Die Gehäuse für die Wasser-Absperrhähne der Injektoren für die Lok RUR werden bearbeitet. Die Herausforderung dabei ist, eine schöne kegelige Bohrung in den Prüfhahn zu bekommen. Zunächst gilt es, das Gehäuse passend auf der Planscheibe der Drehmaschine einzuspannen.
Für die Bearbeitung wurde dann ein kürzlich vom Kollegen beschafftes Leitlineal an der Drehmaschine angebaut. Der Trick ist, dass sich durch das Leitlineal (an dem man den Winkel vom Kegel einstellen kann) gesteuert der Planschieber bewegt, wenn man die Bettschlitten verfährt. Dadurch lassen sich mittels automatischem Langzug Kegel fertigen.
Sonst geht das nur mit verschwenkten Oberschlitten und Kurbeln von Hand, was das Erzeugen schöner Oberflächen erschwert und die Kegellänge beschränkt. Kegelige Gewinde gehen mit verstelltem Oberschlitten auch nicht zu erstellen.
Das Ergebnis des ersten Versuchs: Eine schöne kegelige Bohrung im Hahngehäuse - der 1:6 Prüfkegel passt ohne das kleinste Bisschen wackeln in das Gehäuse. Thomas ist mit dem Ergebnis seines Versuches sehr zufrieden!
