24. März 2026: Fahrzeugforschung für den MKB F4
Die VDMT-Tagung in Bruchhausen-Vilsen wurde genutzt, um ein Schwesterfahrzeug unseres Weyer-GG zu untersuchen - den DEV 136 ex Steinhuder Meer-Bahn ex Bielefelder Kreisbahnen.

Im Inneren des Wagens waren keine Querverstrebungen zu entdecken, wie sie in der Weyerfabrikzeichnung für Minden, Herford und Bielefeld eingezeichnet waren. Allerdings wurde DEV 136 vor 1965 umgebaut - Anbau Normalspurpuffer an einer Stirnseite zum Einsatz als Zwischenwagen und Anbau einer Plattform an anderen Ende - und beim DEV wurde vor über 20 Jahren die abgängige Verbretterung erneuert.
An den Knotenblechen oben an den Ecksäulen und unten an den Säulen neben den Scheibetüren finden sich aber Schrauben, die zur Befestigung der Verbretterung eigentlich überflüssig sind - aber in der Lage genau zu den Querverstrebungen in der Weyerzeichnung passen (Flacheisen, was von der Säule unten neben der Tür schräg nach oben zum Knotenblech läuft).
Und die gleichen Bohrungen finden sich oben im Knotenblech bei unserem MKG F4 und waren auch in den Säulen neben der Schiebetür vorhanden gewesen (schwach auf dem Bild von der Entbretterung des F4 zu erkennen).


23. März 2026: VDMT-Frühjahrstagung 2026 in Bruchhausen-Vilsen
Vom 20. bis 22. März 2026 fand in Bruchhausen-Vilsen die 88. Museumsbahnertagung des VDMT statt. Ein interessantes und breit gestreutes Postfolio an aktuellen Themen wurde in Vorträgen und Diskussionen bearbeitet. Der Sonntag diente der Vorstellung des Gastgebers, der sich in hervorragender Weise präsentierte. Dort, wo sich gerade die Tagungsteilnehmer für eine Durchfahrt der Dampflok SPREEWALD gruppieren, wird man voraussichtlich im Juli die Kleinbaan-Dampflok RUR erleben können.

22. März 2026: Trittstufen für den Bremsersitz am MKB F4
Die Trittstufen zum Bremsersitz sind vernietet und die Überstände der Nieten bündig zum Tränenblech gefräst.



21. März 2026: RUR von vorne und hinten
Auch die Zierlinien an Vorder- und Rückseite der RUR sind jetzt angebracht.



20. März 2026: Demontage FKB 5i
In Hüinghausen wurde schon mit der Demontage der 5i begonnen.

Ein paar Stunden später....
Mit dem "Loktorso" wurden auch einige Paletten und Gitterboxen mit Gestänge, Armaturen und den Radsätzen abgeladen - genügend Arbeitsvorrat für die Mannschaft in Hüinghausen für die nächsten Monate.

19. März 2026: Grundierte Frontschürzen-Bleche RUR
Endspurt bei der RUR: In gut zwei Wochen geht es in Schierwaldenrath los mit den ersten Fahrten. Die im Winter angefertigten Bleche für die Frontschürze sind lackiert - jetzt muss noch schnell alles angebaut werden. Und vor dem Transport nach Schierwaldenrath wollen wir die RUR in Hüinghausen noch mal probeweise anheizen.

18. März 2026: Mock-Up Bremsersitz GG MKB F4
Zur Gestaltung der Armlehnen des Bremsersitzes wurde aus dünnem Bandstahl ein Muster gebogen und am Sitz angelegt. Die obere Kantung an der Rückenlehne werden wir mit einem größeren Radius ausführen. Jetzt geht es an das Biegen der "richtigen" Armlehnen aus dickerem Flachstahl.

17. März 2026: Re-Start Aufarbeitung FKB 5i
Gestern ist, wie geplant, die FKB 5i - nach 7,5 Jahren Zwischenparken in Veendam - zur weiteren Aufarbeitung in Hüinghausen angekommen.


Als Rückfracht haben wir den GbKB 1050 auf die Reise geschickt.

16. März 2026: Dacheindeckung SKB 143
Der Dachdecker ist mit siner Arbeit am SKB 143 fertig.

15. März 2026: Musterfenster SKB 143 & GbKB 537
Unsere Tischler haben jetzt alle Teile für das Fensterklappenmuster für die beiden Wagen SKB 143 und GbKB 537 gefertigt, gebogen, gebohrt und mit Schrauben vormontiert. Hier das Musterfenster.



DIe Verschraubungen werden für die endgültigen Fenster natürlich noch durch Nieten, Schloßschrauben & -muttern bzw. Nietköpfe ersetzt.
14. März 2026: Bild der RUR mit Zierlinien
Auf einer Seite der RUR sind die Zierlinien jetzt fertig.

Bei der Ausrichtung der Schablonen hilft ein Bau-Laser. Vor 125 Jahren waren da eher Malstock und Augenmaß angesagt.


12. März 2026: Probemontage Bühne, Trittbretter und Bremsgestänge SKB 143
Ganz aktuelle Bilder von der Probemontage am SKB 143 heute aus Ilmenau: Die Trittbretthalter sind mit 40er Stahlkugeln getrommelt, um die Oberfläche dem originalen Fahrgestell anzunähern. Die Bohrungen für die Trittbretter machen die Tischler nach Aufmass.


Die Bremserbühne ist schraubgeheftet. Sie wird anschliessend genietet, wieder abgenommen, gestrahlt, lackiert und wieder montiert.

Die Bremse ist an der ersten Achse geheftet. Zeitgleich hat der Stahlbauer die genaue Länge der Stangen ermittelt und wird die Bremsenteile nochmal zum Strahlen und Lackieren abbauen. Zur Endmontage der mechanischen Bremse bauen wir auch die Blattfedern ein. Unter Zuhilfenahme eines Spanngurtes bremst der SKB143 momentan mit eigener Bremse.




11. März 2026: Tritthalter GbKB 537 und SKB 143
Für unsere beiden G-Wagen waren noch Halter für die Trittbretter anzufertigen.



Probemontage am GbKB 537:

Passt! Jetzt werden noch am unteren Ende die die Auflagen für die Bretter angefügt.


10. März 2026: Instandsetzung Handbremse SKB 143
Für unseren G-Wagen SKB 143 wurde die Gewindespindel der Handbremse geradegerichtet und das Trapezgewinde nachgearbeitet. Auch die Bremsspindelmutter wurde überholt.



8. März 2026: Bleche für Kohlenkästen FKB 5i
Die neuen Bleche für die Kohlenkästen der FKB 5i sind eingetroffen. Ein Erleichterung gebenüber dem Lokomotivbau vor 130 Jahren: Die Bleche sind nicht nur fertig vorgebogen, sondern auch die Löcher für die Niete sind gelasert. Hierdurch entfällt das mühselige Ausmessen und Anzeichnen - mit dem Blech als "Bohrschablone" können die Winkelprofile vom Kohlenkasten wesentlich schneller gebohrt werden und alle Niete sitzen an der richtigen Stelle.

7. März 2026: Zierlinien Triebwerksverkleidung RUR
Nachdem die Seitenklappen fertig liniert sind, wurden sie wieder an der RUR angebaut.



6. März 2026: Recherchen zu Details an Fahrzeugen der Hirzbergbahn
Im Rahmen der Aufarbeitung des Mindener GGw F4 hat unsere Ilmenauer Tischlerei ein paar Nachforschungen angestellt und dabei das Museum der Kollegen der Hirzbergbahn in Georgenthal besucht. An dieser Stelle unseren Dank dorthin, den Besuch außerhalb der Öffnungszeiten kurzfristig zu ermöglichen!
Es wurden zugleich Maße und Bauformen der früher bei bedeckten Wagenkästen üblichen Spannstangen aufgenommen, mit denen die Wagenstirnwände zur Mitte hin verspannt wurden. Charakteristisch dafür sind die an den Wagenenden stirnseitig herausragenden Verschraubungen bei Wagen der Waggonfabrik Wismar. Bei den GG der Wagenfabrik Weyer gab nach Fabrik- und Einsatzfotos solche außenliegenden Muttern nicht - also muss die Konstruktion hier anders sein. Die Suche geht weiter.

Im Wageninneren laufen diese Spannstangen zumeist in Form von Flacheisen schräg über die Seitenwände und sind neben den Seitentüren zum Boden hin verankert.


Aufgenommen wurden diese baulichen Details am Wagen ERFURT 241, der einst auf den thüringischen Meterspurbahnen unterwegs war.
Ferner waren auch die Lüftungsklappen eines dort vorhandenen GGw eine genaue Betrachtung wert. Die Klappen samt Verschlüssen sind hier noch zum großen Teil im Original erhalten und können als Vorlage für Details dienen, die am F4 fehlen.


Wie diese Ergebnisse in den Aufbau des F4 einfließen werden wird im Detail noch zu entscheiden sein.
4. März 2026: Sicherheit und Arbeitssicherheit - Schiebetüren am Beispiel SKB 143
Zum sicheren Verschluß wird an der Schiebetür der Zweifingerhaken eingehängt und bedarfsweise die Tür unten mit einem Vorhängeschloss gesichert. (Für die Puristen: Man beachte die Vierkantmutter und ihre präzise Ausrichtung. Das geht nur, wenn die Handwerker ein Auge für das Detail haben und sich für das perfekte Resultat begeistern können!)


Nicht alle Hersteller hatten ihre G-Wagen mit Ablagen für den Zweifingerhaken ausgerüstet. Der Vorteil ist, daß beim Öffnen der Haken nicht nach unten schlägt und dabei unachtsame Finger treffen kann oder beim Schließen der Tür irgendwie festgehalten werden muß.

Die zweite Stellung des Zweifingerhakens erlaubt es, mit spaltweise geöffneter Tür zu rangieren und zu fahren. Dies ist besonders wichtig, falls jemand dabei im Wagen ist und bei Rangierstößen oder scharfen Bremsen die Schiebetüre nicht zuknallt und Finger oder rausgestrecke Köpfe dabei quetschen kann. Verwendet wurde diese Stellung auch bei Viehtransporten, um eine ausreichende Lüftung zu gewähren. Um das Öffnen der Türen durch mitreisende Tiere zu verhindern, hat der lange Haken einen Aufwerfschutz; ein kleiner Widerhaken, der das Öffnen nur durch Eindrücken desselben ermöglicht und ansonsten durch Schwerkraft ausgefahren bleibt.

An der Hinterseite der Türe gibt es einen gefederten Anschlag und zusätzlich einen Fanghaken, um auch die voll geöffnete Tür feststellen zu können. Selbigen hatten nicht alle G-Wagen bei Kleinbahnen.

3. März 2026: Mock-Up für Bühne und Bremsersitz SKB 143
An der Bühne vom SKB 143 werden Mock-Up-Hölzer und -Bretter angebracht, bevor es an die Stahlarbeiten für die Bühne und den Bremsersitz geht. Für die Luftklappen in den Seitenwänden gibt es jeweils eine erste kleine "Startöffung" für das Ausschneiden.

2. März 2026: Holz für 3 Güterwagen
Letzten Dienstag haben unsere Tischler 3 große "Pakete" Holz bekommen und dann fast bis Ende der Woche damit zugebracht, diese aufzutrennen, zu besäumen, parallel zu schneiden, aufzuschränken und einzulagern. Endergebnis: Wir haben jetzt für die nächsten 3 Waggons (MKB F4, KKB 54 und GbKB 537) das Material für die Wände und Türen/ Klappen beisammen.




1. März 2026: Tritte nach WAN 1514 für den MKB F4
Für unseren Weyer Güterwagen F4 waren die Tritte für den Aufstieg zum Bremsersitz nachzufertigen. Glücklicherweise gibt es im Dokumentenarchiv vom VDMT die Zeichnung DIN WAN 1514 / DIN 26514 "Tritt für Strinwände der Güterwagen", sodaß wir keine alte Fotos ausmessen und die Tritte nicht mühselig rekonstruieren mussten. Mit der zugemailten WAN Zeichnung hat der Schlosser-Partner unserer Tischler die Tritte innerhalb 1 Woche angefertigt!



27. Februar 2026: Ornamentik an der RUR (3)
Wir verstehen jetzt, warum viele Dampfloks ihre Zierlinien nach der ersten Neulackierung verloren haben. Sieht schön aus, ist aber einfach viel, viel Arbeit....Die Seitenklappen sind abgebaut und nach der Reinigung wurden die Schablonen der Viertelkreise ausrichtet, aufgeklebt und anschließend ausgemalt. Insgesamt sind jetzt schon 44 der insgesamt 72 Stück ausgemalt. Und auch die ersten geraden Zierlinien zwischen den Ornamenten wurden angebracht.




26. Februar 2026: Zugentlastung Achsgenerator BK 38
Das Oberteil vom "Zugentlastungsklemmholz" des Achsgenerators war schadhaft und wurde aus Holz neu angefertigt. Hiermit werden die Leitungen vom Generator geklemmt, um die Kabelverbindungen am Generator keinen Bewegungen auszusetzen.
25. Februar 2026: Sicherheitsventil und Pfeife RUR
An der RUR wurde das Sicherheitsventil weiter zusammen gebaut und die Federn wieder auf die vorgeschriebene Spannung geschraubt. Auch auf beiden Bildern zu erkennen (hier gab es vor ein paar Tagen eine Diskussion im Bimmelbahnforum): Das Rohr hinten am Sicherheitventil-Aufsatz und die Dachdurchführung, damit bei Auslösen des Ventils der Führerstand nicht mit Dampf geflutet wird.


Wo wir einmal von oben auf das Dach schauen: Die Dampfpfeife mit Betätigungszug.

24. Februar 2026: Regler E.K.B. 14g (2)
Der Regler der 14g wird weiter auseinander gebaut und gesäubert.



