Der Prototyp für die Konsolen zur Abstützung der Dächer über den Plattformen ist fertig und zur Probe an den FKB 10 montiert worden.

IMG 20210318 143745

Der Kesseldruckmesser für die "RUR" ist in Aufarbeitung:  Die ausgebrochene Kante zur Befestigung des rückseitigen Glases wurde aufgelötet und auf dem Bohrwerk bearbeitet. Beim Reinigungsversuch mittels feuchtem Lappen und etwas Geschirrspülmittel ist dann etwas Unerwartetes passiert: Die Beschriftung der Skalenscheibe (aus Glas - Leuchtmanometer für rückseitige Beleuchtung!) hat sich aufgelöst. Wir vermuten, daß es sich um eine schon mal restaurierte Beschriftung handelt, denn das Schäffer & Budenberg wasserlösliche Farben genommen haben, scheint doch sehr unwahrscheinlich. Eine Zeichnung der Beschriftung ist erstellt; die Bedruckung einer mattierten Glasscheibe - voraussichtlich im Tampondruck - ist in Klärung. 

Ansonsten hat das Manometer bereits eine Funktionsprobe bestanden. Eine neue 0,2mm Kupferfolie ist als Korrosionsschutz für die Federstahlmembran zugeschnitten und eingesetzt.

20210306 183017 Kopie

Nach langer Lieferzeit sind diese Woche bei uns folgende Armaturen preußischer Bauart eingetroffen (von links nach rechts):
- Spritzschlauchdüse
- Anschlußflansch zur Rauchkammerspritze
- Rauchkammerspritzhahn
Die Kleinserie von jeweils 5 Stück ist für die Loks RUR, Mosbach-Mudau 4,E.K.B. 14g, FKB 5i und CARL bereits fest verplant. 

DSC06018

Bei dem ersten Blick hat sich am Rahmen der RUR gegenüber den Aufnahmen vom 27. Februar und 6. März nicht viel geändert. Im Detail dann doch: Die Bahnräumer sind montiert und der Rahmen steht nun auf den Bahnräumern, damit er an beiden Enden jetzt auch von unten gestrichen werden kann. Die Kulissensteuerung, die linke Gleitbahn und der linke Kreuzkopf sind wieder angebaut, ebenso die Bremswelle der Druckluftbremse. Ferner sind diverse Kleinteile fertig lackiert und bereit zum Anbau.

210320 DSC06024

Für unsere Lok 14g ist keine Hautcreme, dafür aber ein Satz neuer Ölsperren der Bauart OLVA III eingetroffen. 

210319 IMG 1239 2

Die Bremswelle für unsere Mudauer Lok ist mit neuen Lagerböcken versehen und wieder an den Rahmen montiert.

Bremswelle Mudau

Rahmen und Führerhaus der Lok in der aktuellen Gesamtansicht. Vorne ist auf dem Rahmen das neue Mantelblech der Rauchkammer abgelegt.

Mudau

In Mönchengladbach wird am Langkessel unser Mudauer Lok 4 (99 2704) gerade ein Bodenflicken im ersten Kesselschuß eingesetzt. Die alten Stemfurchen um die Niete wurden ausgeschweißt und plangeschliffen, die extrem hohlgestemmte Blechkante des zweiten Schusses durch Schweißen und beschleifen wieder hergestellt. Als nächstes  werden am Langkessel noch neue Flansche für die Kesselspeiseventile eingesetzt.

Kessel Mudau

Die Substanz des Kessels ist durchaus brauchbar, der rauchkammerseitige Rohrspiegel wurde bereits einmal erneuert und ist noch gut, ebenso der Rohrspiegel in der Feuerbüchse (auch schon einmal erneuert). 

Mehr Arbeit im am Hinterkessel erforderlich. Neben der Instandsetzung der Feuerkiste muss am Stehkesselmantel der Bodenring-Bereich neu angeschuht werden. Die Stehbolzenlöcher sind bereits früher einmal ausgebüchst worden (Gewindebuchsen), hier müssen neue Buchsen eingeschweißt werden.  

Interessant sind die seltsamen ovalen Flicken über den hinteren unteren Waschluken im Stehkesselmanrtel. Sie rühren daher, dass man offenbar zu DB-Zeiten einen Flicken in die Feuerbüchse eingeschweißt hat, ohne die Feuerbüchse auszubauen. Man hat Öffnungen in den Stehkessel geschnitten, durch die die Feuerbüchsnaht gegengeschweißt wurde, und diese anschließend mit diesen Flicken verschlossen. 

Kessel Mudau 2

Zur Aufarbeitung sind die Achslagerführungen vom Rahmen abgebaut worden. Zwischen den Achslagerführungen liegen die zugehörigen Stellkeile.

210316 30d40f0d 9ad1 4414 b743 bbafcf261b77

Wenig später ist eine Achslagerführung zur Bearbeitung auf der Fräsmaschine.

210316 96e7e326 b373 4197 99d1 bde171a271f1

Ebenfalls bearbeitet wird die vordere Aufnahme für den Stehkessel.

210316 da0211ae a9eb 4fcd 91cd a79e697fd630

Die Bohlen für die Plattformbühnen sind angepasst, geölt und montiert. 

IMG 20210310 154856

Beim O-Wagen OEG 1021 haben mit dem Auslegen der Bohlen für den Boden die Holzarbeiten begonnen.

210311 P1030720 Kopie

Zur Abwechselung mal Werbung für ein Fahrzeug, das nicht zur Sammlung von Kleinbaan gehört. Zwei Aktive bei Kleinbaan sind aber auch seit Jahrzehnten schon Mitglieder bei der IHS (Selfkantbahn) und betreuen seit 2014 die Aufarbeitung des Borgward Leichttriebwagens LT 4 der Sylter Inselbahn. Heute waren wir bei NVC in Oberhausen um die Lackierung der Zugmaschine zu besprechen.

LT4 210313 DSC06005 Kopie

Weitere Details zum Fahrzeug und seiner Aufarbeitung sind hier www.sylter-duenenexpress.de zu finden.

 

Die Achslagergehäuse sind fertig gefräst. In den Achslagerschalen fehlt noch der Weißmetallausguß. 

210313 ffa7b544 011c 4900 98bc 9ee4fc79049e

Im FKB 10 ist der Fußboden fertig verlegt, die Innenwandbretter sind montiert und zum größten Teil (bis auf die Bretter unter den Fenstern) schon mit Messingschrauben befestigt. Macht so schon einen wohnlichen Eindruck.

IMG 20210310 132921

An den Achslagergehäusen der 14g werden die Sitze für die Gleitplatten nachgefräst.

210310 3a853337 a2d4 42f1 ade3 cf368d823658

Zur weiteren Bearbeitung wurde heute der Rahmen der E.K.B. 14g auf den Rücken gelegt.

 

210311 9af060fe a692 47d8 9ede 5aea86e8e1a9

Zur Bearbeitung der Treibzapfen unserer Mosbach - Mudauer Lok 4 haben die Kollegen in Mönchengladbach eine Vorrichtung gebastelt.

20210227 120801 Kopie

Die Treibzapfen sind an den Laufflächen super gehärtet und müssen daher geschliffen werden. Wegen der Form des Kurbelarmes kann das nur mit einer speziellen Schleifmaschine geschehen. Deren Scleifscheibe muß zwischen Treibschenkel des Zapfens und rückseitigem Ansatz der Kurbel passen. Aber gleichzeitig darf das Gehäuse der Schleimaschine nicht am Zapfen anstoßen. Auch hier ist Gehirnschmalz gefragt, wie das Problem auf einer der beiden vorhandenen Supportschleifmaschinen gelöst werden kann. 

Die kleinen Excenterkürbelchen hat EWK auch äußerlich bearbeitet, d.h. die schlimmsten Stellen der Kurbelblätter aufgeschweißt und sie am Umfang hübsch oval nachgefeilt. Zwar waren noch die Körnermarken der Herstellung zu sehen, aber der damalige Schlosser (Azubi?) hatte sich nicht unbedingt daran gehalten. Da konnte noch einiges an der Form verbessert werden.

20210301 085151 Kopie

Im Dezember hatten wir über die blindgeflanschte Schieberkasten-Entwässerung an der RUR berichetet. Zwischenzeitlich ist ein Entwässerungshahn bis auf das Einschleifen des Hahnkükens fertig bearbeitet. Als Unterlage eine Vergleichsaufnahme von der Lokomotive OEG 102.

210306 Hahn gross DSC05993 Kopie

Der im Bau befindliche Körting-Doppelsauger hat seine Düsen-Einsätze bekommen. Das links eingesetzte "Mundstück" lädt natürlich zu einem Versuch ein. Und tatsächlich: Klang und Klangfülle des Saugers im Trompeten-Modus sind beeindruckend!

210227 Körting DSC05986 Kopie

Im Hintergrund ein alter Sauger vom DEV, den wir uns als Muster ausleihen durften.

Die Gleitbahnen und der Kreuzkopf vom rechten Zylinder sind wieder eingebaut. Im Vordergrund das Handrad von der Feststellbremse.

210306 Gleitbahn einbau Kopie

Die Teile für die linke Seite. An der unteren Gleitbahn (hinten) ist der Festpunkt für den Schwinghebel der Joy-Steuerung angebracht. 

210306 Gleitbahn lose DSC05998 Kopie

Die frisch gestrichene Kulissenwelle der Joy-Steuerung wartet auf den Einbau.

210306 DSC05990 Kopie

Für diverse Armaturen haben wir uns neue Handgriffe aus Holz drechseln lassen.

210227 Handgriffe IMG 1181

Die Bearbeitung der Achslagerschalen der E.K.B. 14g hat begonnen.

Vorrichtung zum Spannen des Achslagergehäuses.

210303 Achslager 700193fd 5414 459e a02e 17aa26fd1244

Ausgedrehte Achslagerschale.

210303 Achslager 7c37f319 4bad 44ee 8a7f 6d522fe901dc

Nuten für den Weißmetallausguß.

210304 4ffc33ba 72cb 4077 8553 aa018dc26f06

 

Die Bleche für die Rückwand des Kohlenkastens sind gebogen und gekantet. Der Kohlenkasten steht auf dem Kopf.

210303 14g Kohlenkasten Lonkwitz2jpeg

Auch an der Führerstands-Innenseite vom Kohlenkasten werden die Bleche gerade angepasst. Auf dem Bild ist gut zu erkennen, daß der Kohlenkasten nicht bis zur Unterkante der Rückwand  / Oberkante des Lokrahmens reicht. Auch der Fußboden des Führerstands wird nicht direkt auf dem Fahrzeugrahmen liegen.  

210303 14g Kohlenkasten Lonkwitz1

 

Der Rahmenwasserkasten unserer Dampflok E.K.B. 14g bekommt einen neuen Deckel. Das Blech ist schon zugeschnitten und gebohrt. Wie unschwer auf dem Bild zu erkennen ist, fehlt noch die Rückwand des Wasserkastens.

220302 b1159123 5a53 4445 aaea ed805ecb1d87

Überkopf Anstreichen ist nicht angenehm - auch weil die Farbe ja eher der Schwerkraft nach unten folgen möchte. Die Kollegen bei Alan Keef Ltd. haben deshalb für die Lackierarbeiten den Rahmen vom OEG 1029 mit dem Bockkran angehoben und hochkant in die Werkstatt gestellt. 

 

Gestern haben wir zur Probe den Dreiwegehahn für Pfeife und Dampföler am Dom vom Kessel der RUR montiert. Der Hahnküken muss noch eingeschliffen werden und fehlt hier auf dem Bild. Der Abgang für den Dampföler wird blind verflanscht, da wir die RUR mit dem bereits in Düren verbauten Boschöler in Betrieb nehmen werden. Wir erhalten uns so aber die Option, die RUR später einmal mit einem Dampföler (wie auf der OEG 102) auszurüsten.  Ob die RUR bei der Auslieferung mit einem Dampföler oder einer Schmierpresse ausgerüstet war, geht leider weder aus der Werkzeichnung noch der Bauartbeschreibung hervor.

210227 Dreiwegehahn an K DSC05988 Kopie

 

 

 

An der RUR hat der Anbau der Zug- und Stoßvorrichtung begonnen. Noch nicht montiert sind der seitliche Haken und die Spindel der Balancierkupplung, auch die untere Maulkupplung muss noch eingesteckt werden.

210227 IMG 1185 Kopie 2 

Die Achslager der E.K.B. 14g sind aus der Gießerei zurück.

210226 c34917ae 367b 4899 9318 b2c591f0851c

Ein Eisenbahnfreund hat uns einen alten Koffer geschenkt. Der Koffer ist noch mit einem Frachtzettel aus Werdohl verziert. Der Koffer reist jetzt von Hüinghausen nach Veendam in unseres Magazin. Wir hoffen, dass der Koffer dann nächstes Jahr, als Ladegut in einem Gepäckwagen, zurück zur Sauerländer Kleinbahn nach Hüinghausen kommen wird.  

210225 DSC05978 Kopie

Unter Fallfenstern in Eisenbahnwagen gibt es versteckt hinter der Innenverkleidung  in der Seitenwand eine Blechwanne. Sie sammelt das Regenwasser auf, das am Fenster vorbei in die Wand läuft und führt das Wasser über ein angelötetes Röhrchen nach unten ab. Da beim geöffneten Fenster der Schlitz innen und außen jeweils einige Millimeter breit ist, sammelt sich hier im Laufe der Zeit auch ein buntes Sammelsurium aus Laub, alten Pappfahrkarten, Prospekten und sonstigem Müll. Teils sind das Gegenstände, die unabsichtlich hier hineingefallen sind, teils aber auch Gegenstände,  die "von den lieben Kleinen" hier mit Absicht hineingesteckt wurden. Welch ein Geschrei, wenn das Fenster plötzlich Pappi's Handy verschluckt hat! Wie gut, dass die Personenwagen unter dem Fenster eine Wartungsklappe haben. Sei es, um das Abfußröhrchen ab und wann wieder zu freizulegen - oder sei es, um durch die Öffnung der magischen Klappe mit dem Vierkantschlüssel den Familienfrieden zu retten und die verschwundene Fahrkarte oder Brieftasche (oder heute das  verschluckte Handy) wieder hervor zu zaubern!

200220 Auffangschale

Die Auffangwanne vor Montage der Innenverkleidung. Über der Wanne sind noch zwei Puffer angebracht, um das Fenster bei einem ungebremsten Herunterfallen weich abzubremsen. 

Neben Teilen, die ein Projekt aufhalten und bremsen, gibt es auch Teile, die bremsen sollen:

210223 f88f931e b415 4e57 a838 1ab9624a9afd

Die Kurbeln für die Görlitzer Gewichtsbremse sind fertig!

210223 0d083f57 30c6 4200 aa53 04aa44b74442

Ein Dank an den DEV, der uns mit Rat und Tat unterstützt hat.

 

 

Eine Treppe zum Himmel ist es zwar nicht ganz, wir haben uns aber viel Mühe gegeben, Trittstufen und Plattform-Beplankung an FKB 6 und FKB 10 möglichst authentisch zu rekonstruieren. Bei ihrer Nachnutzung als Datsche waren die Trittstufen bei den Wagen entbehrlich und entfernt worden. Da half dann nur das Ausmessen von Fabrikfotos und einer Werkszeichnung der Waggonfabrik Görlitz. Und zur Abstimmung und Freigabe der Rekonstruktion studierten wir statt eines CAD-Modells die Fotos der von unserem Schreiner testweise montierten Schablonen, 

IMG 2946

"Überkopfarbeiten" sind immer "beliebt". Wer schon mal einige Stunden lang für Arbeiten unter einem Wagen gelegen hat weiß, wovon ich spreche. Gegenüber einem einfachen flachen Rollbrett bietet die hier gezeigte Version schon deutlich mehr Komfort.

210221 IMG 20210202 122404 Kopie

 

Den Rahmenbereich innen unter den in der letzten Woche angebrachten Verstärkungsblechen haben wir heute schwarz gestrichen, damit in der nächsten Woche... 

210220 DSC05974 Kopie

... die hier bereits vormontierten Aufnahmen für die Maulkupplung vorne und hinten eingebaut werden können.

210220 DSC05975 Kopie

Die Verstärkungsringe an den Mannlochdeckeln waren unterrostet und werden deshalb erneuert.

210219 271fdfc9 cbae 4976 b41b 6c13623f10c7

Auch an den Anschraubflächen der Steuerungsträger gibt es tiefe Korrosionsnarben und falsch gebohrte Löcher. Im Sinne einer langfristigen Lösung wird der geschädigte Bereich sauber herausgetrennt und ein Flicken eingesetzt.

210219 a1955f5c 063d 40f6 83c9 dfb1201f3384

In den letzten beiden Wochen hat der Kohlenkasten unserer 14g deutlich an Kontur gewonnen. Gut ist zu erkennen, daß der Kohlenkasten auf der Führerstandsseite in der Mitte eingebuchtet ist. Für den Bau steht der Rahmen des Kastens momentan auf dem Kopf.

14g Kohlenkasten Rahmen

Bei den Arbeiten am Rahmen unserer E.K.B. 14g ist der Winkelschleifer ein unentbehrliches Werkzeug.

210216 2fb88d7c c7c8 458f 9c38 063026d33e9b

Ein Blick durch das geöffnete Mannloch im Rahmenwasserkasten nach unten. An den Funken ist zu sehen, dass auch hier im "Unterdeck" fleißig gearbeitet wird.

210216 551f36ec 2e37 46ce 974d 6a28e84e824e

in den nächsten Tagen geht ein weiterer Achslagerkasten-Typ in den Guß. Diesen Typ hat beispielsweise die Waggonfabrik Van der Zypen & Charlier bei vierachsigen Güterwagen für die Kleinbahn Piesberg Rheine verwendet.

IMG 0085

Eine beachtliche Anzahl an Modellen ist für das Abformen der Sandgußformen und der Kernkästen erforderlich.

IMG 0092

Nach der Abnahme der Zylinder sind im vorderen Bereich auch die Ecken und Kanten zugänglich, die beim ersten Sandstrahlen des Rahmens vorher nicht erreichbar waren. Die Kollegen sind in den Rahmen gekrochen und haben alle Kanten und Ecken freigekratzt oder freigeschliffen. Teilweise hatte sich hier aus Öl und Fett über die Jahrzehne eine bitumenartige Masse gebildet, die beim vorherigen Strahlen aus der Entfernung nicht wegzubekommen war. 

210213 626abd52 3678 4c75 af65 927936ab6552

 

Die Dreh- und Bohrarbeiten am Lagerbock für die Handkurbel der Görlitzer Gewichtsbremse des FKB BPwPost 6 sind fertig. Die beiden Rohlinge für unseren PwPost SKB 15 und unsere Dampflok 2 sind direkt mit bearbeitet worden, damit die aufwändigen Rüstarbeiten nur einmal anfallen.

210211 4c1feb27 6cdf 44f7 a1c0 7b70fcddceef

Heute war bei der RUR Niet-Tag. Auf dem vorderen Verstärkungsblech liegen bereit: Links der Niethammer, daneben ein kleine Zange, um von unten durchgesteckte Niete festzuhalten. Im Hintergrund der Döpper für den Niethammer, rechts der pneumatische Gegenhalter und unten rechts ein Einsatz für den Gegenhalter, mit dem man auch schön in die Ecken kommt. Das Verstärkungsblech ist für die Nietung vorbereitet.

210213 DSC05944 Kopie 2

Ein große Hilfe ist der elektrische Nietglüher. Dieser Niet wird gleich mit der Nietzange gepackt, und dann muss es schnell gehen.

210213 DSC05948 Kopie

Ein paar Sekunden weiter: Mit der Nietzange (links auf dem Blech hinter dem Hammer) wurde der Niet gepackt, von unten durch das Loch gesteckt, oben mit der kleinen Zange festgehalten, bis der Gegenhalter in richtiger Position ist und den Niet von unten gegen das Blech presst. Ein im Kuppelkasten aufgelegtes Blech dient als Widerlager für den Gegenhalter.

210213 DSC05956 Kopie

Von oben wird mit dem Niethammer der Niet gestaucht und der Kopf angeformt.

210213 DSC05958 Kopie

Für den neuen Querträger wurde aus dem alten Querträger und 4 Flacheisen ein Vorrichtung zum Nieten gebastelt. Hier kann sich der Gegenhalter optimal abstützen.

210213 DSC05960 Kopie

Etwas später ist der neue Querträger zusammengenietet und eingebaut. Am Längsträger ist der Querträger mit 2 Schrauben temporär fixiert. Mit einer Nietloch-Reibahle wird das Loch für die nächste Nietung vorbereitet.

210213 DSC05967

So sieht es aus, wenn der glühende Niet von innen durchgesteckt wird. Sobald der Gegenhalter richtig sitzt geht es mit dem Nieten los.

210213 DSC05961 Kopie

Am Nachmittag sind 67 Niete verbaut und der Rahmen ist fertig.

210213 DSC05971 Kopie

In Mönchengladbach warten die neuen Treibzapfen für unsere Mudauer Lok 4 auf das Einpressen in die Radsätze.... 

20210123 145904

... und in Zamberk liegen die Treibzapfen für die E.K.B. 14g für die Wärmebehandlung bereit. Mal schauen welcher Radsatz das Rennen macht und zuerst fertig ist.

210210 674de37e a77e 4b06 99fe 7847c53d1caf

Nachdem wir bereits vor geraumer Zeit die neuen Gehäuse bekommen haben, geht es jetzt an die spanende Bearbeitung. Hier der Bericht aus der "Luftsauger-Bastelbude" im Hobbykeller des Kollegen:

Eine Bohrschablone für Düsen- und Stiftschraubenbohrungen ist angerissen und wird auf dem Frästisch ausgerichtet. Die Schablone liegt auf Unterlagen, damit der Kollege nicht in den Frästisch bohrt.

Luftsauger Bohrschablone ausrichten

Ausspindeln der Düsenbohrungen auf Paßmaß

Luftsauger Bohrschablone ausspindeln

Exzentrische Aufspannung des Diffusorgehäuses auf der Planscheibe mit einigen Auswuchtgewichten - mit der Drehzahl ist er nur auf 160 min-1 gegangen - das Gehäuse soll ja beim Drehen nicht abfliegen...  

Luftsauger Diffusor Planscheibe

Ausdrehen des ersten Düsensitzes. Aufgrund der Drehzahlbegrenzung ergibt sich keine vernünftige Schnittgeschwindigkeit, deshalb und aufgrund der gewaltigen Auskragung gibt es einen erhöhten Geräuschpegel durch Rattern. (Kann die Ehefrau vom Kollegen aus dem Wohnzimmer eine Etage höher bestätigen :-)  )
 Bei der nächsten Bohrung probieren wir über einen sehr scharf und ohne Eckenradius geschliffenen HSS-Bohrstahl (ist gerade auf dem Postweg vom Lieferanten unterwegs) die Schnittkräfte herabzusetzen, um das Rattern zu vermeiden. Ansonsten müssen wir einen Plan B überlegen.  

Das Diffusorgehäuse wurde vorher mit der Meßuhr auf Rundlauf der vorgegossenen Bohrung ausgerichtet.

Luftsauger Diffusor Ausdrehen

Das (vorläufige) Resultat: Diffusorgehäuse plangedreht und Bohrung für die große Düse fertig.

Luftsauger Diffusor aus und plangedreht

Der nächste Schritt: Aufgelegte und mit Lehrdornen (auch mal eben schnell aus Resten gedreht) an der vorhandenen fertigen Düsenbohrung und der vorgegossenen zweiten Düsenbohrung ausgerichtete und mit Traversen festgeschraubte Bohrschablone. Unten sieht man die Vorrichtung zum Aufspannen des Gehäuses auf die Planscheibe, bestehend aus einer Platte mit aufgesetzem Gewindezapfen G 2", auf den man das Gehäuse mittels dem als erstem Arbeitsschritt gefertigten G 2"-Innengewindes aufschrauben kann. Bei sehr genauem Hinsehen erkennt man in den kleinen Bohrungen der Schablone oben auf dem Diffusorgehäuse die eingesetzten gehärteten Bohrbuchsen, die verhindern, dass die Lehre beim Bohren der Löcher für die Stiftschrauben zu schnell verschleißt.

Als nächstes kommt das Gehäuse wieder auf die Planscheibe und wird mittels Meßuhr so ausgerichtet, dass die kleine Bohrung in der Lehre (wo der Messingdorn drinsteckt) genau rundläuft - auf diese Weise ist gewährleistet, dass der Düsenabstand genau passt. Die Lehre wird später auch beim Bohren der anderen Gehäuseteile verwendet, sodass sich an allen Teilen hinterher der gleiche Abstand der Düsensysteme ergibt und alles exakt fluchtet. Nun ja, so weit die Theorie ...

Luftsauger Diffusor mit Bohrschablone

Am Rahmen geht es mit dem Abbauen diverser Anbauteile voran. Hier zuunterst auf der Palette liegen die beiden Steuerungsträger ...

210210 c34b5d7e d50e 4fcb aab4 94b6a842c720

...und hier ist die frühere Befestigungsstelle des rechten Steuerungsträgers am Wasserkasten zu sehen.

210210 72f43768 5c24 47d9 89e0 75da66e3eda2

Die vor und hinter den Zylindern am Rahmen angeschweißten Leisten sind schon weggeschliffen. Die Leisten waren ein Grund für den Abbau der Zylinder: Eine Vermutung vor dem Abbau war, dass in Finnland die Leisten angeschweißt worden waren, weil sich die Zylinder gelockert hätten. Hatten sie aber nicht; die Zylinder saßen bombenfest. Ein Vorteil der abgenommenen Zylinder ist, dass die Befestigungsflächen der Zylinder nun  "für die nächsten 100 Jahre" vor Korrosion geschützt werden können. Auch ist der Rauchkammersattel jetzt für weitere Arbeiten wesentlich besser zugänglich.

210210 a0c39f29 b425 48eb 834f 423aa32a5f85

Als Gelegenheit konnten wir ein neuwertiges Paar saugender Strahlpumpen der Bauart Friedmann erwerben. Sie sind eingelagert, bis wir nach Fertigungstellung der RUR und unserer Mudauer Lok 4 das nächste Lokprojekt beginnen.  

210110 Strahpumpe Friedmann DSC05914

...stehen FKB 10 und FKB 6 nicht. Für Innenausbau und Details ist es aber praktischer, wenn die Wagen direkt hintereinander komplettiert  werden. Im Laufe des Jahres wird der Dritte im Bunde - unser Salonwagen KKB 7 - das Duo ergänzen.

IMG 20210205 WA0004

Auch unser O-Wagen GbKB 1050 ist in den letzten Wochen ein gutes Stück vorangekommen. Die Radsätze, die Blattfedern und Teile der Zug- und Stoßvorrichtung sind schon seit geraumer Zeit fertig und liegen für die Endmontage bereit. 

210206 Flachwagen DSC05942 Kopie

Die neuen Radreifen der RUR werden final profiliert. Auf der Drehbank ist - erkennbar an der Kröpfung - die Treibachse der Lok.

210206 3ee8cb40 1fdd 49b5 b2d5 1bccbd8d36ff

Einige hundert Kilometer entfernt werden Teile aus Rotguß aufpoliert, weiter am Rahmen gestrichen und die Montage der Steuerungsteile vorbereitet. 

210206 DSC05943 Kopie 2

Der Rahmen liegt nun mit abgebauten Zylindern auf der - erkennbar etwas zu kleinen - Richtplatte. Die Auflagefläche der Zylinder werden jetzt gereinigt, danach folgt die Rißprüfung.

210205 862aee93 4ac0 4aff 8418 fdc8e9e7fe32

Im Rahmen der Instandsetzung des Rahmens werden an unserer Lok auch die Zylinder abgebaut. Dies ermöglicht nicht nur einen Blick "hinter" den Zylinder und den Austausch abgängiger Paßschrauben. Auch das Planen des Schieberspiegels wird einfacher.

210204 d7567cfd 71f9 422e bfc9 cddf53822b8f

Der Kessel unserer Mudauer Lok 4 steht mit ausgebauter Feuerkiste und ausgebautem Rohrsatz in Mönchengladbach. Eine neue Rauchkammer ist in Arbeit.

Kessel

Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Korrosion an Fahrzeugen durch das "Mikroklima" beeinflußt wird. Dieser Türflügel von unserem O-Wagen OEG 1029 ist im oberen Teil noch recht passabel erhalten. Die Unterkante des Türrahmens hingegen, die während der jahrelangen Abstellung durch Dreck und Laub auf den Bodenbrettern wohl immer in der Nässe stand, ist bis auf einen schmalen Streifen bis zur Unkenntlichkeit weggerostet. Auf Bild sind die beiden Trennschnitte zu erkennen, an denen ein neues Unterteil angesetzt wird.  

210102 P1030600

Hier ist die reparierte Tür - im Hintergrund - zu erkennen. Im Vordergrund ein anderer Türflügel, von dem nur noch die Beschläge zu retten waren.

210102 P1030605

Der Bau des hinteren Kohlenkastens der Lok hat begonnen. Ohne die Zeichnung (hängt außerhalb des Bildes an der Wand) wäre das Zusammensetzen der Profile sicherlich ein großes Puzzle.

210129 Kohlenkasten DSC05934 Kopie

In Krefeld wurde für unsere Lok 4 von Mosbach - Mudau die Bremswelle aufgeschweißt und danach die Lagerstellen und Bremshebelsitze auf Paßmaße abgedreht.

20210121 154931

 

 

Der neue hintere Querträger für die RUR ist fertiggestellt.  Vor Zusammenbau und Einbau werden Winkel und Blech an den Stoßflächen noch grundiert.

210130 DSC05935 Kopie

Der Zylinderblock und ein Teil des Rahmens sind bereits schwarz gestrichen, damit die Gleitbahnen wieder montiert werden können. Der restliche Rahmen folgt sobald der Querträger, Knotenbleche und Verstärkungswinkel eingenietet sind.

210130 Block DSC05938 Kopie 

 

Der Aufbau des Wagenkastens vom FKB 10 ist jetzt abgeschlossen. Die Stirnwände sind verkleidet und auch die Dachlattung ist angebracht. 

IMG 20210128 174614

Auf dem Fahrgestell vom FKB 10 wird der Grundrahmen montiert....

IMG 20210126 085929

und danach die Seitenwände aufgestellt. 

IMG 20210126 172003

Ein Radsatz der E.K.B.14g ist aktuell zum Ausspindeln der Bohrungen für die Kurbelzapfen auf dem Bohrwerk.

210123 e90be9ba a0ef 40c4 9fe7 6efa1b57dd5d

Da hier alles stimmen muss macht das der Chef in Zamberk persönlich und am liebsten am Wochenende. 

210124 e93278b0 5451 4196 9fdd e9deb9df8fe3

Das sieht schön aus! 

210124 451186a0 e2fe 49c4 9eec 972724fd683a

 

Die Zeit, wo die Blattferdern und die Radätze zur Instandsetzung in den Fachwerkstätten weilen, nutzen wir zur - ungeplanten - Überarbeitung der Aufhängung der Lok. Ziel sind Überarbeitung der Blattfedern und ihrer Aufgängung. Die RUR hat eine Vierpunktlagerung, der Rahmen hängt über jeweils 2 Haken an den vier Blattfedern. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Blattfedern in die Haken eingearbeitet. Dies wollten wir nicht so lassen.

210123 IMG 8148 Kopie

Zur Instandsetzung wird nicht nur schweres Gerät benötigt...

210123 DSC05924 Kopie

... sondern auch Fingerspitzengefühl und Geduld für die Feinarbeit. Gut ist auf diesem Bild auch die neue Buchse im Aufhängehaken zu erkennen. 

210123 DSC05928 Kopie

Auch die 8 Federböcke wurden neu ausgebuchst und auch neue Bolzen anfertigt. Hier ist offenbar seit Zeiten der Dürener Dampfstraßenbahn nicht mehr geschmiert und nachgeschaut worden. Die ausgetauschen Teile werden hier nach dem Wiederanbau sorgfältig grundiert. 

210123 DSC05929 Kopie

Nebenbei läuft der Anstrich diverser Anbauteile. Im Bild die gemeinsame Bremswelle der Fuß- und Feststellbremse mit ihrem großen Rückstellgewicht. Hinten auf der Palette die beiden Kuppelstangen.

 210123 DSC05932 Kopie

Leider sind die Handgriffe, die früher z.B. an den Absperrhähnen von Dampfheizungen zu finden waren, in aktuellen DIN-Normen und dem Katalogsortiment zu Normalien nicht mehr zu finden. Das Modell zur Nachfertigung ist gestern fertig geworden und auf dem Weg zur Gießerei.

IMG 0068

 

Ein Eisenbahnfreund aus Berlin hat uns für unsere Sammlung an historischem Ladegut vier alte Gereidesäcke aus den 
Jahren 1883 bis 1911 geschenkt.  Besten Dank!

210121 Getreidesäcke

Zur Rubrik: Arbeiten, die später niemand sieht.
In den letzten Tagen haben wir uns um die Zylinderentwässerungshähne an der RUR gekümmert. HIer der Ausgangszustand bei der Rücklieferung aus England:

Zylinderentwässerung Rur rechts 

Zunächsteinmal waren die Hähne ohne Dichtung in den Zylinder eingeschraubt. Nach der Demontage haben wir festgestellt, dass die Hähne nicht eingeschliffen waren und die Küken so weit verschlissen sind, dass die Bohrungen nicht mehr übereinander standen - d.h. bei geöffneten Hähnen wäre kaum etwas durchgegangen.

Wahrscheinlich stammen die Hähne nicht alle von derselben Lok, und das Gestänge muß mal irgendwann (nicht zwangsläufig in England) geändert worden sein: Der Hebel auf der Betätigungswelle (im Foto der dritte Hebel von rechts) hat eine andere Länge als die Hebel auf den Hahnküken - das funktioniert also schonmal nur, wenn sehr viel Spiel in den Gelenken ist (war natürlich so - massive Verschleißspuren an den Hebelzapfen). Der erste Hahn (also der erste Hebel von links im Foto) ist deutlich kürzer als die übrigen, was dazu führt, dass der Hahn einen größeren Winkelausschlag erfährt als die übrigen. Nicht sinnvoll.

Aufgrund des starken Verschleißes werden die Küken neu angefertigt, ebenso Betätigungshebel gleicher Länge; dazu werden auch zueinander baugleiche Gehäuse angebaut. Daneben soll aber auch die Kinematik wieder passen und wir haben versucht, den Originalzustand zu rekonstruieren: 

 Zylinderhähne Rur2

Alle Hebel an den Hähnen sind gleich lange; die 3 Hähne sind durch eine durchgehende Stange gekuppelt. Der Betätigungshebel ist durch eine extra Stange an den mittleren Hebel gekuppelt. Der Zapfen am mittleren Hebel nimmt also 2 Hebel auf und muß daher länger sein als die anderen - das ist an den Originalteilen tatsächlich auch so vorzufinden. Nach der Theorie in CAD der praktische Versuch als Pappkonstruktion an der Lok:

Zyl Hahnzug Pappe

Der Metallbauer hat die ersten fünf Bankgestelle als Probesatz fertig gebogen und mit je 3 kleinen Schweißpunkten geheftet. Nach Erfahrungsaustausch mit den Kollegen beim DEV werden die Gestelle in RAL 3009 "Oxydrot" lackiert.
IMG 20210116 142322
Auch an den Wagenkästen sind die Arbeiten gut vorangekommen: Spriegel und Grundrahmen vom FKB10 sind komplett demontiert, die Innenseiten des Spriegels inklusive Sparren und Pfetten sind geschliffen, gespachtelt, grundiert, Bier-lasiert und bis auf die Fensterelemente fertig lackiert - das passiert morgen.
Letzten Donnerstag sind die langen Teile (Pfetten und Längsteile des Grundrahmens) nach Coburg gebracht worden. Die Pfetten sind innenseitig fertig lackiert und der Grundrahmen von ist innen und unten mit dem Bitumenanstrich wie beim FKB 6 imprägniert. Nächste Woche wird in Coburg der Grundrahmen auf dem Fahrgestellt vom FKB 10 montiert und der Unterboden eingebaut.

Desweiteren wurden am KKB 7 die Schablonen für den nächsten Grundrahmen angepasst.

Die Kurbelzapfen für die 14g sind vorgefertigt. Die Lagerflächen müssen noch auf Maß geschliffen werden. 

210116 Zapfen 9525e93f 95ec 4963 b970 7097ef8d2851

Der Querträger mit den hinteren Haltern für die Gleitbahnen ist wieder eingebaut. Gut sind am Querträger und den beiden L-Winkeln die neuen Paßschrauben zu erkennen. 

210109 Querträger DSC05907 Kopie

Parallel werden diverse Anbauteile grundiert. Im Bild neben zwei Zughaken der vordere und hintere Schienenräumer.

210109 Schienenräumer DSC05911 Kopie

 

 

 

Drei Strahlpumpen in der Größe 125 l / min der Bauart Strube sind fertig aufgearbeitet, wovon 1 Pärchen aus linker und recher Pumpe für die E.K.B. 14g vorgesehen ist. Da die Strahlpumpen über Jahrzehnte von verschiedenen Firmen gebaut und optimiert wurden, sind bei genauem Vergleich der "baugleichen" Strahlpumpen dann doch diverse Unterschiede von Pumpe zu Pumpe zu entdecken.

210106 DSC05897 Kopie

Wie bereits vor einigen Wochen geschrieben, gibt es am Rahmen der RUR noch einige Nacharbeiten. Der Querträger, auf denen die Gleitbahnen vom Kreuzkopf aufliegen, bekommt neue Paßschrauben. Hierzu müssen die Löcher für die Paßschrauben neu gebohrt und aufgerieben werden. Hier der ausgebaute Querträger auf der Werkbank.

210106 DSC05902 Kopie

An der roten Grundierung ist zu erkennen, wo der Querträger wieder reinkommt. Später würden wir an diese Stelle nicht mehr herangekommen, ohne die Lok erneut wieder weitgehend zu demontieren. 

210106 DSC05900 Kopie

Nein - das ist kein Vogelkäfig!
Neben dem Funkenfänger in der Rauchkammer hat die RUR auch noch einen zweiten Funkenfänger als Aufsatz oben auf dem Schornstein. 

210102 DSC05895 Kopie

 

Die letzten Tage wurden genutzt, um Übersichten, Unterlagen und Literaturangaben zu unseren Fahrzeugen zu sichten. Neben neuen Daten gibt es auch neue Fragen.

In einer abdruckten Baurechnung der Lokalbahn Speyer - Neustadt aus dem Jahr 1905 wird die Beschaffung unseres Personenwagens Bay BCL 9300 genannt. Während der Bay 9300 in den 1930er Jahren zur Walhalla-Bahn kam und dort früh ausgemustert wurde, verschlug es das Schwesterfahrzeug Bay BCL 9299 nach 1955 auf die Insel Wangerooge. In der Literatur wird für den Wagen (wie für andere Wagen der Baujahre 1904 und 1907, die von der Lokalbahn Speyer - Neustadt auf die Insel kamen) als Hersteller die Waggonfabrik Rastatt genannt.
Nun sind die genannten Hauptabmessungen, Fensterteilung und sonstige Baudetails identisch mit den Personenwagen, die MAN ab 1890 an die Lokalbahnen in der Vorderpfalz geliefert hat. Unser Personenwagen II Klasse Bay BL 9302 (Bild vor dem Einlagern siehe unten) mit dem Baujahr 1890 stammt eindeutig von MAN, da das Fabrikschild noch am Rahmen ist.
Hat jetzt Rastatt im Jahr nach Zeichnungen der Pfälzischen Eisenbahn die Konstruktion von MAN nachgebaut - oder stimmt die Angabe zum Hersteller nicht? 

Bis wir die beiden Wagenkäsen aus dem Arbeitsvorrat angehen, werden sicherlich noch einige Jahre ins Land gehen. Also noch genügend Zeit für die weitere Fahrzeugforschung.

2012131 Bay9300 DSC 4765

Nach Messungen am alten abgängigen Kohlenkasten der Lok, Vergleichsmessungen an drei anderen erhaltenen Tenderloks von Krauss (für die Gestaltung der Griffstangen und der Seitentüren), dem Studium der Werkzeichnung und der Untersuchung diverser Fotos der E.K.B. 14g und ihrer Schwestermaschinen haben wir im Dezember die Fertigungzeichnung für den hinteren Kohlenkasten freigegeben.

Der Rohbau erfolgt wieder bei Lonkwitz in Wetzlar, die Nietarbeiten werden wir selber in 2021 in der Werkstatt der Sauerländer Kleinbahn durchführen.

201227 Kohlenkasten 14g

 

 

Als Abwechselung zum Papierkram wurde heute noch ein Fabrikschild für die E.K.B. 14g etwas aufpoliert.

201223 Fabrikschild

Die ersten Laserteile für die Lehnen aus 40 x 5 mm-Blech sind beim Metallbauer, damit er die ersten Biegeversuche machen kann.  Das hat auch ziemlich gut geklappt; Ergebnisse sind auf dem Foto zu sehen; im Hintergrund die schon am 14. Dezember gezeigte Biegelehre. Die beiden ersten Probe-Teile sind zur besseren Ansicht an 3 Stellen zusammengepunktet. In der finalen Ausführung weden die Gestelle zusammen genietet. 

IMG 20201219 150923

Wir sind mit der zweiten Grundierschicht fertig. Der Zylinderblock ist von 5 Seiten bereits schwarz lackiert. Mit der Endlackierung des übrigen Rahmens warten wir, bis die Querträger und Knotenbleche eingenietet bzw. mit Paßschrauben festgeschraubt sind. 

201221 Rahmen grau DSC05887 Kopie

Wir haben diese Woche aus England wieder neue Bilder vom OEG 1021 bekommen. Die Fertigstellung des O-Wagens ist für Frühjahr 2021 eingeplant.

201220 P1030530 Copy

Bei unserem O-Wagen GbKB 1050 ist die erste neue Pufferbohle vormontiert. Die Pufferbohle am hinteren Wagenende liegt noch für Anpassarbeiten auf den Längsträgern.

201219 DSC05877 Kopie

Bereits im Tagebucheintrag vom 17. Oktober 2020 hatten wir über diesen blindgeflanschten  "Rätselstutzen" (in der Mitte zwischen den Zylindern, wo das Gewinde freilieg) berichtet. 

Rätselanschluß

Unsere Vermutzung war, dass es sich um eine frühere Entwässerungsleitung für den Ausströmkasten handelt, da die Ausströmleitung oben angebracht ist und es hier dann einen Wassersack gibt. Eine solche Entwässerungleitung mit Absperrhahn ist auch an der OEG 102 zu finden (siehe Bild vom 17. Oktober).

Aber:

Entwässerungsstutzen Ausströmung

Unter dem eingangs erwähnten "Rästelstutzen" liegt noch ein Flansch - natürlich auch blindgeflanscht und total zugesetzt (Foto nach dem Freibohren). Wir denke,n dies ist der Anschluß für die an OEG 102 noch vorhandene Entwässerungsleitung. Aber wofür ist der obere (vom Querschnitt her kleinere) Anschluß? Wenn man sich das erste der beiden 102er-Fotos ansieht, kann man sich auch dort 2 Anschlüsse einbilden, wovon der obere verschlossen ist.

Unsere Theorie ist, dass dort irgendentwas angeschlossen war, das sich in den Ausströmkasten hinein entwässert - aber was? Gedankenspiel: Wenn die Lok im Auspuffbetrieb fährt, kann sich im Bereich zwischen Wechselschieber und den Kondensatorschlangen Kondenswasser bilden, das dann vor dem Umschaltschieber stehen bleibt (das Wasser aus den Kondensatorschlangen sollte ja infolge des Gefälles der Schlangen in den Kühlwasserbehälter abfließen). Wäre es denkbar, dass hier eine dünne Leitung das Abfließen des Wassers aus der Kondensatorleitung in den Ausströmkasten ermöglichen sollte? Oder wurde aus irgendwelchen Gründen eine geringe Menge Abdampf für irgendetwas benötigt, der an diesem Stutzen abgenommen wurde?

Wer andere Vorschläge hat, ist herzlich eingeladen uns seine Idee zu mailen!

Das Grundieren des Zylinderblock bringt auch Details zu Tage, die wir bisher übersehen haben. Dieser Entwässerungsstutzen für den Schieber war uns schon bekannt - und auch die Tatsache, dass Alan Keef den Stutzen einfach blindgeflanscht hatte.

Schieberentwässerung

Bisher waren wir der Ansicht gewesen, dass diese Entwässerung früher ständig offen gewesen war. Beim Pinsel des Blocks von unten sah der Kollege Folgendes...

Entwässerungshahn unten mitte

... ein weiterer Stutzen unter dem Zylinderblock, der im Nichts endet. Wir vermuten nun, dass der Kanal des mittleren Entwässerungshahns nicht bis in den Zylinderraum durchgeht, sondern über eine (fehlende) Verbindungsleitung mit dem Schieberkasten verbunden war. Der mittlere Entwässerungshahn entwässert also über die (zu ergänzende) Leitung den Schieber.

Trotz Lockdown laufen die Arbeiten bei Kleinbaan im Homeoffice, den Arbeitskellern und den Werkstätten weiter. Unser Schreiner hat noch schnell weiteres Holz für den Salonwagen und auch schon das nächste Projekt - den Bielefelder PwPost 38 - geholt. Sicher ist sicher.

Anbei ein historisches "Lok unter" von der Kleinbahn Selters Hachenburg aus dem Jahr 1917. Aber nach der Bergung ist die verunfallte Lok (wahrscheinlich die Nr. 1 und nicht unsere Lok 2) noch etliche Jahre weitergefahren. Auch dieser Lockdown wird vorübergehen. 
(Bild Sammlung R. Molz)

1917 Unfall SH

 

Im Gegensatz zu einem Modellbahner, der mal eben schnell in seiner Grabbelkiste nachschaut, ist es bei z.T. einigen 100 km voneinander entfernten Büros, Werkstätten und Lagern nicht so einfach nachzuschauen, welche Ersatzteile jetzt vorhanden sind oder noch fehlen. Da freut man sich, wenn man vom Kollegen eine solche Übersicht erhält:

Brenswagen mit Stückliste Kopie

Die hier noch fehlenden Umlenkrollen mit 100 mm Durchmesser werden übrigens auch nach über 120 Jahren heute noch im passenden Speichendesign gefertigt und können so per Katalog bestellt werden.

Die 3. Klasse der Lenz-Personenwagen von Görlitz hatte Holzbänke mit Sitzgestellen aus Stahl. Leider waren in unserem FKB 10 keine Bänke mehr vorhanden. Nun ist es schwierig, nur aus den Schnitten in Werkszeichnungen und aus den wenigen Innenraumfotos - wo zudem wenig vom Unterbau der Bänke zu erkennen ist - die genaue Konstruktion zu rekonstruieren.
So traf es sich, dass die Hirzbergbahn für ihren Görlitzer Personenwagen der GWME bereits gleiche Sitzgestelle nachgefertigt hat und hierzu vorab baugleiche Sitzgestelle in den Görlitzer Personenwagen vom DEV nachgemessen hatte. Dankenswerterweise haben uns die Kollegen von der Hirzbergbahn ihre Zeichnung der Sitzgestelle ausgeliehen. Unser Schreiner hat die Zeichnung digitalisieren und eine Biegelehre für die Sitzgestelle lasern lassen. Als kleines Dankeschön fräsen wir dann bei der Anfertigung der Holzleisten für unsere Bänke für die Kollegen in Georgenthal gleich die "Kniekehlenleisten" für ihre Bänke mit.   

IMG 20201212 141352 Kopie

In der privaten Sammlung eines unserer Mitstreiter fand sich noch ein Reglerschmierhahn, den wir auf der RUR oder der 5i verbauen können. Damit der Hahn auch im Betrieb nachgefüllt werden kann, hat er zwei Absperrhähne. 

201212 DSC05871 Kopie

Für das Grundieren haben wir die RUR doch noch weiter demontiert. So ist jetzt auch die Steuerwelle abgebaut. In den nächsten Tagen ist noch etwas "Überkopfarbeit" beim Streichen der Unterseite angesagt. Danach machen wir mit dem zweiten Grundieranstrich - zum besseren Kontrast mit der ersten Lage  in grauer Farbe  - weiter. 

201212 DSC05872 Kopie

In England bei Alan Keef sind weiter die beiden OEG Güterwagen 1021 und 1029 in Arbeit. OEG 1029 hat eine neue Pufferbohle erhalten.

201126 Rahmen 1029 P1030405 Kopie

Für das 2. Klasse Abteil unseres FKB BPwPost 6 darf die Innenausstattung auch etwas höherwertig sein.

201209 Aschenbecher FKB Kopie

 

Nachdem in den letzten Tagen die Nacharbeiten am Rahmen gemacht wurden haben wir begonnen, den Rahmen zu grundieren. Damit wir gut in die Ecken kommen sind Verstärkungswinkel, Pufferträger und ein Querträger ausgebaut. Diese werden später wieder eingenietet oder festgeschraubt. 

201205 DSC05860 Kopie

Die Vorderseite der RUR. 

201205 DSC05867 Kopie

s

 

 

Der erste Musterhahn für die Dampfheizung ist fertig. Rechts im Bild ein Stutzen, den wir für das Abdrücken der Hähne angefertigt haben.

 201128 Hahn DSC05852 Kopie

Für den Griff vom Absperrhahn läuft noch der Modellbau.

Griff 13d

 

EWK hat zwei neue Schieberstangenstopfbuchsbrillen aus Rotguß gefertigt, noch ohne Schraubenbohrungen. Ein erster Anpaßversuch mit den neuen Schieberstangen zeigte, daß es auf der linken Seite augenscheinlich gut durch die Führung am hinteren Zylinderdeckel paßt.

20201120 145121

Auf der rechten Seite muss hingegen noch gerichtet werden. Wir wußten, daß eine Schieberstange mal verbogen war. Offensichtlich gab es mal eine Krafteinwirkung, die nicht nur die Schieberstange, sondern auch die Führung deformierte. 

20201120 145148 

 

Während die neuen Radreifen für die E.K.B. 14g auf der Drehbank sind, werden auf dem Bohrwerk an den Radsätzen die Bohrungen für die Kuppelzapfen ausgespindelt.

201201 106a707a cbfc 451d a437 14d388c97516

So ist gewährleistet, dass die neuen Zapfen später fest und an der richtigen Stelle im Radsatz sitzen werden.

201201 1cc4db81 b012 4197 925a 5e1d44b3bece

Heute sind die am Freitag gelieferten Radreifen bereits auf die Drehmaschine gegangen. Passend zum Außendurchmesser und zum Stichmaß der Felgen werden die Radreifen innen ausgedreht.

201130 0ba216c5 bc2a 450c 9abd 8754aa69b34b

Der Rahmen der E.K.B. 14g ist in Zamberk angekommen. Aktuell sind damit die Fahrwerke von 3 Dampfloks parallel an unterschiedlichen Standorten (MM 4 bei EWK in Krefeld, RUR in der Werkstatt der MME in Hüinghausen) in Arbeit.

201126 Rahmen in Zamberk

Bei der RUR hat die Federaufhängung für uns zu viel Spiel. Wir wollen deshalb die Haken neu ausbuchsen solange wir hier noch gut rankommen. Leichter gesagt als getan - die zugehörigen Bolzen sitzen bombenfest im Rahmen. Damit der Hydraulikzylinder den Rahmen nicht auseinander drückt, ist oben am Rahmen ein Flachstahl zur Verstärktung angeschraubt und unten am Rahmen eine Gewindestange als Zuganker eingesetzt.

201128 DSC05857 Kopie

Vor dem Grundieren des Rahmens werden die Falze zwischen den Rahmenblechen und den Winkelfprofilen mit Kriechöl gefüllt.

201128 DSC05859 Kopie

Die neuen Radreifen für die E.K.B. 14g sind in Zamberk eingetroffen.

201127 Radreifen 14g

In Krefeld wurden die Puffer und die Zugvorrichtungen vorne und hinten montiert und vorne auch das Abdeckblech samt Haken für Triangel und Leerkupplungskopf angebracht.
Neben einer Balancierkupplug mit Schlitzpuffer hat die Lok auch einen Mittelzughaken. Dadurch kann die Lok auch ohne weitere Adapter mit unseren OEG-Wagen oder unseren Lenz-Wagen gekuppelt werden. 

20201120 145246 Kopie

In den Jahren 1917 und 1919 beschaffte die Nassauische Kleinbahn AG von der Waggonfabrik Görlitz 35 Muldenwagen. Aufgabe der Muldenwagen war der Transport zwischen Steinbrüchen im Raum Hohlenfels / Mudershausen und dem Loreleyhafen in Sankt Goarshausen. Nach dem Abbau der Strecke Sankt Goarshausen - Nastätten verblieben 6 dieser Klappmulden im Loreleyhafen. Seit sicher 40 Jahren sind die Mulden nicht mehr in Benutzung. Das zugehörige Krangeschirr wurde schon vor Jahren verschrottet, ebenso eine der Mulden. Aktuell wird der Häusener Kran im Loreley-Hafen als Denkmal renoviert und eine Klappmulde wird als Standexponat beim Kran verbleiben.

Kleinbaan konnte die vier überzähligen Mulden übernehmen. Anhand kleiner Details können wir mindestens eine Mulde einem Muldenwagen mit Bremserhäuschen (vermutlich NKB 530) zuordnen; ein Paar Mulden stammt aus der Nachlieferung Baujahr 1919 (NKB 531 - 535). Die Fahrt zum Sandstrahlbetrieb ging über Nastätten und Zollhaus; die Straße folgt immer in mehr oder weniger geringem Abstand der früheren Eisenbahntrasse. Diesen Weg sind die Mulden nach 67 Jahren zum ersten Mal wieder gefahren. 

Aufladen der Mulden in Sankt Goarshausen mit Burg Katz im Hintergrund.

DSC 0630 reduziert

Nebenbei bemerkt, hat sich damit der Fahrzeugbestand von Kleinbaan Service BV erstmals auf über 100 Wagen erhöht, wenn man diese schon einmal vorgreifend als 2 Wagen zählen möchte.

Die Radsätze sind im Erzgebirge in Arbeit. Die Zentrierungen wurden auf dem CNC-Bohrwerk erneuert, ebenso die Radreifenstirnflächen blank gefräst. Die Zapfenbohrungen wurden alle ausgebohrt und auch die Nabenstirnflächen bearbeitet. Anschließend erfolgte die elektronische Vermessung mit dem "Faro-Arm". Jetzt hat EWK die Maße, um die neuen Kuppelzapfen anzufertigen, denn diese haben einen Bund als Einpreßanschlag. Dessen Dicke fällt bei jedem Zapfen ein wenig anders aus. Aber so werden alle Zapfenlaufflächen genau auf Sollabstand zueinander von 1290 landen.

Vermessen mit FARO 19.11.2020

Als Nächstes folgt an den Radsäzten jetzt die Profilierung und die Achsschenkelbearbeitung.

EWK hat den Lokrahmen unser MM 4 mittels Maschinenrichtwaage und Schlauchwaage ausgerichtet, um die Achslagerführungen bearbeiten zu können. Ebenfalls wurden zwei Lineale parallel zur Lokmitte verlegt. Diese liegen an Einstellschrauben an, so daß man sie abnehmen und jederzeit wieder in die exakt gleiche Lage bringen kann. Wie ein Lokrahmen vermessen wird ist ausführlich in der DV 946 beschrieben. Nach den Messergebnissen werden später die Achslagergehäuse bearbeitet, damit die Achsen gerade stehen und auch die Stangen richtig bearbeitet werden. Hier ist exakte Arbeit beim Messen erforderlich, damit alles passt und später die Maschine sauber und verschleißarm arbeitet.  

20201120 144937 Kopie

Eine erstes Anhalten von Winkel und einfacher Wasserwaage zeigt, daß die festen Führungen zu den Radsätzen 1 und 2 ganz gut in Form und Lage sind, die des Treibradsatzes aber völlig uneben und schief stehen. (Bilder EWK).

20201120 145057 Kopie

Das Fahrwerk der RUR ist zwischenzeitlich ausgeachst. Leider ist die Liste der Nacharbeiten am Fahrwerk länger geworden, da einige der in England ausgeführten Arbeiten nicht unseren Qualitätsansprüchen entsprechen. Wir wollen z.B. einige Bolzen jetzt lieber nacharbeiten oder austauschen, bevor die Maschine nach den ersten Fahrten bereits wieder klappert. 

201121 DSC05824 Kopie

Zur Kontrolle haben wir auch einen Schieberkastendeckel wieder abgehoben.

201121 DSC05835

Die ausgebauten Radsätze und Achslager der RUR. Dahinter und daneben Teile vom Fahrwerk der E.K.B. 14g.

201121 DSC05829 Kopie 

Der erste Radsatz ist bereit für das Aufziehen der Radreifen. Diese sind geschmiedet und werden nächste Woche im Zamberk angeliefert.

573e5e16 139e 4eee 993a 898fb58988a9

Zum Spannen der Heizhähne in verschiedenen Positionen wurde eine Vorrichtung gebaut. Hier ist der Heizhahn zum Bearbeiten des Schlauchstutzens aufgespannt:

Heizhahn Vorrichtung 3

Und hier eine andere Aufspannung zum Bearbeiten der Kegelbohrung:

Heizhahn Vorrichtung 4

Die vier Heizhahn-Küken für die RUR und die E.K.B. 14g wurden auf der Hommel UWG gefertigt. Die kleine Bohrung quer zur großen Öffnung entleert den Heizschlauch wenn der Hahn abgesperrt ist. Das Hahngehäuse erhält hierzu ebenfalls eine quer zum Durchgang angeordnete Bohrung. Diese verhindert außerdem, dass Wasser im Hahn stehen bleibt und evt. zu Frostschäden führt.
Wenn alles passt und funktioniert lassen wir weitere Hähne für die anderen Loks und Wagen in Kleinserie bei einer CNC-Dreherei nachfertigen.

Heizhahn Kegel

 

Der erste Radsatz wurde an Felgen und Achsschenkeln überdreht; hier der Radsatz auf der Drehbank in Zamberk.

201116 IMG 2178 Kopie

Durch einen Schleifaufsatz kann in gleicher Aufspannung auch der Achsschenkel geschliffen werden. 

201116 IMG 2184 Kopie

 

Ein weiteres kleines Teil für die Dampflok RUR ist fertig: Das Sicherheitsventil für die Dampfheizung. 

201114 Sicherheitsventil IMG 0851

Die Kuppelstangen der E.K.B. 14g haben wir gereinigt, vorgeschliffen und danach für den Transport in die Werkstatt die Stangenlager und Stellkeile wieder eingebaut.

An den Seitenwänden unseres Personenwagens FKB 10 sind alle Innenbretter schon mal zur Probe angeschraubt worden. Als nächster Schritt folgt die Bierlasur.

IMG 20201029 102712

Beim Sonntags-Spaziergang ergab sich heute die Möglichkeit, bei der Fa. Achenbach mal kurz über den Zaun zu schauen: Der grundierte Rahmen der E.K.B. 14 g ist abholbereit:

201108 Rahmen Achenbach IMG 0840 Kopie

Bei uns kam die Rückfrage an, warum in den letzten Wochen fast nur über RUR, E.K.B. 14g und die Lenz-Personenwagen berichtet wird.  Die Erklärung ist recht einfach: Wegen Covid-19 ist es momentan nicht möglich, mal eben schnell in den einzelnen Werkstätten vorbei zuschauen und wir sind darauf angewiesen, was uns die einzelnen Lieferanten an Fotos liefern. Deshalb ein kurzer Überblick zu den übrigen Projekten:
Dampflok Mosbach-Mudau 4: Hier laufen aktuell Arbeiten an der Rauchkammer und die Zug- und Stroßvorrichtung wird montiert.
O-Wagen OEG 1021 und 1029: An beiden O-Wagen wird am Rahmen und den Beschlagteilen geabeitet.
GG MKB F Nr4: Auch hier laufen die Stahlarbeiten am Rahmen und Aufbau

An den geteilten Kuppelstangen der E.K.B. 14g waren noch Bolzen auszupressen. Das ging dann doch einfacher und schneller als erwartet: Auf einem Rollbrett die schweren Kuppelstangen zur Hydraulikpresse gerollt, mit dem Hubstapler auf die Höhe des Pressentellers angehoben; die Stange dann seitlich in die Presse geschoben. Bei 10 bis 15 bar Pressdruck kamen die Bolzen und in etwas über einer Stunde waren wir mit beiden Kuppelstangen und den 4 Bolzen fertig.

201107 DSC05815 Kopie

Bei der Görlitzer Gewichtsbremse werden die Seile der einzelnen Wagen über spezielle Haken, "Frösche" genannt, verbunden. Jeweils am vorderen und hinteren Ende der gebremsten Wagengruppe muss das Seil "festgehalten" werden - mit einem losen Seilende ließen sich die Bremsgewichte nicht hochziehen. Daher hat jeder Wagen mit Seilbremse an beiden Wagenenden einen passenden Halter, um bei Bedarf den Frosch hier einzuhängen. Hier Frosch- und Froschhalter als CAD-Modell.

Anschlag 12 mit Frosch

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.