die Abdampfleitung angefertigt.
Mit einem Halter ist die Abdampfleitung oben am Schornstein befestigt. Hinter dem Schornstein ist die Abblasleitung der Sicherheitsventile zu erkennen. Zum Schluß wurde das Abdeckblech weiter angepasst und mit Löchern für die Befestigung versehen.
30. Juli 2025: Zusammenbau Rahmen GbKB 537
Anbei einige Bilder von unserem G-Wagen GbKB 537. Bohren der Rahmenlängsträger, der Federböcke und vom Nieten der Federböcke.
Nietvorbereitung der Pufferbohlen mit Rahmenlängsträgern und Pufferplatten.
29. Juli 2025: Kohlenkasten RUR
Nach Montage der Innereien des Kondensatbehälters und dem Festschrauben des Deckels bzw. Fußboden des Kohlenkastens wurde dieser schwarz gestrichen. Die Ecke vom Kohlenkasten hinter der Luftpumpe werden wir noch als Werkzeugkiste abtrennen.
28. Juli 2025: Abdampfleitung Schalldämpfer Saugluftbremse RUR
27. Juli 2025: Undichter Boschöler RUR
Bei der Probefahrt der RUR haben wir eine Undichtigkeit am Schauglas vom Boschöler festgestellt.
Also Öler demontiert und den Behälter von Nassdampföl geleert und gereinigt.
Knifflig war die Demontage des Schauglasröhrchens.
Der Übeltäter: Die abgängige Dichtung am Fuß des Schauglases. Der Boschöler war bei Alan Keef demontiert und "overhauled" gewesen. Im Nachhinein stellt sich schon die Frage, was Alan Keef unter einer Befundung und Überholung verstanden hat....
26. Juli 2025: Anbau Bremsschläuche RUR
Nach dem Lackieren wurden die Steigleitungen der Druckluft und Saugluft an dem Lokkasten angebaut und die Leitungen danach auf Dichtigkeit geprüft. Auch die Lastnasen (wo man früher bei Entgleisungen die Winden angesetzt hätte) sind wieder angeschraubt.
Beim genauen Hinsehen auch zu sehen: Die "Vorhänge" seitlich am Dachkasten. Dies ist eine Schutzfolie, damit beim Streichen des Leinendaches keine Spritzer auf den Lokkasten kommen.
25. Juli 2025: Dach decken RUR
Hier wird die erste Bahn der Leinwand probehalber aufs Dach aufgelegt:
Anschließend wurde Farbe gekocht - Schmelzen des Burgunderharzes in erwärmter Linölfirnis:
Nach dem Einrühren der Pigmente (Ocker, Umbra) und des Füllstoffes (Kreide) ergibt sich ein bräunlicher Farbton, der für zahlreiche Wagendächer früherer Zeiten belegbar ist. Die so entstandene Deckenmasse wird auf die Dachbretter sowie auf die Unterseite der Leinwand aufgestrichen und diese dann möglichst faltenfrei aufgelegt und angedrückt.
Für die zweite Bahn musste vorab das Loch für den Schornstein eingebracht werden - als "Nähstudio" wurde der MME-Aufenthaltsraum mißbraucht. Das Stück Schneiderkreide wird im Lokomotivbau sonst eher selten verwendet 😉
Auflegen und Verkleben der zweiten Bahn:
Nachdem Thomas jetzt erstmals größere Flächen bearbeitet hat, kann er jetzt den Bedarf an Deckenmasse recht gut abschätzen. Die Leinwand (die Probebretter waren mit einer erheblich leichteren Leinwand versehen) erweist sich als ausgesprochen saugfähig, sodass sich ein Materialbedarf von etwa 1 kg Deckenmasse pro m² und Arbeitsgang ergibt. Insgesamt brauchen wir gute 25 kg Deckenmasse, was bedeutet, dass wir bei allen benötigten Ausgangsstoffen noch einmal nachordern müssen. Da nach dem ersten Arbeitsschritt ohnehin eine Woche Trockenzeit einzuhalten ist, bedeutet das aber keine weitere Verzögerung der Arbeiten.
24. Juli 2025: Verladehilfe für PwPost BK 38
Beim Abtransport des BK 38 vom Tischer werden wir den Wagen mit einem Kran verladen müssen. Damit beim Verladen die benutzten Traversen weder die Leitungen von Bremse und Dampfheizung eindrücken, noch die Trittbretter zerkratzen, hat unser Tischler leicht montierbare Aufnahmen und Schutzbretter für den Wagen gebaut.
23. Juli 2025: Einschleifen Sicherheitsventile RUR
Das Sicherheitventil der RUR haben wir nochmal auseinander gebaut, damit die Ventile eingeschliffen werden können.
Für die Befestigung der Federn wurden neue Schrauben angefertigt.
Hier eine der beiden Hülsen, in denen die Federn vom Sicherheitsventil sitzen.
22. Juli 2025: Beseitigen Undichtigkeiten Ölbehälterdeckel Luftpumpe RUR
Beim Probelauf der Luftpumpe hatten wir leichte Undichtigkeiten am Ölbehälterdeckel festgestellt. "Übeltäter" war eine verdrückte Dichtungsnut der Einfüllschraube gewesen.
Die Dichtungsnut bzw. Dichtfläche der Einfüllschraube wurden nachgedreht und 2 passende Kupferdichtringe angefertigt.
21. Juli 2025: Dach auf SKB 143
Die vormontierte Dachkonsruktion aus Pfetten und Sparren wurden auf die Säulen aufgesetzt.
20. Juli 2025: Abdeckblech Schornsteineinfassung RUR
Für die Einfassung des Schornsteins wurde eine Schablone angefertigt und ein Blech passend zugeschnitten.
19. Juli 2025: Doppelte Glocke für die RUR
Nach dem Abbau der Lackierkabine steht die RUR wieder frei. Das letzte Dachbrett ist montiert und vom Dach sind alle Aufbauten wieder entfernt, damit das Leinendach verlegt werden kann.
Bereits vor mehr als 10 Jahren hatte Wim eine Handglocke für die RUR besorgt. Die haben wir jetzt probeweise an einem vorhandenen Loch im Querspriegel aufgehängt. Wir müssen bei den nächsten Probefahrten schauen, ob die Glocke da hängen bleibt oder - wie auf einigen Bildern niederländischer Kastenloks zu sehen ist - an der Außenseite aufgehängt wird.
Das Latowski-Läutewerk lief beim Probeanheizen schwergänig. Nach etwas Überarbeitung läuft die Glocke jetzt schön leicht.
18. Juli 2025: Erste Nietarbeiten am GbKB 537
Nach den Vorarbeiten wurden gestern die ersten Niete gesetzt und die Winkelverbinder an die Rahmenlängsträger genietet.
Die Kopfstücke sind noch über Schrauben mit den Längsträgern verbunden. Hier geht es nächste Woche mit dem Nieten weiter. Der Rahmen hängt jetzt mit den Kopfstücken drehbar in einer Niet- / Schweißvorrichtung und kann später so immer in eine optimale Bearbeitungsposition gedreht werden. An den Längsträgern sind die Bohrungen für das Annieten der Achsgabeln und der Querträger zu erkennen.
17. Juli 2025: KKB 54 zum Sandstrahler transportiert
An die Längsträger vom KKB 54 wurden neue Federböcke angenietet.
Die Verbindung Längsträger / neues Kopfstück von der Innenseite.
Auf die Kopfstücke wrden neue Pufferplatten genietet.
Anlanden des Rahmens beim Strahlbetrieb.
16. Juli 2025: Nietvorbereitung Rahmen SKB 143
Kurz nach meinem Besuch gestern wurde mit der Vorbereitung und Ausrichtung der Rahmenlängsträger und Pufferbohlen zum Nieten begonnen. Sämtliche Auflageflächen werden mit Epoxy-Primer grundiert.
15. Juli 2025: Instandsetzung Rahmen GbKB 537
Bei unserem G-Wagen GbKB 527 zeigte sich nach dem Abklopfen der Farbe vom Rahmen, daß die Längsträger doch stärker von der Korrosion angenagt waren als vermutet. Deshalb erhält der Wagen jetzt auch neue Längsträger. Längsträger, Kopfstücke und Winkeleisen sind weitgehend gebohrt und die Niete passend abgelängt. In den nächsten Tagen kann daher mit dem Zusammennieten begonnen werden.
14. Juli 2025: Entlüftung Kondensatbehälter RUR
Das Entlüftungsrohr des Kondensatbehälters ist leider in den Werkszeichnungen nicht eingezeichnet. Auf dem Werksfoto der "Lamersdorf" ist aber am Dachende über den Kohlenkasten ein kleines, rundes Ding zu erkennen, das da oben aus dem Dach rausguckt. Das haben wir als das obere Ende des Entlüftungsrohres interpretiert und den Verlauf des Rohrs entsprechend rekonstruiert.
13. Juli 2025: Montage Kondensatbehälterdeckel RUR mit Hinternissen
Der Plan war gewesen, den Deckel des Kondensatbehälters zusammen mit dem montierten Innenrohr in den Kohlenkasten bzw. auf den Behälter zu heben:
Ein Drehen und Absenken des Deckels in den Kohlenkasten war aber nicht möglich, da beide Wasserstände und deren Verkleidungen im Wege waren. Also wurde die Innenkonstruktion des Kondensatbehälters nochmal dahingehend umgebaut, daß sich der Deckel zuletzt und separat aufsetzen lässt und die Innenkonstruktion nachträglich von außen her verschraubt werden kann.
12. Juli 2025: Die RUR ergrünt
Anbei ein paar Fotos in chronologischer Reihenfolge aus der improvisierten Lackierkabine - die Lok kann jetzt wieder ausgepackt werden :-)
11. Juli 2025: Vorbereitung Endlackierung RUR
Nach der Druckprobe und der ersten Probefahrt am vorigen Freitag wurde diese Woche der Kessel der Rur erstmal wieder trocken gelegt. In der Werkstatt wurde dann die Lackierkammer wieder aufgebaut und die RUR hineingestellt.
10. Juli 2025: Heizungssteller für PwPost BK 38 und Personenwagen
Derzeit werden bei EWK die Gußteile für die Dampfheizungsarmaturen bearbeitet. Aufgrund der Gußteilform ist das Aufspannen der Einzelteile die größte Herausforderung. Die Spindeln mit den Schiebern, beide erst teilbearbeitet:
Zur Bearbeitung der Schieber wurden diese über die Spindeln, den zugehörigen Gehäusedeckeln und einer Andruckplatte positioniert und abgedreht.
Auch zum Fräsen der Vierkante brauchte man eine Spannvorrichtung.
Das Heizungsstellergehäuse mit einem Deckel im Zwischenzustand.
Die Innenkontur ist fertig gedreht bzw. CNC-gefräst. Jetzt werden die Linsensitze für die Anschlüsse (der Heizungsrohre im Wagen) gedreht.