8. August 2026: Blecharbeiten am Rahmen FKB 5i
Bei der 5i muss ein falsch eingesetztes Blech augetauscht werden. Hierzu wird ein 8 mm dickes Bleche auf die benötigte Stärke von 7 mm runtergefräst und passend gebohrt.



7. August 2026: Richten Bremswellenhebel für Wurfhebelbremse
Nach Verlegen der Bremswelle in die ursprüngliche Lage hat der Bremswellen-Hebel für die Wurfhebelbremse nicht mehr mit dem Durchbruch im Bodenblech bzw. der Zugstange am Wurfhebel gefluchtet. Da half nur ein Warmumformen des Bremswellenhebelarmes mit mehrfachem Erhitzen, bis die korrekte Form erreicht war.



6. August 2026: Bremswelle FKB 5i
Zwei Axialspiel-Ausgleichsscheiben für die Bremswellenzapfen wurden zur Reduzierung des vorhandenen Axialspiels um ca. 17 mm gefertigt und die Bünde und Passfederstirnflächen an den Bremswellenlagerzapfen nachgearbeitet, bis ein brauchbare Plananlage vorlag. Nach Montage und Anziehen aller Passschrauben ist die Bremswelle zwar von Hand drehbar, fällt aber noch nicht in jeder Position durch das Eigengewicht des Hebelarms. Deshalb das Lagerspiel um etwa ø 0,15mm - ø 0,2mm vergrößert und auch Axialspiel linksseitig ebenfalls leicht vergrößert, die Ausgleichsscheibe entsprechend nachgearbeitet und beide Bremswellenaufnahmen zwecks Erhöhung des Lagerspiels um jeweils ø0,2mm nachgespindelt. Nach Testmontage und Anziehen aller Passschrauben ist die Bremswelle nun sehr leicht von Hand drehbar und fällt durch das Eigengewicht des Hebelarms herab. -> ok!



4. August 2026: 1 Jahr Betrieb mit der RUR / zusätzlicher Einsatz beim DEV
Wir sind jetzt fast 1 Jahr mit der RUR unterwegs sind und haben die Übergabebuch-Einträge ausgewertet: Mit Stichtag heute hat die Lok an insgesamt 32 Einsatztagen 971 km zurückgelegt, das sind im Schnitt 30 km pro Einsatztag. Dazu kommt noch ein Tag Rangieren in Bruchhausen-Vilsen (die Lok war warm für das Einstellen des linken Sicherheitsventils; da an diesem Tag keine Zugfahrt geleistet wurde, taucht dieser Einsatztag in der Statistik nicht auf). Die 1000-km-Marke werden wir beim historischen Wochenende beim DEV knacken.
Die Lok war 4 Tage bei der MME mit 126 km (Tagesleistung 31,5 km) , 12 Tage bei der IHS mit 316 km (Tagesleistung 26 km), 6 Tage im Brohltal mit 212 km (Tagesleistung 35 km), im Härtsfeld 4 Tage mit 157 km (Tagesleistung 39 km) und beim DEV mit bisher 6 Tagen und 160 km (Tagesleistung 27 km) im Einsatz. Die 500-km-Marke wurde am 6. Juni im Brohltal überschritten. In Summe haben 10 Lokführer und Heizer (ohne Mitarbeiter in Ausbildung) Dienst auf der RUR geleistet.
Am Abend des 2. August hatten wir eine Lastprobefahrt von Bruchhausen-Vilsen nach Heiligenberg mit 6 Personenwagen (4 Vierachser und 2 Zweiachser) mit einer Tonnage von 56 Tonnen. Die RUR hat die 1450 m lange 1:50-Steigung im Vilser Holz gut gemeistert, allerdings gab es bei dieser Last einen beträchtlichen Funkenflug. Wir überlegen, wie wir den Funkenfänger verbessern können. Der Zug war vakuumgebremst und es war möglich, 50 bis 52 cm Vakuum aufrechtzuerhalten, sofern der Kesseldruck 9 bar oder mehr betrug.

Als Planänderung soll die RUR jetzt noch bis Mitte September in Bruchhausen-Vilsen bleiben und am 12. / 13. Septembern beim Historischen Wochenende (Motto "Kleinbahn zur Kaiserzeit") fahren. Details zum Fahrplan, Organisation Lokpersonal, Zuggarnitur u.ä. sind noch in Abstimmung - die Idee ist erst spontan während der Jubiläumswoche entstanden.
Das Bild unten zeigt die Arbeiten zur neuen Einstellung der Sicherheitsventile durch den Kessselprüfer.

3. August 2026: Kleinbaan-T-Shirts
Was gehört zu einer richtigen Tournee? Richtig, ein Tour-T-Shirt! Mit unserer Dampflok RUR sind wir ja derzeit auf Tour und haben dafür ein T-Shirt aufgelegt.
Vorderseitig gibt es die Lok RUR zu sehen, rückseitig die Tourstationen.

Nach der Veranstaltung in Bruchhausen-Vilsen sind noch ein paar Exemplare für unsere Freunde zum Preis von 20,- € (zzgl. 2,- € Porto je Sendung) verfügbar.
Noch verfügbare Größen: Herren: XL (1) / XXL (1)
Damen: L (1)
Bestellung ist
Neuauflage natürlich nicht ausgeschlossen...
2. August 2026: Abdeckbleche Schiebetüren MKB F4
Die Laufschienen samt Halterungen sind lackiert und angebracht und die Schiebetüren laufen leichtgängig. Die Abdeckbleche für die Schiebetüren inkl. Füllstücke sind so konzipiert, daß sie nach der Eindeckung des Daches eingebaut werden können.

Die Zugstangen im Inneren sind eingepasst und der Wagen ist von innen bis auf die Montage der Fenster fertig.

Die Einzelteile zur Fensterfertigung sind alle beschafft und zum Teil schon bearbeitet (Teile für die Verriegelungen haben wir aus Kostengründen und zwecks späteren Bedarfs gleich für 20 Stück fertigen lassen).

1. August 2026: Briefpostbeförderung mit dem BK 38
Beim Aufrüsten des Zuges in Bruchhausen Vilsen hatte ein Kollege das passende Einsteckschild "Briefeinwurf" von der Interessengemeinschaft Deutsche Bundespost e.V. dabei. Kurzerhand haben wir die Briefkästen geöffnet und der Wagen einen Postsack in den Wagen gelegt. Mal schauen, wieviel Postkarten heute die Ehre hatten, mit der Bahnpost befördert zu werden...


31. Juli 2026: Vorbereitende Dachdeckerarbeiten MKB F4
Das Dach von unserem Weyer GG ist fertig montiert, passend zugeschnitten, grundiert, geölt und somit fertig zum eindecken. Das Leinentuch wird im Laufe der nächsten 2-3 Wochen aufgebracht und gestrichen / besandet.



30. Juli 2026: Lok RUR in artgerechter Haltung
Nach Wartungsarbeiten ist die Kleinbaan Seite endlich wieder online.
Seite letzter Woche ist die RUR bei DEV in Bruchhausen-Vilsen im Einsatz. Wieviel Jahre ist es wohl her, dass zwei Kastenloks von Henschel neben- oder hintereinander im Einsatz waren? Hier die RUR neben der DEV Lok 3 (vormals "Plettenberg").

Und wenn nachts 4 Loks mit Ruhefeuer unter Dampf vor dem Lokschuppen stehen ist auch ein Erlebnis (auch wenn hier RUR, 3 und Spreewald nur mit Weitwinkel aufzunehmen waren. Die Hoya versteckt sich hinter der RUR).
Da unser Kesselsachverständige auch in Bruchhausen-Vilsen war, wurde gestern die Gelegenheit genutzt, das linke Kesselsicherheitsventil auf 14 bar einzustellen - bisher hatte es begonnen bei 12,5 abzublasen.

Weil die RUR gestern damit auch unter Dampf war, haben wir sie - außerplanmäßig an Sondergast - in die Sonderveranstalung "Übergabeverkehr Normalspur und Schmalspur" als dritte Dampflok neben der 3 vom DEV und der 86 1744 der Press eingeflochten. Hier bei einer Aufgabe, für die die Lok gebaut wurde und womit sie jahrzehntelang ihr Geld verdient hat: RUR beim Aufschemeln eines Normalspurgüterwagens auf einen Rollwagen. Im Hintergrund ist am anderen Ende des Güterzuges die Lok 3 zu erkennen.

11. Juli 2026: Nacharbeiten Bremswellenaufnahme FKB 5i
Bei den Bremswellenaufnahmen standen noch Nacharbeiten an:
- entsprechendes Überfräsen/Überschleifen der Lagerbuchsenträger
- Ausspindeln der Bremswellenlagerbuchsen auf gut 0,3 mm Lagerspiel mit einem Ausdrehkopf auf der Fräsmaschine
- Testanbau an Lokrahmen und Bremswelle: -> Welle gut in Lagerbuchsen drehbar
- Ausrichten/Aufbohren/Ausspindeln der Befestigungsschraubenbohrungen der linken Bremswellenaufnahme zwecks Einsetzen von Hülsen zur Aufnahme von M20/ø21 Passchrauben
10. Juli 2026: Flansch am vorderen Rahmentankblech FKB 5i
An der zukünftigem Vorderwand des Rahmenwassertanks war eine Flanschlochbohrung mit zugehörigen Nietlochbohrungen einzubringen.
9. Juli 2026: Werkzeugkiste RUR
Die Nachschau der RUR in Hüinghausen haben wir genutzt, um die Werkzeugkiste aus den Kohlenkasten zu holen und an verschiedenen Stellen zu verstärken und von außen schwarz zu lackieren. Dazu hat die Kiste neue Scharniere und einen neuen Deckel erhalten. Das Werkzeug wurde vor dem Einräumen gesäubert und markiert - so sieht man immer schön, welches Werkzeug zur RUR gehört.


8. Juli 2026: Suchen und Ausbessern diverser Fehlstellen am Rahmen FKB 5i
Systematisch wird Stück für Stück der Lokomotivrahmen nach Fehlstellen und Rissen abgesucht und diese durch Ausschleifen, Schweißen und Nacharbeiten ausgebessert. Diese reicht von sichtbaren früheren Brennschneide-Kerben...
... bis zur Suche feiner Anrisse über das Farbeindringverfahren an bekannten allgemein kritischen Rahmenstellen.
7. Juli 2026: Federgabel-Aufnahmeplatten FKB 5i
Die "Federgabelaufnahmeplatten" an der FKB 5i waren aufzuarbeiten. Das Aufspannen/Ausrichten im Fräsmaschinenschraubstock war durch die stark unregelmäßige Form der Aufnahmeplatten und die Überlänge der vorhandenen Schneidwerkzeuge erschwert:
- Anfertigung eines Aufnahmedorns zum Ausrichten der Bohrungsachsen
- Nachfräsen krummer und korrodierter Auflageflächen, soweit nötig
- Aufbohren/Aufreiben der verschlissenen Bolzenaufnahmebohrungen, bis einheitliches Maß erreicht
6. Juli 2026: Ausgleichsbalken hintere Blattfedern FKB 5i
Am Verbindungsbalken der hinteren Blattfedern wurden die korrodierten Bolzen ausgeschlagen. Nach dem Entrosten ist auch hier die eingeschlagene Farbriknummer zu erkennen.
Nach dem Schweißen von Fehlstellen folgt das Entfetten und Grundieren des Verbindungsbalkens.
5. Juli 2026: Stellkeile FKB 5i
Die arg korrodierten Stellkeile wurden entrostet. Danach ist auch wieder die Stempelung mit Fabriknummer und Zuordnung zum jeweiligen Achslager zu erkennen. Die Stempelung wurde offenbar erst zu DR-Zeit angebracht, und die Stellkeile stammen wohl auch aus dieser Zeit, als die FKB 5i die Nummer 99 5606 trug.
4. Juli 2026: Strahlpumpengehäuse M.M.E. 4
Die neu gegossenen Pumpengehäuse - passend zur vorhandenen originalen linken Strahlpumpe oben am Christbaum - sind für unsere Mudauer Lok angekommen.

3. Juli 2026: Nacharbeiten am Rahmen FKB 5i
Ausschleifen, Schweißen und Nacharbeiten diverser Risse und Fehlstellen am Rahmen. Hier gab es an einer Bohrung einen kleinen Riss.




2. Juli 2026: Führungsbuchsen der Federzugstangen FKB 5i
Mehr Arbeit als geplant müssen wir in die Aufarbeitung des Rahmens der FKB 5i stecken. Wie das so ist: Bei einer gründlichen Inspektion des Rahmen entdeckt man erst die eine Arbeit, dann die nächste usw.
So sind die an den Rahmen angenieteten, völlig verschlissenen/verrosteten Führungsbuchsen der Federzugstangen nachzuarbeiten. So sind die Führungsbuchsen manuell Aufzubohren / Aufzureiben, bis einigermaßen brauchbare Form- und Lagetoleranzen wieder hergestellt sind.
Ausbohren, Ausschleifen und Ausstemmen loser Befestigungsnieten der Führungsbuchsenträger und des Lokrahmens.
1. Juli 2026: Lüftungsklappen MKB F4
Durch die Fahrten der RUR (12 Betriebstage in den letzten 5 Wochen, verteilt auf 3 Bahnen) wurde wenig im Tagebuch über die Aufarbeitung von Fahrzeugen berichtet. Das bedeutet aber nicht, dass nicht an den Fahrzeugen gemacht wurde. Los geht es mit unserem vierachsigen Weyer-Güterwagen MKB F4. Hier müssen noch die Fenster angebracht werden. Leider hatte der Wagen in den Jahrzehnten der Nachnutzung als Garage und dann als Bienenhaus seine Lüftungsklappen verloren. Auf dem Werksfoto vom F4 sind die Lüftungsklappen zu sehen, in der Werkszeichnung waren aber leider keine Details zur Konstruktion der Klappen zu finden. Glücklicherweise haben wir aus dem Archiv des DEV in Bruchhausen-Vilsen eine Weyer Zeichnung einer Lüftungsklappe aus dem Jahr 1914 bekommen. Zwar weicht die hier gezeichnete Klappe in Details von der Darstellung des F4 ab (Klappe mit zusätzlichen Jalousien und oben statt unten angeschlagen), dafür waren hier alle Beschläge bemaßt. So konnten wir aus beiden Dokumenten zusammen (Werkfoto und der Detailzeichnung aus dem Jahr 1914) die Lüftungsklappen gut rekonstruieren. In bewährter Weise hat unserer Tischler dazu zunächst mal einen Mock-Up der Klappe gebaut. Position der Lüftungsöffnungen.

Mock-Up der Klappe von innen:

Schön kann am Mock-Up die Funktion der Klappe und der Tropfleiste überprüft werden.




Mock-Up von der Außenseite:

20. Juni 2026: Dampflok RUR - Fahrten auf der Härtsfeldbahn
Nach einer privaten Geburtstagfahrt gestern am 19. Juni waren heute 3 Sonderzüge für Mitarbeiter von Zeiss mit der RUR auf der Härtsfeldbahn unterwegs. Eine Kastenlok bei der Härtsfeldbahn, passt das denn? Ja, in der Frühzeit hatte die sparsame Bahngesellschaft nacheinander 3 gebrauchte Kastenloks von der Filderbahn übernommen und eingesetzt. Die RUR hatte übrigens auch die Ehre, die erste Gastlok bei der HMB zu sein. Hier die RUR beim Wassernehmen in Neresheim....

... und ein Zug vor dem Umsetzen in Katzenstein.

Am Abend fuhr dann noch ein GmP, hier am Haltenpunkt Iffenhausen.

Wer die RUR bei der Härtsfeldbahn erleben will, muss sich beeilen: Nur am 28. Juni ist die RUR noch im Härtsfeld im Einsatz; danach muss die Lok leider bereits nach Schierwaldenrath zurück.
Ein Film von diesen Fotofahrten ist hier zu finden.
14. Juni 2026: Dampflok RUR - DGEG-Sonderfahrt im Brohltal


12. Juni 2026: Vorderes Rahmenblech FKB 5i


11. Juni 2026: Die Kleinbaan-Landkarte
Wir haben eine Landkarte erstellt, auf der die Herkunft der Fahrzeuge in der Sammlung von Kleinbaan Service einmal nachgezeichnet wird.
Es gibt darauf rote, gelbe und grüne Markierungen. Mit roten "Stecknadeln" sind die Standorte der Eisenbahnen (soweit bekannt, Standort der Hauptverwaltung) markiert, von denen unsere Fahrzeuge stammen oder wo sie auch nur zeitweise im Einsatz standen. Orange Markierungen gibt es an den Standorten der jeweiligen Fahrzeughersteller. Grün sind Museumsbahnen (und ähnliche EInrichtungen) markiert, die früher Eigentümer unserer Lokomotiven und Wagen waren. Alle Markierungen sind anklickbar und zeigen dann die jeweiligen zu diesem Standort zugeordneten Fahrzeuge. Es lohnt sich, per Zoomfunktion die Standorte genau anzusehen. Zur Karte gelangt man durch Anklicken des Symbolbildes hierunter.
Wir wünschen viel Vergnügen bei der virtuellen Reise zu den vielen Bahnen und Fahrzeugfabriken, die in unserer Sammlung vertreten sind.
Diese Landkarte ist auch auf unserer Linkseite zu finden!
5. Juni 2026: RUR mit Güterzug auf der Brohltalbahn
Am 5. Juni gab es eine Sonderfahrtveranstaltung bei der Brohltalbahn, wo drei Zuggarnituren - Diesellok D4 mit Personenwagen 50, Dampflok 11sm mit einem Rollwagenzug und die RUR mit einem Güterzug - im Einsatz waren. Der Personenzug mit Diesellok und Fotographen fuhr voraus; die beiden Güterzüge gekuppelt hinterher und wurden dann an den Fotostandpunkten für die Scheinanfahrten auseinander gekuppelt. Da selber mit der RUR unterwegs, konnten beim Vor- und Nachbereitungsdienst und bei den Wartehalten ein paar Aufnahmen gemacht werden - Streckenaufnahmen und Videos der Teilnehmer werden sicherlich bald bei Drehscheibe-online, Bimmelbahn-Forum, Youtube & Co folgen.
Dienstbeginn ab 6.30 Uhr auf dem Rampengleis neben dem Lokschuppen: Ruhefeuer verteilen, Triebwerk abölen, putzen und auf die Grube. Gegen 9.30 Uhr ging es zum Wasserkran.


Während die Fotolinie mit D4 und VB 50 im Bereich Lokschuppen steht, werden hinten im Personenbahnhof die Güterzüge angekuppelt. Hinter der RUR befindet sich der frisch aufgearbeitete "Elefantenwagen" G 124 und der extra für die Veranstaltung untersuchte GG 510.
Während die V11 mit der Scheinanfahrt in Richtung Schweppenburg unterwegs ist, warten wir mit der RUR ein paar hundert Meter vor dem Haltepunkt. Die 30 t Anhängelast sind bei der 1:40-Steigung für die RUR schon grenzlastig. Auf den Überführungsfahrten hat die 11sm vorne dann auch die Hauptlast getragen.
Am Tönissteiner Viadukt erfolgten 4 Scheinanfahrten mit Fahrt über die Brücke und in bzw. durch den Tunnel, danach Züge zusammenkuppeln und Fahrt bis Burgbrohl. Im Bahnhof kam dann ein heftiger Platzregen; beim Wassernehmen bekam nicht nur die Lok genügend Wasser ab. Die Fahrt geht bis zur Kurve hinter dem Viadukt in Oberzissen bis Km 12,7. Nach dem Zurückrollen in den Bahnhof Oberzissen gegen 16.30 Uhr werden die Lampen gelöscht...

... und wir warten bis die 11sm wieder von Engeln eintrifft und den Rollwagenzug an die RUR kuppelte. Etwas später folgten D4 und VB 50 und werden am anderen Zugende angekoppelt, davor kommt als Zuglok die 11sm. Wahrlich eine ungewöhnliche Zugzusammenstellung; aber auf der Rückfahrt sind keine Halte geplant und wir sind schon etliche Minuten hinter Plan. Auf der Rückfahrt gibt es dann für die Lokmannschaft auf der RUR wenig zu tun und etwas Zeit zum Ausruhen.

Nachdem D4 und 11sm mit ihren Zügen auf die Hafenbahn gefahren sind, kann ab 18 Uhr das Rangieren beginnen. Zusammen mit der BEG V2 werden die einzelnen Wagen auf die richtigen Gleise für die Züge am Samstag zusammengestellt. Dann ging es auf die Grube zum Entschlacken, Triebwerksdurchsicht und Nachstellen der Treibstangenlager; beim Nachbereitungsdienst setzt wieder ein Platzregen ein. Gegen 19.30 Uhr sind wir "fertig" - wie schön, dass nebenan im Lokschuppen den Kollegen von von der Brohltalbahn den Grill angeschmissen haben.

