10. Mai 2026: Verschließen von Bohrungen in den Rahmenwangen FKB 5i
Diverse im Laufe der Jahrzehnte in den Rahmenwangen eingebrachte und nicht mehr mehr benötigte Bohrungen sind zu verschließen. Los geht es mit dem Aufbohren der zu verschließenden Bohrungen.
Dann Ausmessen der Bohrungsdurchmesser, Anfertigen und Einpassen der diversen Blindstopfen zum Einpressen und Einschweißen. Einpressen und Verschweißen der Blindstopfen; grobes Nacharbeiten der Schweißnähte, Nachschweißen noch verbliebener Lunker und Verschleifen/Glätten der Aussen- und Innenseiten.
Mehr Arbeit gibt es den Bohrungen, die an den Kanten der Winkelprofile liegen,zumindest wenn es nachher schön aussehen soll. Hierfür müssen entsprechende Paßstücke gefertigt werden.
9. Mai 2026: Verlegen Bremswelle FKB 5i an frühere Stelle (1)
Aus einem unbekannten Grund (Einbau Druckluftbremszylinder?) ist zu einem unbekannten Zeitpunkt die Bremswelle der FKB 5i um ein paar Zentimeter verlegt worden. Wir bauen sie wieder an der ursprünglichen Position an, die auch in der Werkszeichnung zu finden ist. Hierzu wurden die durch die FKB der Reichsbahn vernieteten Original-Bohrungen der Bremswellenaufnahme in den Rahmenwangen wieder geöffnet: Zunächst Anfertigung von Passbolzen für die noch vorhandenen Bohrungen der Bremswellenaufnahme in den Rahmenwangen.

Ermitteln der neu einzubringenden Bohrungspositionen (Originalbohrungen durch Reichsbahn zugeschweißt)

Vorbohren der Befestigungsbohrungen mit kleinerem Durchmesser (Durch Schweißungen Bohrbereich tlw sehr hart!) und dann aufbohren der zu verschließenden Reichsbahn-Bohrungen der Bremswellenaufnahmen in den Rahmenwangen auf Einheitsmaß.

Anfertigung und Einpassen von Blindstopfen zum Einschweißen in die zu verschließenden Bohrungen der Rahmenwangen.

8. Mai 2026: M.M.E. 4 steht wieder auf ihren Achsen
Die Radsätze mit fertig montierten Achslagern auf dem eigens von EWK dafür gebauten Transportgestell.

Zum Einbau bereitgelegte Federstützen (zum ersten und zweiten Radsatz) und 4 braun lackierte Federspannschrauben des Treibradsatzes.

Entspannung! Alle Achslager ließen sich klemmfrei in die Führungen am Lokrahmen einfädeln.

Achsstellkeile und Achsgabelstege sind montiert. Jetzt kann die Lok als Ganzes ihren Standort in der Halle wechseln.

7. Mai 2026: Aufarbeitung SKB 143 auf der Zielgeraden
Die Fenster sind vom Klebeband befreit, montiert und 2 Stück im SKB 143 eingebaut. Die 2 anderen Fenster sind fertig montiert für den G-Wagen GbKB 537 eingelagert.



Die Trittstufenhalter sind auch angebaut, die beiden Trittbretter gefertigt, angepasst und oberflächenfertig

Auch das Bühnengeländer wurde diese Woche angebaut - da kann es jetzt mit dem Bremsersitz weitergehen.

2. Mai 2026: Instandsetzung Rahmenwasserkasten FKB 5i
Diese Woche ging es weiter an der FKB 5i. Der Rahmenwassertank wrude gesäubert und an manchen Stellen nochmal nachbearbeitet. Von der alten Vorderwand wurden die Winkel abgetrennt und entrostet. Das neue Rahmenblech ist schon am Rahmen ausgerichtet und fixiert.



Vom Rahmen wurde angeschweißte Schrauben entfernt, verschiedene Löcher zugeschweißt und an alten Stiftschrauben das Gewinde nachgeschnitten.

30. April 2026: Zylinderentwässerung M.M.E. 4
Auch bei der Zylinderentwässerung gab es Fortschritte: Entwässerungsleitungen für den Schieberkasten, in der Mitte ist der Anschluß für die Ausströmentwässerung zu sehen, die ständig geöffnet bleibt, also nicht über einen Hahn geschlossen werden kann.

Die Schieberkastenentwässerung wird mittels einem gegossenen Dreifachstutzen aus Rotguß verlötet.

Die neu gefertigten Entwässerungshähne mit den eingepaßten alten Hahnküken.

Dichtigkeitsprüfung an einem Entwässerungshahn.

29. April 2026: Zylinderbekleidung M.M.E. 4
Zur Probe montierte Zylinderverkleidung; die Unterseite war am aufwendigsten anzupassen.

Nachdem alles paßte, konnten die Bleche mit EP-Grund (schwarz) gespritzt werden.

Bleche angebaut mit eigens dafür angefertigten Rundkopfschrauben.

Detailansicht: Wichtig war uns und EWK die Kopfform der Schrauben, die der zum Zeitpunkt der Herstellung der Lok üblichen Formensprache entspricht.

28. April 2026: Montage Achslager M.M.E. 4
Auch die Achslagerdeckel wurden lackiert.

Die Dochte für die Oberschmierung sind eingesetzt. Der Ölraum wurde auch lackiert, da dort öfter mal Wasser hineinkommt und somit ein gewisser Korrosionsschutz gegeben ist.

Achslager fertig zum aufsetzen auf die Radsatzwellen.

Erstes Achslager montiert. Da die Unterkästen keine Möglichkeit zum Öleinfüllen besitzen, wurden die Schmierpolster reichlich in Öl getränkt eingesetzt.

27. April 2026: Finale Bearbeitung Achslager M.M.E. 4
Die Arbeiten an den Achslagern unserer Mudauer Lok konnten bei EWK abgeschlossen werden: Fertig ausgebohrtes Achslager auf dem Bohrwerk. Gegen die weit spritzenden Weißmetatallspäne hilft mal wieder ein Pizzakarton.

Bearbeiten des sog. Stirnaufgusses eines Achslagers

Fräsen der Achslagergleitplatten nach den Rahmenmaßen

Es können dank drehbarem Fräßtisch beide Gleitplatten eines Lagers in einer Aufspannung bearbeitet werden.

Anschließend erfolgte das Lackieren der Lagergehäuse.

25. April 2026: Bremsersitz MKB F4
Die Bühne und der Bremsersitz wurden soweit fertig mit den Eiche-Brettern montiert. Inzwischen sind sie wieder demontiert, die Stahlteile zum Sandstraheln gebracht und die Verbretterung geschliffen und das erste Mal geölt.


Die Verstärkungen für die unteren, etwas breiteren Trittstufen sind gelasert und geschweißt und mit den Blechen zusammengenietet.

24. April 2026: Arbeiten Rahmen FKB 5i
Bei der 5i haben wir das vordere Rahmenblech herausgetrennt. Dafür mussten alle Nieten weggebrannt und mit dem Niethammer herausschlagen werden.

Blick von vorne in den Rahmenwasserkasten unter das Mannloch. In der rechten und linken Wasserkastenwand sind die Bohrungen der Stiftschrauben zum Befestigen der Zylinder.

23. April 2026: Fenster SKB 143 und GbKB 537
Nach langer und ziemlich aufwendiger Arbeit sind jetzt die 4 Fenster für die beiden G-Wagen SKB 143 & GbKB 537 endlich fertig. Zusammen mit den Trittstufenhalterungen unter der Schiebetür und den Beschlagteilen für den Bremsersitz wurden sie lackiert. Nach dem Aushärten des Lackes werden sie voraussichtlich nächste Woche angebaut, am SKB 143 die Trittbretter montiert und die Fenster eingebaut.






22. April 2026: Regler E.K.B. 14g (3)
Das Gehäuse vom Reglerventil wurde von außen und innen gereinigt und sowohl der große Regler als auch der Hilfsregler ein wenig eingeschliffen. Anschließend alles wieder zusammen gebaut. Zum Abschluss müssen noch neue Bolzen gedreht werden.


21. April 2026: Radsätze und Zylinder FKB 5i
Die Radsätze und die Rohlinge für Zylinder, Zylinderdeckel und Schieberdeckel haben wir für den Transport nach Žamberk zur Befundung und Bearbeitung vorbereitet.

20. April 2026: Fensterrahmen FKB 5i
Die vier Fensterrahmen vom Führerstand wurden ausgeglast, mühsam der Kitt ausgestemmt und Kittreste entfernt.
19. April 2026: Bremswelle FKB 5i - zwischen Schmunzeln und Ärgern
Bei der Aufarbeitung an der Lok sieht man auch, was Werkstätten in den letzten 130 Jahren so an der Lok gemacht haben. Manchmal auch Punkte, wo man sich fragt: Schmunzeln oder über die Murks ärgern? Zur weiteren Arbeit an der FKB 5i wurde die Bremswelle demontiert. Und da ist es im Detail zu sehen: Einem Kollegen war wohl die Funktion einer Paßschraube unbekannt oder er wollte sich die Arbeit sparen - und hat stattdessen normale Schrauben genommen und drei kleine Paßstifte gesetzt. Eventuell war dies auch der Mangel zu DDR-Zeiten zuzuschreibende Bastellösung. Das kann natürlich nicht so bleiben....
Auf den Bildern auch zu sehen: Neben dem langen Hebelarm für die Wurfhebelbremse hat die Bremswelle, abweichend zur Fabrikzeichnung, auf der rechten Seiten einen jetzt funktionslosen zweiten kurzen Hebelarm. Das gehört zu der Druckluftbremse, die die 5i in den 1930er Jahren für den Triebwagenersatzverkehr erhalten hatte. Leider sind keine Fotos der Lok mit Druckluftbremse bekannt und im von der DR neu angelegten Betriebsbuch sind auch keinerlei Angaben zur wieder ausgebauten Druckluftbremse zu finden. Auch haben wir bisher an der Lok außer dem o.g. Bremshebel keine eindeutigen Spuren einer Aufhängung einer Luftpumpe und früheren Verrohrung gefunden. Oder sind die Angaben in der Literatur zur Bremse fehlerhaft und die Lok hatte "nur" eine Dampfbremse erhalten? Zumindest ist sie nach Betriebsbuch für 40 km/h zugelassen gewesen.
18. April 2026: Hintere Pufferbohle FKB 5i
Auch die hintere Pufferbohle war nur festgeschraubt. Offenbar hatte die FKB 5i hinten mal einen kleinen Umfall gehabt - das hintere Pufferbohlenblech war verschoben und die linke Rahmenwange an der Kontaktstelle zum Knotenblech deformiert und diese fehlerhaft angenietet. Bei der Reparatur hat man damals auch keinen Wert auf Rostschutz zwischen den Profilen und Blech gelegt. Rost ist hier vorprogrammiert - sieht man aber nicht.... Allso auch hier erst mal alles demontiert....
die Auflageflächen der hinteren Pufferbohle bzw des Rahmens entrostet...
das verschobene hintere Pufferbohlen-Verstärkungs-Knotenblech ausgenietet...
,
die deformierte linke Rahmenwange im Knotenblech-Annietungs-Kontaktbereich flammgerichtet und die Nietköpfe der fehlerhaft angenieteten Profile des Knotenblechs zwecks Ausnietens abgeschliffen,....
und die Verstärkungsplatte entrostet, entfettet und grundiert.
17. April 2026: Vordere Pufferbohle FKB 5i
Irgendwann zu DR-Zeiten hat die FKB 5i neue Pufferbohlen erhalten - oder die Pufferbohlen wurden bei einer Instandsetzung abgenommen und bei Weideranbau Schrauben statt Niete benutzt, wie hier deutlich auf einem Bild vor Beginn der Aufarbeitung am 24. November 2017 zu sehen. (Im Hintergrund ist das Führerhaus der "FRANZBURG" zu erkennen, die für Vergleichmessungen zur Fa. Lonkwitz nach Wetzlar gebracht worden war).

Wir wollen die Schrauben wieder durch Niete ersezten - also die vordere Pufferbohle - die schon vor 8 Jahren mal demontiert war - wieder losschrauben.
11. April 2026: Fabrikschild PwPost BK 38
Im Gegensatz zu dem "üblichen" Platz der Fabrikschilder an den Längsträgern der Wagen hat die Waggonfabrik Weyer Fabrikschilder am Kopfstück von Personen- und Packwagen angebracht. Für den BK 38 hat uns Wolf Groote die die Farbikschilder gebracht und die sind an der richtigen Stellen auch angeschraubt.

10. April 2026: Kessel FKB 5i abgehoben
Von Kessel der 5i haben wir zunächst Griffstangen, Sandkasten und das Läutewerk demontiert.
Die Läuterwerk haben wir mal auf das Führerhaus gestellt - alle Bohrungen passen genau. Also war auch bei der FKB 5i die Glocke ursprünglich auf dem Füherhausdach montiert.

Nach Entfernung der Kesselverkleidung und -Isolierung haben wir den Kessel abgehoben und auf Loren gestellt.

5. April 2026: Dampflokomotive RUR auf der Selfkantbahn Ostern 2026
Am Osterwochenende 2026 ist die Dampflokomotive RUR auf der Selfkantbahn im Einsatz. Dabei ist sie erstmalig mit vollständigem Dekor öffentlich zu sehen.


Die Ornamente im Detail :
4. April 2026: Führerhaus FKB 5i abgehoben
Das Führerhaus-Oberteil ist abgehoben und entbrettert.


Schnell folgte das Abheben der Rückwand, der Kohlenkästen und der Bodenbleche.

3. April 2026: Demontage Führerhaus-Oberteil FKB 5i
Diese Woche ging es weiter mit der Demontage des Oberteils vom Führerhaus der Dampflok 5i. Vorsichtig werden alle Anbau- und Beschlagteile zur Wiederverwendung abgenommen.
Die gut 40 Jahre Abstellung unter freiem Himmel haben an der Verblechung ihre Spuren hinterlassen. Massive Korrosion an allen Stellen, wo Winkel oder Beschlagteile angeschraubt waren. Da helfen nur noch neue Bleche.
Mühselig war auch die Demontage im Dachbereich. Unter der Dachpappe waren Mutter, Schrauben und Unterlagsblech zu zu Klumpen festgerostet. Da half kein Schlagschrauber, und die Flex musste ran.
1. April 2026: Ablassventile DeLimon-Dampfsichtöler
Fortschritte gibt es auch bei Kleinkram für die DeLimon-Dampfsichtöler - hier waren 4 neue Ablassventile für die Tropfenkammern zu erzeugen:

Im Inneren der Ventilgehäuse war ein breiter Einstich zu fertigen - das Werkzeug dafür musste durch die Kernlochbohrung für ein M8-Gewinde passen. Die Dimensionen waren ungewöhnlich klein:

Die Ventilgehäuse erhielten noch einen Außensechskant:

Danach waren die Ventilspindeln anzufertigen. Ausgangsmaterial dafür waren u.a. Hahnküken der 3/4"-Luftabsperrhähne (siehe Bericht vom 29. März), die ja ohnehin zu erneuern sind:



Die ersten beiden Ventile sind montiert; dieser Uhrmacherkram ist unglaublich zeitraubend!

31. März 2026: Gußteile für den Dachkondensator der RUR
Die Gußrohlinge für Hosenrohr, T-Stück und Krümmer mit Flanschen zum Anschluss des Dachkondensators sind eingetroffen.
